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Samstag, 4. März 2017

Bärlauchwaffeln

Bärlauchzeit! Wie sehnsüchtig habe ich darauf gewartet!
Vor 2 Wochen habe ich dann schon den Ersten gesammelt. Die Blätter wachsen aktuell nur an einer ganz bestimmten Stelle, auf die die Sonne wohl besonders scheinen muss. In ein paar Wochen steht dann der ganze Wald voll. Aktuell ist der Bärlauch noch ganz zart und fein, so dass ich erst mal eine große Menge Bärlauchbutter hergestellt habe, außerdem gab's schon die Lieblingssuppe, gebratenen Bärlauch auf geröstetem Brot, Bärlauchrührei. Haaaaaach! Und heute gab's dann diese Bärlauchwaffeln. 

Dicke, knusprige Bärlauchwaffeln

Ich habe für Bärlauchwaffeln sogar schon mal ein Rezept gebloggt, allerdings war es nicht auf mein dickes Waffeleisen ausgelegt und man kann Rezepte nicht 1:1 übernehmen, da es ganz anders backt als mein Herzcheneisen. Also hab ich erfolglos nach einem Rezept gesucht, bis mir einfiel, dass Janke neulich ein Spinatwaffelrezept bloggte, das meinen Vorstellungen entsprach. Ich hab das Rezept dann aber doch ziemlich abgewandelt und kann heraus kamen wunderbar bärlauchige, knusprige Waffeln, die es diese Saison sicher noch einmal geben wird. Dann mit erhöhtem Bärlauchanteil, leider hatte ich nur noch 110 g da.

Bärlauchwaffeln


Dicke, knusprige Bärlauchwaffeln mit Feta

Zutaten für 8 - 10 dicke Waffeln

110 g Bärlauch (nächstes Mal mindestens 150 g)
1 Zwiebel
80 g Butter
3 Eier
200 ml Milch
100 ml sprudeliges Mineralwasser
300 g Mehl
1,5 TL Backpulver
Salz, Pfeffer, Muskat
110 g Feta


Zubereitung

Den Bärlauch waschen, trocken schleudern und dann in feine Streifen schneiden. Die Streifen anschließend grob durchhacken.
Die Zwiebel schälen und fein hacken. In etwas Butter anschwitzen, bis sie weich sind und leicht zu bräunen beginnen. In eine Schale umfüllen, den Rest Butter in den Topf geben und auf kleiner Temperatur schmelzen lassen.

Während die Butter auf dem Herd ist, die Eier und die Milch verrühren. Die flüssige Butter dazu geben und unterrühren. Mineralwasser dazu geben, wieder verrühren. Mehl, Backpulver, Salz (ca. 1 TL) und Gewürze dazu geben. Bärlauch und Zwiebeln untermischen, dann Feta klein krümeln und unter den Teig heben. Noch einmal abschmecken.

Das Waffeleisen aufheizen (Stufe 5 von 6), mit einem Pinsel etwas Öl darauf verteilen und jeweils ca. 3 EL Teig pro Waffel in das Eisen geben.
So lange backen, bis die Waffeln leicht gebräunt und knusprig sind.

Bärlauch

Freut ihr euch auch so über die Bärlauchsaison? Was gibt's bei euch am häufigsten zur Saison?

Samstag, 7. Juni 2014

Grüne Frühlingspasta

... eigentlich "Weiberpasta" nach Tim Mälzers "Greenbox". Den Namen finde ich so schrecklich, den wollte ich nicht in den Posttitel packen. ;-) Der Geschmack ist aber richtig gut, der Brokkoli ist schön knackig, die Sauce sahnig-zitronig. Eigentlich ist das Rezept für 4 Personen ("Weiber") ausgelegt, ich habe die Gemüsemenge aber beibehalten und die Nudeln und Sahne reduziert, so dass 2 große Portionen dabei rauskamen. Beim nächsten mal werde ich die Spinatmenge etwas erhöhen, der ging leider etwas unter. Wiederholungsbedarf besteht aber auf jeden Fall.

Weiberpasta


Rezept für 2 große Portionen: 
180g Lieblingspasta
1 kleiner Brokkoli (ca. 300g), in Röschen
2 frische Knoblauchzehen (oder 1 getrocknete), in dünnen Scheiben
100g frischer Spinat, grob gehackt
100g Erbsen (TK)
100ml (Soja)Sahne
150ml Gemüsebrühe
1 Biozitrone
3 Stängel Basilikum, in Streifen, abgesehen von ein paar Dekoblättern
Olivenöl

Pasta bissfest kochen.
In einer Pfanne 1 EL Ölivenöl erhitzen. Brokkoli darin 3 Minuten anbraten, nach 2 Minuten den Knoblauch dazu geben. Erbsen und Spinat dazu geben. So lange braten, bis der Spinat zusammen fällt. Gemüsebrühe und Soja dazu geben, aufkochen lassen, ca. 2 Minuten köcheln lassen.
Zitronenabrieb und Pasta zum Gemüse geben. Salzen und pfeffern. (An dieser Stelle werden im Originalrezept noch 40g Butter an die Sauce gegeben. Die habe ich weggelassen, meine Sauce war deswegen recht flüssig, fand ich aber nicht so schlimm.) 2 Minuten ziehen lassen. Basilikum unterheben.
Anrichten, die restlichen Basilikumblätter darüber verstreuen. Genießen.

