Samstag, 22. September 2012

Kürbis-Rohkostsalat mit Karotte, Apfel und Sonnenblumenkernen

Bis vor kurzen wusste ich gar nicht, dass man Hokkaido auch roh essen kann. Letzte Woche war ich mit einer Freundin im Cassius Garten essen. Ich liebe das Salatbuffet dort und der Kürbissalat hat mich sofort begeistert. Ich habe versucht, ihn nachzubasteln und finde, dass es mir ziemlich gut gelungen ist.




Rezept für 3 Portionen:
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 dicke Karotte
1 säuerlicher Apfel
3-4 EL Sonnenblumenkerne
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
2 EL Ahornsirup Grad C
Salz

Kürbis, Karotte und Apfel raspeln.
Sonnenblumenkerne ohne Fett anrösten.
Öl, Zitronensaft und Ahonsirup verrühren und mit den Sonnenblumenkernen unter das gerapselte Gemüse mischen.

Donnerstag, 20. September 2012

Knusprige Tofuschnitten

Ottolenghi schlägt vor, zum Sobanudelsalat Tofu zu servieren. Und das habe ich auch getan.
Ich habe den Tofu natur von Rewe bio benutzt. Pur schmeckt der ganz, ganz schrecklich, den Geschmack der Marinade hat er aber ganz wunderbar aufgenommen.



Für 2 Portionen:
250g Tofu natur
3 EL Sojassauce
2 EL Ketjap Manis (süße Sojasauce aus Indonesien, meine ist von Yakso, gibt es bei Alnatura)
2 EL süß-saure Chilisauce
1 TL Senf
3 Knoblauchzehen, gepresst
1 EL Mehl
Sonnenblumenöl

Tofu in 8 Scheiben schneiden.
Sojasauce, Ketjap Manis, Chilisauce, Senf und Knoblauch verrühren. Die Tofuscheiben darin wenden. Den Tofu in die restliche Marinade legen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
In einer beschichteten Pfanne Öl erhitzen. Tofu in Mehl wenden. Die Tofuscheiben knusprig braten.
Zum Servieren mit der restlichen Marinade übergießen.

Sobanudeln mit Aubergine, karamellisierter Paprika und Mango

Gleich noch ein Gericht aus Ottolenghis Genussvoll vegetarisch. Geschmacklich ist es wieder ein Volltreffer! Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen. Mit nur einer Aubergine war mir der Gemüseanteil zu gering, deswegen habe ich noch einen Rest Paprika verwertet. Statt der Frühlingszwiebeln verwendet Ottolenghi rote Zwiebeln. Ist sicher beides lecker. Ach, und die Ölmenge hab ich reduziert. Ottolenghi benutzt zum Anbraten einer Aubergine 110ml Öl. Das find ich echt übertrieben. Ich bin kein Fan von vor Öl triefendem Essen. Und mit einer guten Pfanne bekommt die Aubergine auch so eine schöne Farbe.




Rezept für 2 Portionen (als Beilage, zum Beispiel zu Tofu):
60ml Reisessig
20g+1TL Rohrohrzucker,
1/2 TL Salz
1 Knoblauchzehe, gehackt
1/4-1/2 rote Chili, gehackt
1 TL Sesamöl
1/2 Bio-Limette, Zesten und Saft
2-3 EL Olivenöl
1 Aubergine, in 2 cm große Würfel geschnitten
1/2 gelbe oder rote Paprika, in 1 cm große Würfel geschnitten
100 g Soba Nudeln (ich hatte die von Arche Naturkost)
2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
1/2 Mango, in 1 cm große Würfel geschnitten
20g Basilikum, gehackt (hups, den hab ich vergessen, ich schreib es aber trotzdem auf für euch)

Zuerst wird das Dressing zubereiten. Dazu in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur den Reisessig zusammen mit Zucker und Salz erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst. Den Topf vom Herd nehmen, Sesamöl, Knoblauch, Chili und Saft und Zesten der Limette unterrühren.
Die Sobanudeln in einem großen Topf mit gesalzenem Wasser je nach Packungsanleitung 4-8 Minuten  bissfest kochen. Nudeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, bis die Nudeln ganz kalt sind. Gut abtropfen lassen.
In einer Pfanne die Auberginen in 2-2,5 EL Öl scharf anbraten, bis die Würfel weich sind und eine goldbraune Farbe haben. Die Auberginenwürfel in eine Salatschüssel geben und abkühlen lassen.
Die Paprika in Würfel schneiden, evtl. noch etwas Öl in die Pfanne geben und die Paprika anbraten. Sobald die Paprika leicht braun sind, 1 TL Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Dann zu den Auberginenwürfeln geben. Mango, Frühlingszwiebel und Sobanudeln dazu geben. Das Dressing gut untermischen.
Den Salat ca. 2 Stunden ziehen lassen.
Zum Servieren frisch gehacktes Basilikum darüber streuen.

