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Samstag, 15. Oktober 2016

Apfel-Muffins mit Knusperstreuseln

Zorras Blog feiert Geburtstag. Den 12. schon. Wahnsinn!! Zorras Blog ist eine Institution, ich bewundere, mit wie viel Hingabe und Disziplin sie fast täglich bloggt. Wie viele Blogevents sie schon ins Leben gerufen hat und, gemeinsam mit Sandra, das Synchronbacken ins Leben gerufen hat, ein Event, bei dem ich immer wieder gerne dabei bin.Liebe Zorra, danke für deine leckeren, vielfältigen Rezepte, deine tollen Blogevents, dein Engagement zur Vernetzung der Bloggerszene. Auf die nächsten 12 Jahre Kochtopf!
Zur Feier gibt's natürlich ein Blogevent. Zorra wünscht sich Muffins und auf den letzten Drücker habe auch ich geschafft, welche zu backen. Feine Apfel-Zimt-Muffins mit Knusperstreuseln nach Dr. Ö., bei mir aber unvegan, weil ich keine Margarine verwenden wollte. Die Muffins sind saftig, die Streusel superknusprig, genial. Ich mag Muffins und hoffe, dass sie tatsächlich wieder Trend werden.

Apfel-Muffins mit Knusperstreuseln



Apfel-Muffins mit Knusper-Muffins

Zutaten für 12 Muffins

Streuselteig
60 g Butter (oder Margarine)
50 g kernige Haferflocken
50 g Weizenmehl Type 550
60 g Rohrzucker (bei mir selbst angesetzer Vanillezucker)

Muffinteig
200 g Apfel (schon entkernt gewogen)
300 g Weizenmehl, Type 550
1 Pck. Weinstein Backpulver
1 großzügiger TL gemahlener Zimt
125 g Rohrzucker
1 Prise Salz
125 ml geschmacksneutrales Öl (meine Empfehlung: das Alnatura Bratöl)
250 ml Pflanzendrink (hier Dinkel)

+ etwas Butter für die Muffinform


Zubereitung

Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 180 °C vorheizen.

Eine Muffinform buttern.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und von Hand zu Streuseln verarbeiten. Dabei nicht zu intensiv kneten, sondern eher die Butter zwischen den Händen "zerreiben".

Apfel vierteln und in kleine Stücke schneiden.
Mehl mit Backpulver, Zimt, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mischen. Öl und Pflanzenmilch dazu geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Die Apfelstückchen unterheben.

Den Teig mit Hilfe von 2 Esslöffeln in der Muffinform verteilen. Streusel darüberkrümeln.

Das Blech auf die mittlere Backschiene schieben. Ca. 35 Minuten lang backen. (Stäbchenprobe)

Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)

Samstag, 31. Oktober 2015

Zwetschgen-Muffins mit Zimtsahne und Ahorn-Mandel-Crunch

Die Zwetschgensaison neigt sich schon wieder dem Ende zu, leider, leider. Ich hoffe, ich schaffe es noch, euch meine Lieblingsmarmelade zu zeigen. Zwetschge-Walnuss, lecker!
Aber erst mal zu diesen Muffins. ;-) Die gab's zum Samstagskaffee am letzten Wochenende.


Zwetschgen-Muffins mit Zimtsahne und Ahorn-Mandel-Crunch


Den Teig habe ich aus dem La Veganista Backbuch, die Zwetschgen habe ich ergänzt. Ich habe die Reissahne mit dem iSi-Sahnespender aufgespritzt, davor habe ich sie nicht ganz steif geschlagen. (Weil es nicht ging, ich hatte sie nicht lange genug im Kühlschrank. Reissahne muss, wie normale Sahne auch, ganz kalt sein, damit sie aufgeschlagen kann. Da war der iSi meine Rettung. ;-) )
Falls ihr noch auf der Suche nach einem Wochenenendkuchenrezept sein, dann probiert die Muffins dringend aus! Auf die nächste Zwetschgensaison zu warten, wäre doof. Aber mit Äpfeln kann ich mir die Muffins auch sehr gut vorstellen, falls ihr schon keine mehr bekommt.




Zwetschgen-Muffins mit Zimtsahne und Ahorn-Mandel-Crunch



Zutaten für 12 Muffins:

300g Zwetschgen
250 g Mehl (bei mir 550er Weizen, i.O. 1050er Dinkel)
140 g Zucker (i.O. 200 g)
Mark einer Vanilleschote
2 gestrichene TL Natron
1 Prise Salz
150 g (Soja)Joghurt
50 ml geschmacksneutrales Öl (bei mir wie immer das Alnatura-Bratöl)
100 ml Hafermilch (i.O. Sojamilch)
1 EL Zitronensaft (i.O. 2 TL Essig)

Für das Topping:

4 EL Mandelsplitter
Ahornsirup
300 g aufschlagbare vegane Sahne (bei mir Reissahne)
3/4 TL Zimt


Zubereitung:

Zwetschen waschen. Zwei Zwetschgen (für die Deko) beiseite legen, den Rest entsteinen. Die Zwetschgen in kleine Würfel schneiden. (Ich habe die halbierten Zwetschgen in 6 Würfel geschnitten- damit ihr eine kleine Orientierungshilfe, was die Größe angeht, habt.)