Weiberpasta

Dienstag, 3. Juni 2014

Radieschen-Pesto

Ich hatte euch ja hier schon erzählt, dass bei mir die Blätter von Radieschen bis vor kurzem immer im Biomüll landeten. Carla kommentierte dann, dass sie aus Radieschenblättern immer Pesto herstellt. Für Pasta bin ich eh immer zu haben, also wurde der nächste Bund Radieschen aus meiner Ökokiste in Pesto verwandelt. Superlecker, sag ich euch!
Ich habe zum ersten Mal Hefeflocken als Parmesanersatz verwendet. Wirklich rausgeschmeckt habe ich die Hefeflocken am Ende nicht (hätte ich mehr nehmen sollen?). Ich würde also sagen, dass ihr die Hefeflocken auch getrost weglassen könnt, falls ihr keine zu Hause habt.
Radieschenpesto


Rezept für 2 Portionen:
200g Spaghetti
1 Bund Radieschen (mit Grün)
1 Handvoll Cashewkerne (oder Pinienkerne)
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
2 EL Hefeflocken (oder frisch geriebener Parmesan oder ersatzlos weglassen)
1-2 Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer

Radieschen vom Grün befreien. Die Radieschenblätter waschen, die gelben Blätter und die zu stark angefressenen Blätter aussortieren. (Bei mir war am Ende nur noch ungefähr die Hälfte der Blätter übrig.)
Nüsse anrösten, bis sie goldbraun sind.
Spaghetti bissfest kochen.
Radieschengrün mit Nüssen und Olivenöl vermixen, bis eine homogene Masse entsteht. Knoblauch dazu pressen, Hefeflocken, etwas Salz und Pfeffer dazu geben und noch einmal kurz mixen.
Ein paar Radieschen würfeln, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Spaghetti abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Spaghetti zurück in den Topf geben, ca. 1 Kelle Kochwasser und Pesto dazu geben und vermischen. Ca. 2/3 der Radieschenwürfel und der Frühlingszwiebeln dazu geben und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spaghetti in einen Teller geben, die restlichen Radieschenwürfel und Frühlingszwiebelringe darauf anrichten, sofort servieren. Genießen.

Sonntag, 18. Mai 2014

Radieschenblättersuppe mit gerösteten Cashews

Wusstet ihr, dass man die Blätter von Radieschen auch essen kann?
Ist ja eigentlich naheliegend, aber bei mir sind die Blätter bis vor kurzem doch immer im Bioabfall gelandet.
Als ich mich durch die Zusammenfassung von Simones Aprilfrisch-Event scrollte, lachte mich die Radieschenblättersuppe von Gourmandise gleich an und so gab's die Suppe letzten Sonntag. Ich hab mich allerdings nicht ans Rezept gehalten, und es meinem Kühlschrankinhalt angepasst. Für den Extra-Crunch hab es dazu ein paar geröstete Cashews, yummy!

Radieschenblättersuppe


Rezept für 2 Teller:
1 Zwiebel, gehackt
2 Kartoffeln, gewürfelt
2 Möhren, gewürfelt
400-500ml Gemüsebrühe
1 kleiner Bund Radieschen, Blätter gewaschen und grob gehackt, Radieschen gewürfelt
Sojamilch oder Sojasahne (bei letzter wird sie Suppe natürlich cremiger)
Salz, Pfeffer, Muskat
Öl

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin glasig anschwitzen, dann Kartoffeln und Möhren dazu geben, etwas anrösten lassen, mit Gemüsebrühe ablöschen. Deckel aufsetzen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
Radieschenblätter und die Hälfte der Radieschenwürfel zur Suppe geben, pürieren.
Mit einem Schuss Sojamilch verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Suppe in die Teller geben, die restlichen Radieschenwürfel und ein paar geröstete Cashews darauf verteilen.


Montag, 12. Mai 2014

Spargel Mimosa

Ein weiteres Gericht aus Genussvoll vegetarisch, das habe ich nämlich mal wieder in die Hand genommen und durchblättert, als ich auf der Suche nach neuen Spargelrezepten war. Leider gibt es in dem Buch nur Rezepte mit grünem Spargel, aber auch der mildere, weiße Spargel macht sich ganz wunderbar in der Kombination mit den Kapern und dem Ei.
Ottolenghi kocht den Spargel 3 Minuten, ich habe ihn lieber im Garaufsatz meines Kochtopfs bissfest gegart. Meiner Meinung nach gehört Spargel nämlich gegart oder gebraten und nicht gekocht, es sei denn, man will die Spargelbrühe für eine Sauce oder Suppe weiterverwenden, denn der Spargel gibt wahnsinnig viel Aroma ins Kochwasser ab und es ist einfach zu schade, wenn es auf diese Weise verloren geht.

Spargel Mimosa
Rezept für zwei Portion (als Vorspeise):
1 Bioei
ca. 400g Spargel
1 EL gutes Olivenöl
Kapern
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer

Das Ei 9 Minuten lang kochen. Abschrecken und in kaltem Wasser abkühlen lassen.
Spargel schälen und im Garaufsatz bissfest kochen. Auf zwei Tellern anrichten, mit Öl beträufeln, Kapern darüber verteilen. Salzen und pfeffern, etwas abkühlen lassen.
Das Ei schälen und hacken. Über dem Spargel verteilen und servieren.