Mittwoch, 19. September 2012

vegan wednesday 19.September 2012





Schon wieder Mittwoch, schon wieder vegan wednesday. Ich bin jetzt schon zum fünften mal dabei, wie die Zeit rennt!
Diese Woche sammelt Cara die Beiträge ein und wird sie dann hier pinnen.


Bei mir gab es heute...

... morgens Kaffee und Alnatura-"Bircher"müsli mit einem gerapselten Apfel und dem neuen Provamel Reis-Kokos-Drink. Der schmeckt am Müsli wirklich sehr lecker, im Kaffee war er mir viel zu süß, er hat 6.5g (natürlichen) Zucker auf 100ml.



... mittags gab es Kürbis-Karotten-Apfel-Rohkostsalat mit Sonnenblumenkernen, Vollkorn-Pita, Hummus, Gurke und Paprika.



... abends gab es Sobanudelsalat mit Aubergine, karamellisierter Paprika und Mango, dazu knusprig gebratenen Tofu.




... jetzt gibt es gleich noch ein Glas Neuen Süßen. Hmmmm!

Montag, 17. September 2012

Süßkartoffelküchlein mit Auberginendipp

Endlich besitze auch ich Yotam Ottolenghis Genussvoll vegetarisch. Beim ersten Durchblättern war ich ehrlich gesagt nicht so begeistert- ich hatte wohl zu hohe Erwartungen, nachdem ich so viel Positives über das Buch gehört/gelesen habe. Diese Küchlein sprangen mir aber sofort ins Auge.
Und... ich bin sprachlos. Restlos begeistert. So etwas leckeres habe ich schon lange nicht mehr gegessen!
Im Originalrezept reichen 250g Süßkartoffeln für eine Person. Meine Süßkartoffel hatte 330g und mit dem Dipp fand ich die Portion gerade ausreichend. (Und hätte die Süßkartoffel mehr gewogen, hätte ich vermutlich auch noch mehr gegessen. Oh Gott, war das lecker! Ich setz mir gleich wieder "Süßkartoffel" auf die Einkaufsliste- solltet ihr auch tun!)
Ottolenghi serviert zu den Süßkartoffeln einen Dipp aus Sauerrahm, Griechischem Joghurt und  Koriander (100 Gramm sollen übrigens für 4 Personen reichen- hä?! Viel zu wenig, finde ich!). Ich wollte lieber einen veganen Dipp machen, außerdem hatte ich noch eine Aubergine im Kühlschank, die dringend verwertet werden musste. Ich bin unglaublich begeistert, der Auberginendipp und die Süßkartoffelküchlein ergänzen sich perfekt!



Rezept für 1 Portion zum Sattessen oder 2 Portionen als Vorspeise:
330g Süßkartoffel
2 Frühlingszwiebeln
33g Mehl
rote Chilischote (nach Geschmack und Schärfe, bei mir 2 TL gehackte Chili)
1/2 EL Sojasauce
1/2 TL Zucker
Salz
1 EL Olivenöl
1 TL Margarine/Butter

Süßkartoffel schälen und in grobe Stücke schneiden. In einen Garaufsatz füllen und Dämpfen, bis sie weich ist. Dann ca. 1 Stunde abtropfen lassen.
Die Süßkartoffel stampfen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Chili hacken. Unter das Süßkartoffelpüree mischen und mit Sojasauce, Zucker und Salz abschmecken. Das Mehl darübersieben und und zügig verkneten. (Je länger ihr knetet, desto größer die Gefahr, dass der Teig zäh-klebrig wird.)
In einer beschichteten Pfanne Öl und Margarine erhitzen. Mit einem Löffel Teig abstechen, in die Pfanne setzen und flach drücken, so dass die Küchlein ca. 1cm dick sind. Pro Seite ca. 4 Minuten backen, bis die Küchlein knusprig-braun sind.



Rezept für den Auberginendipp (2-3 Portionen):
1 kleine Aubergine (200g)
1-2 Knoblauchzehen
4 EL ungesüßten Sojaghurt
1 Spritzer Zitronensaft
Salz

Ofen auf 250°C vorheizen. Die Aubergine waschen und mit einer Gabel einstechen. In eine Auflaufform legen. Ca. 40-50 Minuten backen, immer wieder wenden.
Die Aubergine aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Halbieren und mit einem Löffel auskratzen. Knoblauch schälen und pressen. Aubergine, Knoblauch und Joghurt pürieren. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.