Ofen auf 180°C O-U-Hitze aufheizen.

Eine Muffinform einfetten.

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die feuchten Zutaten in einer kleineren Schüssel verquirlen, dann zu den trockenen Zutaten geben und zügig zu eine glatten Teig verrühren. Nicht zu wild verquirlen, sonst werden die Muffins nicht locker! Die Pflaumenwürfel unterheben.

Den Teig auf die Muffinformen verteilen. (Ca. 2 EL in jede Mulde.)
Ca. 20 Minuten backen, bis die Muffins leicht gebräunt sind und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt.
Die Muffins einige Minuten im Blech abkühlen lassen, dann aus den Mulden nehmen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.

Die Mandelsplitter ohne Fett in der Pfanne anrösten. Einen ordentlichen Schuss Ahornsirup dazu geben und kurz karamellisieren lassen. Auf einer Backfolie verstreichen und abkühlen lassen.

Die Sahne nach Packungsangabe mit 1/2 TL Zimt steif schlagen.
Die zwei beiseite gelegten Zwetschgen halbieren, den Kern entfernen und dann längs vierteln.

Die Sahne auf die Muffins spritzen. Mit dem restlichen Zimt bestäuben. Den Ahorn-Mandel-Crunch auseinander brechen und auf den Muffins verteilen. Zum Schluss eine Zwetschenspalte auf die Sahne legen.

Zum Kaffee genießen.

Zwetschgen-Muffins mit Zimtsahne und Ahorn-Mandel-Crunch

Sonntag, 10. Mai 2015

Feuerwehrkuchen ~ Kirschkuchen mit Nussstreuseln und Sahne

Meine Eltern sind gerade im Urlaub. Abgesehen von der Aufgabe, ihren Garten zu pflegen, wünschte sich meine Mutter, dass meine Schwester und ich uns ein bisschen um unsere Oma kümmern. Heute haben wir sie also schön bekocht, außerdem habe ich einen ihrer liebsten Kuchen gebacken. Das Rezept dazu hat meine Oma vor einer ganzen Weile in der Zeitung gefunden. Es ist schon lustig, meine Oma reisst seit jeher Rezepte aus Zeitschriften und sammelt sie in einer Mappe. Darin finden sich auch ein paar mit der Schreibmaschine abgetippten Rezepte (Titel "Interessante Reisgerichte"), keine Ahnung, wie alt die sind. Inzwischen muss mein Opa auch Rezepte, die meine Oma in einer ihrer Kochsendungen gesehen hat, im Internet suchen und ausdrucken. Diese Rezepte wandern dann auch in ihren Ordner, der ziemlich dick ist. Das Rezeptehorten liegt also klar in der Familie, auch wenn ich die meisten meiner "to cook"-Rezepte lieber bei Pinterest pinne. ;-)
Nach Mittagessen haben wir dann Rommé gespielt. Das lieben wir alle. Wir spielen immer mit den uralten Karten, mit denen wir schon vor 15 Jahren an Weihnachten, damals noch mit meiner Uroma und meinen zwei Onkeln, Rommé gespielt haben. Die Karten fühlen sich ein bisschen ledrig an. Irgendwie eklig, aber doch schön! ;-)


Weil meine Schwester dann weg musste, musste ich den Kuchen leider fertig machen, bevor er ganz abgekühlt war. Deswegen war er in der Mitte noch ein bisschen flüssig. Ärgerlich, aber er war trotzdem sehr lecker und das ist, laut meiner Oma, ohnehin das Wichtigste. :-)


 

Feuerwehrkuchen


Rezept für einen Kuchen mit 26cm Durchmesser:

Mürbteig:
200g Mehl
100g Butter
50g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei
1/2 Packung Backpulver

Füllung:
1 Literglas eingeweckte Sauerkirschen (ca. 500g Kirschen + 300ml Saft)
200ml Rotwein (alternativ mehr Kirschsaft oder Apfelsaft)
1 Packung Puddingpulver (oder: 40 g Stärke)
2 EL Zucker
1/2 EL Zimt

Streusel:
100g Mehl
100g gemahlene Haselnüsse (andere Nüsse oder Mandeln gehen auch)
50g Zucker
30g Vanillezucker
100g Butter

Belag:
500g Sahne
1 Packung Sahnestand
ggf. Kakaopulver oder Zimt zur Dekoration


Zubereitung:

Die Kirschen in ein Sieb schütten, den Saft dabei auffangen.

Für den Mürbteig alle Zutaten zügig verkneten (mit dem Rührgerät, Thermomix oder von Hand). Den Teig mindestens eine Stunde lang kalt stellen.

Für die Füllung 300ml Saft der Kirschen mit 150ml Rotwein, Zucker und Zimt in einen Topf geben und aufkochen lassen. Während die Saftmischung erhitzt wird, das Puddingpulver/die Stärke mit dem restlichen Rotwein mischen. In den kochenden Saft einrühren und eine Minute lang unter ständigem Rühren kochen lassen. Vom Herd nehmen. Die Kirschen vorsichtig untermischen.