Dazu gab es bei mir den karamellsierten Fenchel und geröstetes Holzofenbrot.

Spargel Mimosa



Freitag, 9. Mai 2014

Risotto verde

Hmmm, grüner Spargel ist köstlich! Dazu noch frischer Spinat aus meiner Ökokiste, Weißwein von meinen Eltern und viel Parmesan in cremigem Risotto. Mehr braucht es nicht zum Frühlingsglück!

Risotto verde


Rezept für 2 Portionen:
500g grüner Spargel
400ml Gemüsefond
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150g Risottoreis (mein liebster: Carnaroli von Rapunzel)
100ml Weißwein
ca. 250g frischer Spinat
50g Parmesan
15g Butter
Salz, Pfeffer
 Olivenöl

Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden. Das untere Drittel evtl. schälen. Fond zum Kochen bringen, Spargel darin bissfest garen. Spargel in ein Sieb gießen, Fond auffangen.
In der Zwischenzeit den Spinat waschen. Je nach Größe der Blätter grob zerrupfen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Reis waschen.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Zwiebel darin anschwitzen, dann Reis und Knoblauch dazu geben. So lange braten, bis der Reis leicht glasig wird, dann mit Weißwein ablöschen. Wein verkochen lassen, dann nach und nach mehr Gemüsefond hinzugeben, bis das Risotto anfängt zu binden. Der Reis soll außen weich und innen noch bissfest sein
Spinat und Spargel zum Risotto geben. Spinat zusammenfallen lassen.
Parmesan reiben. Mit der Butter zum Risotto geben und unterrühren.
Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Genießen.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Stielmus-Kartoffel-Untereinander

Kennt ihr Stielmus bzw. Rübstiel? Ich hatte noch nie davon gehört, bis ich einen Bund Stielmus in meiner Ökokiste fand. Das liebe ich so an meiner Ökokiste, immer wieder für eine Überraschung gut! Stielmus sind die Blätter von Speiserüben und Kohlgemüse. Stielmus ist vor allem im Rheinland und Westfalen bekannt,  früher aß man es hauptsächlich im Winter, in Salz eingelegt und vergoren, ähnlich wie Sauerkraut. Heute ist es eher ein Frühjahrsgemüse und wird frisch geerntet verzehrt.Stielmus schmeckt fein, leicht säuerlich und frisch. (Quellen: 1, 2)
Das erste Mal gab es bei mir Stielmus kurz angebraten, mit etwas Sahne verfeinert zu Pasta, das zweite Mal mit Kartoffelpüree vermischt. Beide Varianten fand ich sehr lecker, die Kartoffelvariante aber ein kleines bisschen besser, deswegen gibt es für die ein Rezept. Falls ihr mal irgendwo Stielmus sehr, probiert es!
Dazu gab es bei mir eine Wheaty Thüringer.
Ach, und habt ihr vielleicht tolle Stielmus-Rezepte? Der nächste Bund kommt bestimmt. ;-)

Stielmus

Rezept für eine große Portion:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Stielmus
2-3 Kartoffeln
ca. 50ml Gemüsefond
ca. 100ml (vegane) Buttermilch
Salz, Pfeffer, Muskat
Bratöl

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Stielmus in ca. 3-4cm lange Stängel schneiden. Waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Kartoffeln schälen, würfeln, in einem Topf in etwas Salzwasser bissfest garen.
In einer Pfanne Öl erhitzen. Zwiebel darin anschwitzen, bis sie glasig werden. Knoblauch dazu geben, ca. eine Minute mitbraten, dann den Stielmus dazu geben. Mit Gemüsefond ablöschen, ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest und der Fond verdampft ist.
In der Zwischenzeit die vegane Buttermilch herstellen. Dazu 100ml Sojamilch mit 10ml Zitronensaft (oder Apfelessig) vermischen. Ca. 5 Minuten stehen lassen, bis die Sojamilch ausflockt und dick wird. Achtung, das funktioniert nicht mit anderer pflanzlicher Milch!
Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben. Mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Buttermilch dazu geben, bis die Kartoffelmasse weich und cremig ist, mit dem Stielmus vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.


Freitag, 2. Mai 2014

Tom Yum Suppe mit Pak Choi, Nudeln und Tofu

Oder Nudelsuppe Asia-Style. ;-)
Die Kombination von Kokosmilch mit Nudeln mag ungewöhnlich klingen (zumindest für mich), aber auf Reis hatte ich keine Lust, auf Kohlenhydrate aber schon, also entschied ich mich, endlich die Packung Asia Wok Nudeln, die noch auf Verwendung wartete, aufzubrauchen.
Die Tom Yum Paste habe ich das erste Mal von meinem VPS-Partner bekommen, glücklicherweise gibt es die Paste auch in Deutschland in Asialäden. Yummy!