Kürbis-"Gulasch"

Mit Gulasch hat dieses Gericht wohl recht wenig zu tun. Aber mir fällt kein besserer Name ein. Und irgendwie schmeckt es so, wie ich das Gulasch meines Vaters in Erinnerung habe, allerdings ist das letzte Mal, das ich dieses Gulasch gegessen habe, mindestens 12 Jahre her. Falls ihr eine passendere Bezeichnung habt, immer her damit!
Egal wie das Gericht nun heißt, es ist verdammt lecker! Das perfekte Sonntagabend-Soulfood. Von den Sojaschnetzeln bin ich echt begeistert, das letzte mal, dass ich grobe Sojaschnetzel gegessen habe, ist ewig her und damals fand ich sie schrecklich. Aber wie immer ist die richtige Marinade der Schlüssel zum guten Geschmack.





Rezept für 3-4 Portionen:
100g grobe Sojaschnetzel (meine waren von Davert)
350ml sehr starke Gemüsebrühe
2-3 EL Sojasauce
1 TL Currypulver (Alnatura)
1 Zwiebel
1/2 Kürbis (geputzt ca. 300-400g)
150ml trockener Rotwein
500ml Tomatenpassata
1 TL Paprika edelsüß
Salz
2 EL Olivenöl

Sojaschnetzel mit kochender Gemüsebrühe übergießen und mit Sojasauce und Currypulver mischen. 5 Stunden ziehen lassen. (Kürzer geht sicher auch.)
Zwiebel fein hacken. Kürbis putzen und in Wüfel schneiden.
Sojaschnetzel gut ausdrücken, Brühe auffangen.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin anschwitzen, dann die Sojaschnetzel hinzufügen. Die austretende Flüssigkeit verdampfen lassen und die Sojaschnetzel bei großer Hitze braten, bis sie knusprig braun sind. Mit Rotwein ablöschen, kurz köcheln lassen, dann die restliche Brühe und das Tomatenpassata hinzufügen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann die Kürbiswürfel und das Paprikapulver hinzufügen und weitere 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit Paprikapulver und Salz abschmecken.
Dazu schmecken Nudeln, aber auch Reis oder Kartoffeln.

Sonntag, 16. September 2012

Kürbis-Apfel-Curry-Suppe

Es herbstet sehr! Endlich, denn ich liebe den Herbst!
Kürbis versteht sich ganz wunderbar mit Curry. Die Kombination mit Apfel war ein Experiment, da ich noch ein paar mehlige Äpfel, die mir zum so essen nicht schmecken, die ich aber auch nicht wegwerfen wollte. Die Kombination ist wirklich sehr, sehr lecker. Deswegen möchte ich sie mit euch teilen.



Rezept für einen großen Topf:
1 große Zwiebel
1 Kürbis
2-3 Karotten
3 Äpfel 
1-1,5l Gemüsebrühe (kommt auf die Größe des Kürbis an)
ca. 200ml Hafersahne
1 TL Currypulver
Olivenöl
Zwiebel grob hacken. Kürbis halbieren, putzen und in Würfel schneiden. Karotten schälen und Scheiben schneiden.
In einem Topf Öl erhitzen. Die Zwiebel darin anschwitzen, dann die Karottenscheiben, den Kürbis und das Currypulver dazu geben und ca. 5 Minuten braten, dann mit Gemüsebrühe aufgießen, bis das Gemüse mit Brühe bedeckt ist. Ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und und in kleine Stücke schneiden. In die Suppe geben und ca. 5 Minuten weich kochen lassen.
Die Hafersahne dazu geben und die Suppe pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Samstag, 15. September 2012

Super Chunk Cookies

Weiße Schokolade, gesalzene Macadamianüsse und weiche Karamellbonons auf einem unglaublich leckeren Cookie-Teig, der am Rand knusprig und innen wunderbar chewy ist. Muss ich noch mehr erzählen, oder steht ihr schon in der Küche? Das Rezept hab ich von hier, ich hab mich ziemlich genau daran gehalten, nur die Zuckermenge hab ich reduziert. Die Cookies sind immer noch süß genug. Das sind wirklich die allerbesten Cookies, die ich je gegessen habe!