Tom Yum Suppe


Rezept für 2 große Portionen:
200g Tofu (bei mir: Mandel-Sesam von Taifun), in Würfeln
1 Zwiebel, in Halbringen
2 Karotten, in dünnen Scheiben
1 mittelgroßer Kopf Pak Choi, Stängel in dünnen Streifen, Blätter grob zerrupft
6 Champignons, in Scheiben
200ml Kokosmilch
1 EL Tom Yum Paste
100g Woknudeln (Garzeit: 3 Minuten)
Sojasauce
Limettensaft
Koriander, gehackt
Bratöl

Tofuwürfel in etwas Öl bei großer Hitze knusprig anbraten. Beiseite stellen.
Zwiebeln und Karotten in die Pfanne geben, ca. 2 Minuten anschwitzen, dann die Stängel dazu geben und weitere 2 Minuten anbraten. Mit Kokosmilch und 300ml Wasser ablöschen. Die Tom Yum Paste in der Flüssigkeit auflösen. Sobald die Flüssigkeit kocht, die Woknudeln, die Pak Choi Blätter und die Champignons dazu geben. Ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln weich sind. Mit Limettensaft und Sojasauce abschmecken.
In eine Schale geben, Tofu und Koriander darauf anrichten.
Genießen.

Montag, 28. April 2014

Gebratener Spargel mit Rhabarber-Vinaigrette

Rhabarber gab's bei mir bislang immer nur in Kuchen, als Marmelade oder Kompott. Beim Blättern durch die aktuelle Living at Home, fiel mir sofort das Rezept für Spargelsalat mit Rhabarbervinaigrette ins Auge. Da ich Lust auf einen lauwarmen Salat hatte, habe ich den Spargel angebraten, statt ihn, wie im Originalrezept, roh zu verwenden. Außerdem habe ich an die Vinaigrette Essig gegeben- der Name soll schließlich Programm sein. ;-) Ohne den Essig wäre mir die Vinaigrette auch deutlich zu süß gewesen.

Gebratener Spargel mit Rhabarber-Vinaigrette


Für 1 große Portion aus Hauptspeise oder 2 als Vorspeise:

ca. 10 Stangen Spargel
1 Stange Rhabarber
1 EL Zucker
50ml Gemüsefond
1 EL Rotweinessig
(evtl. 1 EL Granatapfelsirup oder 1 Stück Rote Beete (für die Farbe))
1 EL gutes Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Bratolivenöl
1 Stängel Basilikum


Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden.
In einer Pfanne Öl erhitzen und den Spargel daran anbraten, bis er leicht gebräunt ist und noch gut Biss hat.

Rhabarber schälen, die Stange halbieren und in ca. 0,5cm große Würfel schneiden. Evtl. von einer roten Beete 2-3 dünne Scheiben abschneiden. (Das gibt der Vinaigrette eine schöne Farbe, im Originalrezept ist Granatapfelsirup dafür vorgesehen. Geschmacklich merkt man keinen Unterschied.)
In einem Topf bei mittlerer Hitze den Zucker erhitzen. Rhabarber, (rote Beete/Granatapfelsirup,) Gemüsefond und Essig dazu geben, kurz köcheln lassen. Den Rhabarber in ein Sieb geben, Sud auffangen. Öl zur Vinaigrette geben, salzen und pfeffern. Nach Geschmack mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Spargel mit der Vinaigrette übergießen, ca. 20 Minuten marinieren lassen.
Spargel auf einem Teller anrichten. Rhabarber darauf verteilen. Mit Basilikum garnieren. 

Dazu gab es bei mir Baguette gratiniert mit Ziegenfrischkäse. Eine leckere und leichte Mahlzeit.

Gebratener Spargel mit Rhabarber-Vinaigrette



Gebratener Spargel mit Rhabarber-Vinaigrette





Weil dieses Essen sooo lecker war, möchte ich es als zweites Rezept beim regionalen Event "Aprilfrisch" von der S-Küche einreichen, in der Hoffnung, dass ich so noch mehr Leute von dieser unglaublich tollen Kombination der zwei Gartenstars im Aprils überzeugen kann.
Der Rhabarber kam mit meiner Regiokiste der Biolandgärtnerei Hüsgen, der Spargel ist aus dem Garten meiner Eltern und lag zusammen mit Waldmeister, einem Maiglöckchenstrauß und einem Schokoosterhasen in meinem Osternest. (Kein Scherz. Ich hab ja schon mal erzählt, dass meine Mama mir gerne kulinarische Geschenke macht.)

Aprilfrisch - das regionale Event von S-Küche (Einsendeschluss 1. Mai 2014)


Ach, und ist euch aufgefallen, dass die Bilder etwas besser sind als gewohnt? Das liegt an meiner neuen Kamera, ein echtes Schnäppchen und das Ostergeschenk von mir an mich selbst. ♥  Hat jemand von euch vielleicht Linktipps für Tutorials (für Dummies), die sich ganz speziell auf Foodfotografie mit DSRL-Kameras beziehen?

Dienstag, 22. April 2014

Spargel mit mediterraner Knusperkruste und Pommes rissolées aus dem Ofen

Spargel, Spargel, Spargel. ♥♥♥
Heute aus dem Ofen und mediterran, mit vielen frischen Kräutern und knuspriger Parmesankruste. Das Rezept ist von Chefkoch, ich hab es etwas verändert und die frischen Tomaten durch selbst getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten aus dem elterlichen Garten ersetzt.
Dazu gab's "pommes rissolées". Kennt ihr die? Die gab es, während meines Auslandstrimesters in einem französischen Internat, ziemlich oft. Damals natürlich als Tiefkühlprodukt und frittiert. Bei mir gab es zum Spargel die etwas figurfreundliche Variante. Auch sehr, sehr lecker. Die Kartoffelwürfel werden ganz knusprig, bleiben innen aber weich. Hmmm!


Für eine große Portion:
Kartoffeln:
Kartoffeln nach Hunger
1 EL Bratolivenöl
Rosmarin, gehackt
Fleur de Sel
Spargel
Spargel nach Hunger, geschält
1,5 EL Semmelbrösel
25g Parmesan
2-3 getrocknete Tomaten in Öl (je nach gewünschter Tomatigkeit)
1 El frisch gehackte Kräuter (wie z.B. Rosmarin, Oregano, Thymian, Salbei)
1 kleine Knoblauchzehe

Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. In eine Gefriertüte geben, Öl, Rosmarin und Fleur de Sel hinzufügen und gut durchkneten, damit die Kartoffeln rundherum mit Öl benetzt sind.
In eine Auflaufform geben, ca. 25-30 Minuten knusprig backen.

Den Spargel in einem Topf im Garaufsatz bissfest garen.
In der Zwischenzeit den Parmesan fein reiben, Tomaten, Kräuter und Knoblauch hacken. Zusammen mit den Semmelbröseln vermischen.
Den Spargel in eine Auflaufform legen. Die Semmelbröselmasse darauf verteilen. Ca. 20 Minuten lang überbacken.

Sonntag, 20. April 2014

Rhabarber Upside Down Kuchen

Sind Desperate Housewives-Fans unter euch? Ich muss zugeben, ich habe diese Serie geliebt und die ganzen Folgen schon mindestens 3 Mal gesehen. Seit ich diese Folge zum ersten Mal sah, wollte ich auch mal einen Pineapple Upside Down backen.
Als gestern Rhabarber in meiner Ökokiste war, wusste ich, der Tag, an dem ich ein Upside Down Cake backen würde, war gekommen. (Und ne, man muss nicht verstehen, wie ich von Ananas auf Rhabarber komme.)
Die Suche nach einem Rezept gestaltete sich eher schwer. Bei simpy scratch wurde ich fündig, allerdings hatte ich keine Sour Cream zu Hause. Also nahm ich ein ein Rezept von Nigella für den Teig, die Idee mit den Orangenzesten ist aber von Martha. Die Idee mit den Mandelblätter stammt aus einer Jamie Kochzeitschrift. Von allen nur das Beste, würde ich sagen!

Ich wünsche euch schöne Ostern! :-)



Für eine eckige Form von 27x18cm:
500g Rhabarber
2 EL Zucker
30g Butter
2 Handvoll Mandelblätter
100g Butter, zimmerwarm
70g Zucker
2 Eier , zimmerwarm
1 Msp. gemahlene Vanille
Schale einer halben Orange
1 Prise Salz
100g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
2 EL Orangensaft

Den Rhabarber putzen und in ca. 15 cm lange Streifen schneiden. In einer Schüssel mit 2 EL Zucker mischen und etwas ziehen lassen.
Die Kuchenform einbuttern, am Boden ruhig großzügig. Die Rhabarberzeichen eng geschichtet in die Form legen. Den restlichen Zucker und den Rhabarbersaft darauf verteilen.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Vanille, Orangenschale, Orangensaft und Salz dazu geben. Mehl, Backpulver und Natron zügig unterrühren.
Mandelplätter auf dem Rhabarber verteilen.
Den Teig auf dem Rhabarber vertreichen.
Bei 200°C ca. 30-45 Minuten backen. (Die Backzeit ist so unpräzise, weil ich nur einen Minibackofen habe, der beim Kuchen backen öfters mal streikt.)
Komplett auskühlen lassen, dann erst stürzen.



Ach ja, und so ging's aus!
"There, one perfect pineapple upside down cake. If only trust were as easy to make."
Hach, tolle Serie!

Donnerstag, 17. April 2014

Spargel mit Kratzete

Mein liebstes Spargelgericht, das wissen langjährige Leser sicher schon, ist Spargel mit Kratzete.
In Südbaden, meiner Heimat, isst man klassischerweise keine Kartoffeln, sondern Kratzete zum Spargel. Kratzete ist ein fluffiger Pfannkuchen (ähnlich dem Kaiserschmarrn, nur in herzhaft), der in der Pfanne nach dem Wenden "zerkratzt" bzw. zerrissen wird.
So gern ich neue Spargelgerichte ausprobiere, gibt es doch jede Saison mehrere Male dieses Gericht. Und weil seit letztem Jahr der ein oder andere neue Leser hinzugekommen ist, gibt es auch diese Spargelsaison wieder mein Rezept für euch. Ein bisschen anders, als in den letzten Jahren (2013, 2012, 2011, 2010). Die Sauce hab ich mit Zitrone verfeinert, unter die Kratzete hab ich Schnittlauch gemischt, weil kein Bärlauch im Haus war. Aber auch ganz pur schmeckt die Kratzete klasse!
Anscheinend schreibt man das übrigens so, also KratzeTe. Ich hab's bisher immer mit d geschrieben, KratzeDe, aber auch in der Wirtschaft meines Heimatorts steht es mit T auf der Karte. Aber ist ja eigentlich auch egal, wie man es schreibt, es ist lecker. Unglaublich lecker! Fand zum Beispiel auch Sarah, die das Gericht sogar zu einem ihrer Lieblingsgerichte erklärte. Na wenn das keine Ehre ist!
Der Spargel kommt vom Spargelacker meiner Familie und war Teil meines Osterpäckchens, das Rezept für die Kratzete ist natürlich Omas. Bei der schmeckt die Kratzete natürlich besonders gut, aber ich finde, dass sich meine Kratzede inzwischen mit ihrer messen kann.