Rezept für ca. 22 große Kekse:
225g Butter, weich
90g Zucker
170g gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen)
350g Mehl

1 Prise Salz
1 gestr. TL Backpulver
1 Msp. Natron
100g weiße Schokolade, grob gehackt

100g Macadamia-Nüsse, gesalzen, grob gehackt
100g weiche Karamellbonbons (ich hatte Muh-Muhs), gedrittelt


Ofen auf 180°C vorheizen.
Butter und Zucker schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren, anschließend Mehl, Salz, Backpulver und Natron.
Aus dem Teig tischtennisballgroße Kugeln formen und jeweils 9 auf ein Backblech setzen.  Die Kugeln etwas flach drücken und dann Schokolade, Nüsse und Karamellbonbonstücke leicht in den Teig drücken. (Da dürfen ruhig viele, viele Stücke drauf, die Cookies verlaufen ja!)
Die Kekse 12-14 Minuten backen- nicht länger. Sie sollen maximal leicht braun werden, wenn sie länger drin sind, werden sie knusprig und sind nicht mehr so schön chewy.
Am besten mit einem Glas Milch genießen... so GUT! 



vegan wednesday 12.September 2012





 Oh nein, da bin ich eh schon spät dran für den vegan wednesday, und jetzt spinnt auch noch Photobucket. Und Blogspot will auch nicht, so wie ich will, aber jetzt hat es doch noch geklappt mit dem Bilder hochladen, hurra! :)
Diese Woche sammelt Carola die Bilder ein, und pinnt sie dann hier an. (Mensch, sind da schon viele tolle Bilder mit leckerem Essen!)


 Bei mir gab es am Mittwoch...
 
..zum Frühstück Müsli mit TK-Himbeeren und Tee.


... zum Mittagessen Brot mit Tomaten-Kräuterstreich, Kresse, Tomaten vom Balkon und Paprika von meinen Eltern. (Erstaunlich, wie lange die sich halten!)


... zwischendurch während des Lernens gab es Kokoschips und Trauben.


... abends gab es dann eine Kürbis-Apfel-Curry-Suppe, es herbstet sehr!

Sonntag, 9. September 2012

Asiatischer Reisnudelsalat

Ich liebe asiatische Nudelsalate. Mein absoluter Favorit ist der Glasnudelsalat meines Lieblingskoreaners. Eigentlich wollte ich diesen auch nachbasteln, allerdings habe ich statt der dicken Glasnudeln Reisspaghetti gekauft, Blattspinat hatte ich auch keinen mehr vorrätig. Dafür hatte ich aber noch roten Rettich und Paprika hier. Das Dressing habe ich nach Geschmack zusammengerührt und es schmeckt ziemlich genau so wie vom Koreaner. Leeeecker!

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Rezept für sehr 2 große Portionen:
100g Reisspaghetti
1 Zwiebel
2 Karotten
1 roter Rettich
1 rote Paprika
3 EL Sesam
1 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen
1/2 EL Rapsöl
2-3 EL Sojasauce
2 EL Sesamöl
2 EL Reisessig
1/2 TL Zucker

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Nach dem Kochen kalt abschrecken.
Zwiebel und Karotten in Streifen schneiden. Rettich fein hobeln. Paprika in Streifen schneiden.
In einer Pfanne Rapsöl erhitzen. Die Zwiebel und Karottenstreifen anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann den Zucker dazu geben und kurz karamellisieren lassen. In einer Salatschüssel etwas abkühlen lassen.
Sesam in einem Topf anrösten.
Reisnudeln, Rettich und Paprika zu den Karotten gebenen.
Dressing aus Sojasauce, Reisessig, Sesam und Sesamöl anrühren und mit den Salatzutaten mischen.
Erdnüsse darüber streuen.

Samstag, 8. September 2012

Torta di Zucchine- Zucchinikuchen mit Ricotta

Dieses Rezept wartet schon lange auf meinem Stapel ungekochter Rezepte, ich habe es gleich abgespeichert, nachdem Katharina es veröffentlicht hat. Meine Eltern haben mir sehr viele Zucchinis mitgeschickt, momentan ist Zucchinischwemme. Ich musste sofort an dieses Rezept denken und hab es heute endlich nachgekocht (bzw. nachgebacken.). Leider war das Stück Parmesan, das ich noch im Kühlschrank hatte, kleiner als ich dachte, also ersetzte ich den Rest mit Feta- auch sehr, sehr lecker!