Rezept für zwei große Portionen:

Kratzete:
2 Eier
130g Mehl
ca. 140ml Milch
1 Prise Salz
Mineralwasser
nB etwas frisch gehackter Schnittlauch oder Bärlauch
Butter(schmalz)

Spargel:
800-1000g Spargel
Butter
Salz, Zucker

Soße:
15g Butter
10g Mehl
Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Bio-Zitrone


Zubereitung:

Für die Kratzete:
Ei trennen. Mehl, Salz, Eigelb und Milch verrühren. (Der Teig soll an dieser Stelle recht zäh sein.) 30 Minuten quellen lassen, dann einen guten Schuss Mineralwasser zum Teig geben und verrühren. (Der Teig soll etwas dicker als Pfannkuchenteig sein, damit die Kratzede auch schön dick und fluffig wird.)
Eiweiß steif schlagen. Evtl. die frisch gehackten Kräuter unter den Teig rühren. Anschließend das Eiweiß vorsichtig unterheben.
In einer Pfanne Butter schmelzen lassen, den Teig hineingeben. Sobald die Kratzede goldbraun ist, wenden. Mit zwei Gabeln in der Pfanne "zerkratzen"/zerreissen.

Spargel:
Spargel in mundgerechte Stücke schneiden.
In einem Topf ca. 300ml Wasser erhitzen. Sobald es kocht, die Butter, eine gute Prise Zucker und Salz ins Wasser geben. Die Spargelenden ins Wasser geben, mit geschlossenem Deckel 3 Minuten kochen, dann die Spargelspitzen dazu geben. Je nach Geschmack 8-10 Minuten bissfest kochen.
Spargel in ein Sieb gießen. Flüssigkeit auffangen!

Soße:
In einem Topf die Butter schmelzen. Mehl dazu geben, kurz anschwitzen lassen. Das Spargelwasser dazu geben und rühren, bis eine glatte Sauce entsteht. Etwas Milch hinzufügen. Salz, Pfeffer und Muskat dazu geben. Nach Geschmack etwas Zitronenzesten hinzugeben. Die Spargeln wieder dazu geben und 2 Minuten ziehen lassen. Abschmecken.

Alles zusammen servieren. Genießen.




Dieses Rezept möchte ich zum aktuellen Blogevent bei der S-Küche beisteuern. Das Thema ist "Aprilfrisch", gesammelt werden saisonale Rezepte mit Rhabarber, Bärlauch, Spargel,... 
Wie ihr wisst, liegt mir eine saisonale Ernährung sehr am Herzen. Regional soll's am besten auch sein. Deswegen bekomme ich auch meine Regio-Ökokiste, mit der ich nach wie vor sehr zufrieden bin. *werbetrommel*
Und als ich bei Facebook von Simones Event las, wusste ich, da muss ich dabei sein, das ist einfach mein Thema und ich finde es klasse, dass sich Simone dieses Thema ausgesucht hat. Leider ist regionale und saisonale Ernährung viel zu selten Thema auf Foodblogs, finde ich.
Es gibt auch schon einige Teilnehmer, schaut mal hier auf Simones Pinnwand, eine schöne Sammlung und ich hoffe, da kommen noch einige Sachen dazu. Am besten noch mehr mit Spargel, davon hab ich nämlich gerade knappe 2 Kilo im Kühlschrank. ;-)
Danke liebe Simone für dieses tolle Event!

Dienstag, 11. Juni 2013

Spargel mit Kartoffel-Käse-Kruste


 

Rezept für 2 Portionen (mit Salatbeilage):
ca. 500g Spargel
400g Kartoffeln
10g Butter
ca. 80ml Milch
ca. 70g Hartkäse (bei mir Cheddar und Bergkäse) 
Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden, mit etwas Salz kochen. Evtl. Wasser abgießen, dann Butter und Milch dazu geben, zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Käse reiben und die Hälfte unter das Kartoffelpüree heben.
Spargel bissfest kochen. In eine Auflaufform legen, Kartoffelpüree darauf verteilen, restlichen Käse darüberstreuen.
 Bei 200°C ca. 15-20 Minuten überbacken.



Sonntag, 2. Juni 2013

Spargel mit Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette

Ich bin immer auf der Suche nach tollen Spargelrezepten, im Moment esse ich fast täglich Spargel- habt ihr tolle, außergewöhnliche Rezepte für mich?
Als ich bei Juliane das Rezept für Spargel mit Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette sah, war es sofort um mich geschehen und das Rezept wanderte auf meine to-cook-Liste. Ich habe es allerdings leicht verändert, da ich weder Rapsöl noch Apfelessig zu Hause hatte, außerdem habe ich den Spargel wie üblich im Garaufsatz gegart, da es schnell gehen musste, ich hatte Hunger! ;-)



Rezept für eine Portion:
8-10 Stangen Spargel (je nach Dicke und Hunger)
1/2 Bund Radieschen, in feinen Streifen
1,5 EL gehackter Schnittlauch
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1/2 EL Agavendicksaft
Salz, Pfeffer

Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden. Im Garaufsatz bissfest garen.
Zitronensaft, Olivenöl und Agavendicksaft mischen. Radischen und Schnittlauch unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Spargel auf einem Teller verteilen und die Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette darauf anrichten.


P.S.: Ich würde mich sehr über eure Stimmen für meine Apfelküchle und Omas Zwiebelkuchen beim Alnatura-Rezeptewettbewerb freuen! :)

P.P.S.: Und weil es so wunderbar zum Motto "Mein liebstes Heimatrezept" passt, denn für mich ist Heimatküche unweigerlich mit der Küche meiner Oma verbunden, schaut mal hier: Omas aus aller Welt und ihre Küche, was für ein wunderschönes Projekt von Gabriele Galimberti!

Dienstag, 28. Mai 2013

Grüner Spargel mit Sobanudeln und Tofu

... gab es heute bei mir zum Mittagessen. Soooo lecker! Dazu gab es Mandel-Sesam-Tofu dazu, Räuchertofu passt sicher auch sehr gut, oder marinierter Naturtofu (zum Beispiel so.)
Was die Mengen von Ingwer und Chili angeht, müsst ihr nach gewünschter Schärfe gehen. Meine Chili war sehr scharf, deswegen gab es nur ein kleines Stück ohne Kerne. Auch mit Limette, Sesamöl, Essig und Shoyu müsst ihr "experimentieren", meine Angaben sind nur Vorschläge. :-)



Rezept für eine große Portion:
80g Sobanudeln (z.B. von Arche)
200g grüner Spargel
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 kleines Stück Ingwer
1 kleines Stück rote Chili
ca. 100-150g Sesam-Mandel-Tofu (von Taifun)
Saft einer 1/2 Limette
1/2 EL Sesamöl
1/2 EL Reisessig
1 Prise Zucker
ca. 2 EL Shoyu (Sojasauce)
Salz, Öl

Die holzigen Enden des Spargels abschneiden, unteres Drittel schälen. Die Spargelstangen in Drittel-Viertel schneiden (je nach Länge der Stangen). Im Garaufsatz bissfest garen, die Spargelköpfe erst nach 3 Minuten in den Aufsatz geben.
Zwiebel in Streifen schneiden. Knoblauch, Ingwer und Chili fein hacken.
Die Sobanudeln nach Packungsanleitung bissfest kochen, kalt abschrecken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Tofu in dicke Scheiben schneiden und anbraten. Tofu beiseite stellen.
Evtl. noch etwas Öl in die Pfanne geben, dann die Zwiebel 2-3 Minuten braten, den Spargel dazu geben, mitbraten, bis die Zwiebeln leicht braun sind. Knoblauch, Ingwer und Chili dazu geben, eine weitere Minute braten, dann mit Limettensaft ablöschen. Nudeln dazu geben. Sesamöl, Reisessig, Zucker dazu geben. Mit Shoyu abschmecken. Mit dem Tofu anrichten.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Spargelquiche mit Macadamia

Eine Quiche gab es schon ziemlich lange nicht mehr bei mir. Heute gab es, trotz Feiertag, nur die einfache Variante mit Blätterteig. Trotzdem sehr lecker!



Rezept für eine Quiche von 18cm Durchmesser:
 ca. 10 Stangen Spargel
Blätterteig (bei mir 2,5 Scheiben)
1 EL Haferflocken
1/2 kleine gehackte Zwiebel
100g Schmand/Crème fraîche/Saure Sahne
30g geriebener Parmesan
1 EL gehackte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer,...)
1 Ei
1 Handvoll Macadamianüsse, gehackt
Salz, Pfeffer
Butter und Paniermehl für die Form

Spargel schälen, in Stücke schneiden, bissfest garen. (Bei mir im Garaufsatz.)
Ofen auf 200°C vorheizen.
Quicheform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Mit Blätterteig auslegen und mit Haferflocken bestreuen. (Die sorgen dafür, dass der Boden nicht durchmatscht.)
Saure Sahne mit Ei, Parmesan und Kräutern mischen.Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Spargel und Zwiebel auf dem Quicheboden verteilen. Guss darüber gießen. Die Macadamianüsse darauf verteilen.
Quiche ca. 35 Minuten backen.


Ein Anschnittsbild gibt es leider nicht. Mir ist da nämlich ein Malheur passiert. Die Ofenhandschuhe lagen direkt daneben, ich Schlaumeier habe trotzdem versucht, die Quiche barhändig zum Anschneiden zur Anrichte rübertragen. Ich habe es dann nicht mehr geschafft, ein ansehnliches Stück auf einen Teller zu bringen. Dumm gelaufen...


Sonntag, 28. April 2013

Gebratener Spargel und Kartoffeln in Bärlauch-Zitronensauce

Der erste Spargel dieses Jahres! Hach, was bin ich jetzt glücklich. Spargel ist einfach etwas wunderbares!

Ich habe die Kartoffeln und den Spargel in meinem Garaufsatz gegart, bevor ich sie angebraten habe. Wenn ihr keinen Garaufsatz habt, könnt ihr Pellkartoffeln (bereits ausgekühlte, am besten vom Vortag) nehmen und den Spargel in ein wenig Wasser dünsten.