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Rezept für 3-4 Portionen (je nach Beilage):
750g Zucchini (bei mir gelbe und grüne)
2 EL Olivenöl
30g Parmesan
70g Feta 
220g Ricotta
4 Eier
1 EL frisch gehackter Rosmarin
1 EL frisch gehackter Thymian
Salz, Pfeffer
Margarine (für die Form)
Paniermehl 3 EL Pinienkerne

Zucchini waschen und raspeln. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, die Zucchini darin ca. 5 Minuten dünsten. Anschließend in ein Sieb kippen und gut ausdrücken.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Parmesan fein reiben und mit Ricotta, den Kräutern und Eiern verrühren. Feta mit den Händen zerbröseln und untermischen. Zucchiniraspel unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Quicheform mit Margarine einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Die Zucchini-Ricotta-Masse einfüllen und Pinienkernen darüberstreuen. Etwa 45-50 Minuten backen. Vor dem Servieren ein paar Minuten auskühlen lassen.
Schmeckt frisch aus dem Ofen, lauwarm oder kalt. Am besten mit einem knackigen Salat und Olivenbaguette. Leeeecker! :)
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Freitag, 7. September 2012

Ofengeröstete Tomatensauce

Am Mittwoch gab es diese wunderbare Sauce aus ofengerösteten Tomaten. Vollreife Tomaten, im Ofen mit Kräutern karamellisiert, sind einfach der Oberknaller. Ich esse sie ja auch gerne "am Stück" zu Pasta, so wie hier, aber püriert und mit etwas Rotwein  verfeinert, schmeckt die Sauce einfach zum Niederknien.
Die Tomaten kamen von meinen Eltern, ich hatte Besuch aus der Heimat und meine unglaublichen Eltern schickten diese Schätze aus ihrem Garten mit, außerdem Brot und Ofengemüse aus ihrem Holzofen, selbstgekochte Marmelade und meine Großeltern schickten mir außerdem Sekt (vom Opa gemacht), Eier von ihren Hühnern und Tomatenpassata (das Glas steht stellvertretend für die 25(!!!) Gläser, die meine Oma liebevoll gekocht hat!). Wahnsinn. Ich fühlte mich wie ein Kind an Weihnachten, als ich meinen "Gabentisch" begutachtete und bekam sofort eine Heimwehattacke. Aber ach... meine Balkontomaten sind auch lecker!).

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Rezept für 2 Portionen:
ca. 600g Tomaten
2 Knoblauchzehen
2 TL Zucker
1 El Pizza-Gewürz (meins ist von Sonnentor)
1 kleine Zwiebel
2 EL Olivenöl
100ml Rotwein
ca. 50-100ml Wasser (bei mir waren es 3-4 EL Pastakochwasser)
Salz

Die Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser übergießen. Kurz stehen lassen, dann aus dem Wasser nehmen und schälen. Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln und auf ein Backblech legen. Knoblauch schälen und zu den Tomaten legen. Mit Zucker und Pizzagewürz bestreuen und im Ofen bei 180°C 45-60 Minuten backen.
Zwiebel fein hacken. In einem Topf Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin anschwitzen. Sobald sie glasig sind, mit Rotwein ablöschen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Tomaten vom Blech nehmen und in den Topf füllen und pürieren. Je nach Konsistenz Wasser dazu geben. Mit Salz abschmecken.
Mit Pasta und frischem Basilikum servieren. LEEEEEEEEEEECKER!

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Und noch die Bilder von den Schätzen von daheim:
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vegan wednesday 5.September 2012



Oh, wie schnell die Zeit rennt, schon wieder ein Mittwoch vorbei, schon mein dritter vegan wednesday!
Dieses Mal sammelt Julia von Mixxed Greens die Bilder ein.

Bei mir gab es...
... natürlich Kaffee, der es wieder nicht auf das Bild geschafft hat.
Später gab es dann Frühstücksbrei von Rapunzel und Trauben aus dem elterlichen Garten. Auch hier hab ich das Fotografieren völlig vergessen, deswegen hier nur die Zutaten. ;-)
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Mittags hab es mein liebstes Olivenwurzelbrot (davon könnte ich ein ganzes auf einmal essen, so lecker ist das!) und Tofritto Cashew-Olive, dazu Spitzpaprika, Trauben und einen Apfel. Alles aus dem Garten meiner Eltern!
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Nachmittags gab es selbstgemachtes Frozen Bananen-und Himbeersojaghurt. (Das ist supereinfach- einfach gefrorenes Obst und Sojaghurt im Verhältnis 1:1 pürieren und nach Geschmack mit Agavendicksaft süßen. Dann noch mal für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach stellen- fertig!)
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Und abends gab es Penne mit einer Sauce aus ofengerösteten Tomaten, die schmeckt traumhaft lecker! Das Rezept gibt es hier später noch.
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