Rezept für eine Portion:
ca. 10 Stangen Spargel
3 kleine Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
ca. 10 Blätter Bärlauch
ca. 50ml Sojacuisine
ca. 2 EL Zitronensaft
etwas Zitronenabrieb
Olivenöl
Salz

Kartoffel schälen. Spargel schälen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Kartoffeln in den Garaufsatz legen und ca. 10-15 Minuten dampfgaren. Dann die Spargelenden dazu geben. Weitere 5 Minuten garen, dann die Spargelköpfe dazu geben. So lange garen lassen, bis die Kartoffeln weich und der Spargel bissfest ist. Ca. 2 Stunden abkühlen lassen.
Zwiebel fein hacken. Kartoffeln halbieren und in dicke Scheiben schneiden. Bärlauch hacken.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Zwiebeln, Kartoffeln und Spargel scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren und den Bärlauch dazu geben. Kurz mitbraten, dann mit einem Schluck Wasser ablöschen. Sojasahne, Zitronensaft und Zitronenabrieb dazu geben. Mit Salz und evtl. noch mehr Zitronensaft abschmecken.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kritharaki mit Spargel

Kennt ihr diese Nudeln, die aussehen wie Reis?
Bei meiner Oma gibt es die immer als Suppeneinlage in Tomatensuppe- lecker! Also ich die Kritharaki neulich bei Rewe sah, habe ich spontan zugegriffen. Im Kühlschrank lagerte noch ein Rest gekochter Spargel, der dringend weg musste, und so bastelte ich aus dieser Vorlage dieses feine Rezept. Nur die Kochzeit und die Flüssigkeitsmenge werde ich beim nächsten Mal reduzieren, mir waren die Kritharaki etwas zu weich, als sie al dente waren, glich das Gericht noch einer Suppe. ;-) Im Rezept hab ich sie schon angepasst.

spargelundorzocropded



Rezept für eine (hungrige) Person:

1 kleine Zwiebel, gehackt
100g Kritharaki
ca. 250ml Spargelsud
100ml Milch
ca. 200-300g vorgekochter Spargel, in ca. 3-4cm langen Stücken
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer

In einem schweren Topf Öl erhitzen. Die Zwiebel darin anschwitzen. Nach ca. einer Minute die Kritharaki dazu geben und mit anbraten, bis sie leicht braun sind. Mit Spargelsud ablöschen. Milch dazu geben und dann ca. 10 Minuten köcheln lassen. Den Spargel dazu geben und einige Minuten köcheln, bis die Kritharaki die gewünschte Konsistenz haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit frisch geriebenem Parmesan bestreut genießen.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Gebratener Spargel mit Avocado und Feta

Bisher habe ich weißen Spargel IMMER gekocht und grünen meistens gebraten. Dass man weißen Spargel auch einfach anbraten kann, kam mir irgendwie nie in den Sinn, wie doof, eigentlich!
Die Inspiration für die Kombination mit Avocado und Feta holte ich mir hier, bei Alex findet ihr wirklich tolle Spargelrezepte! Bei mir gab es den Spargel allerdings noch warm. Mit ein wenig selbstgemachter (!) Crema die Balsamico ein Traum.

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Rezept für eine große Portion:
6-8 Stangen weißer Spargel
1 EL Zitronensaft
1 TL Zucker
1/2 Avocado
Feta
Basilikum
BalsamicoreduktionOlivenöl
Fleur de Sel

Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den Spargel darin ca. 10 Minuten anbraten. Den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Dann mit Zitronensaft ablöschen. (Wem der Spargel jetzt noch zu bissfest ist, der kann einfach etwas Wasser dazu geben und den Spargel dünsten, bis der die gewünschte Bissfestigkeit hat.)
Die Avocado halbieren und mit Hilfe eines Löffels aus der Schale holen. In feine Streifen schneiden und dann fächerförmig auf einem Teller anrichten. Den Spargel darauf geben. Etwas Fleur de Sel und Pfeffer darüber streuen. Feta darüber bröseln. Mit etwas Balsamicoreduktion marinieren. Basilikum darüber streuen und dann genießen.

Samstag, 21. April 2012

Spargellasagne

Hmmmmm, fein war's! Nur besonders gut aus der Form nehmen lässt sie sich nicht. Aber egal, ich mag meine Spargeln lieber mit etwas Biss als butterweich, deswegen verzichte ich lieber auf eine perfekte Optik!

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Rezept für eine groooße Portion:
12 Stangen Spargel
3 Lasagneplatten
15g Butter
10g Mehl
50ml Milch
150ml Spargelsud
1/2 EL Zitronensaft
Butter
Salz, Zucker, Pfeffer, Muskat
Ziegengouda

Spargel schälen. Ca. 350ml Wasser aufkochen. Ein wenig Butter, eine Prise Salz und 1/2 TL Zucker dazu geben. Die Spargelstangen je nach Dicke ca. 3-4 Minuten dünsten. (Ich habe den Spargelsud vom Vortag genommen für ein noch kräftigeres Spargelaroma.) Die Spargelstangen abtropfen lassen- Sud auffangen.
In einem Topf die Butter schmelzen. Das Mehl dazu geben und etwas anschwitzen lassen- aber nicht bräunen! Mit der Milch ablöschen. Kräftig rühren und dann ca. 150ml des Spargelsuds dazu geben. Die Sauce köcheln lassen, bis sie andickt. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Etwas Sauce auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Eine Lasagneplatte darauf legen, die Hälfte des Spargels darauf verteilen, etwas Sauce, dann eine Lasagneplatte, dann wieder Spargel, dann Sauce, eine Lasagneplatte und dann den Rest Sauce darauf verteilen. Etwas Ziegengouda reiben und darüber verteilen.
Bei 200°C ca. 30 Minuten backen.

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