Ofen auf 180°C vorheizen.

Für die Streusel alle Zutaten mit den Händen verkneten.

Eine Springform fetten.
Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswallen. Vorsichtig in die Springform legen. Der Rand sollte ca. 4 cm hoch sein.
Die Kirschmasse darüber verteilen und glatt streichen. 
Streusel darüber streuen.

Den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten lang backen. Die Streusel sollen eine hellbraune Farbe bekommen.

Den Kuchen abkühlen lassen. Aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte setzen.

Direkt vor dem Servieren Sahne in ein hohes Gefäß geben. Ca. 30 Sekunden mit dem Mixer rühren, dann das Sahnestand einrieseln lassen.
Die Sahne auf den Kuchen streichen. Wenn ihr wollt, könnt ihr einen Teil der Sahne in einen Spritzbeutel füllen für einen Rand. Mit Kakaopulver bestreuen und servieren.


Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Backzeit: 45 Minuten
Kühlzeit: 1+4 Stunden
insgesamt: 6,25 Stunden


Dienstag, 28. April 2015

Grüne Zwiebelrahmsuppe

Mögt ihr Zwiebeln? Also ich meine, so pur?
Ich esse Zwiebeln supergerne. In großen Massen in einer Pfanne gebraten, in einer Zwiebelsuppe oder, die ganz harte Variante, einfach in dünne Scheiben geschnitten auf ein Stück Brot. Hmmmm! 
Frühlingszwiebeln sind etwas milder, deswegen ist diese Suppe auch für Menschen geeignet, die weniger zwiebelverrückt als ich sind. ;-)
Meine Mitessenden waren von der Suppe sehr begeistert und nannten sie "die beste Suppe, die ich in der letzten Zeit gekocht habe". Bei den Zutaten (Butter! Sahne! Weißwein!) kein Wunder! ;-) 





Das Rezept für die Suppe ist aus JETZT! Gemüse von Sebastian Dickhaut. Den kennt ihr vielleicht, er hat an zahlreichen Kochbüchern mitgeschrieben, unter anderem an an der Basic-Cooking-Reihe und somit an einem meiner ersten Kochbücher, das ich bis heute supergerne mag.
Ich habe es ein bisschen verändert, im Originalrezept wird das dunkle Grün der Frühlingszwiebeln entfernt (weil ich keine sonstige Verwendung dafür hatte, habe ich es in die Suppe geworfen. In den Biomüll wäre es definitiv zu schade!), außerdem habe ich etwas weniger Butter und Sahne verwendet und statt Toastbrot Sauerteigbrot. Toastbrot habe ich so gut wie nie zu hause, aber auch die Sauerteig-Croutons waren sehr fein!




Zutaten für 4 Portionen:

2 Bund Lauchzwiebeln, in Ringen (i.O.: das dunkle Grün entfernen)
2 EL Butter
500ml Gemüsebrühe
100ml trockener Weißwein
200 g Sahne
Salz, Pfeffer
1 dicke Scheibe Sauerteigbrot (i.O.: Toastbrot)
1/2 TL Zimt
50ml Vollmilch (i.O.: 50g Sahne)
2 Eigelb


Zubereitung:

Die Hälfte der Butter in einem Topf zerlassen und die Lauchzwiebeln bei kleiner Hitze darin 2-3 Minuten zugedeckt andünsten.
Wein, Brühe und Sahne zugießen. Alles unter Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen lassen und so lange kochen, bis die Lauchzwiebeln weich sind. Das dauert ca. 10 Minuten.

Währenddessen die Brotscheiben zuerst hellbraun toasten und würfeln. Die restliche Butter in einer kleinen Pfanne aufschäumen lassen. Die Brotwürfel hineingeben, Zimt darüberstäuben. Die Croutons unter Rühren goldbraun rösten.

Die Suppe vom Herd nehmen. Entweder in den Thermomix füllen und ca. eine Minute lang auf Stufe 10 fein mixen oder mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Milch mit den Eigelben in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab mixen, dann einen Schöpfer der Suppe hinzufügen und nochmals mixen. Mit zwei weiteren Kellen der Suppe wiederholen, dann zur heißen Suppe in den Topf geben und kurz köcheln lassen, bis die Suppe andickt. (Kleines Küchenvokabular: Dieser Vorgang nennt sich legieren.) Die Suppe noch einmal durchmixen, damit sie leicht aufschäumt.

Die Suppe auf Teller verteilen und mit Croutons bestreut servieren. Wer mag, kann noch ein paar Frühlingszwiebelringe darüber streuen.


Samstag, 16. März 2013

Apfel-Zimtschnecken-Kuchen mit Walnüssen und Rosinen

 Apfelzimtschneckenkuchen gab es schon ewig nicht mehr bei mir. Ich habe das Rezept etwas verändert, in den Hefeteig kommt auch Fett, so bleibt er einfach länger saftig. Außerdem habe ich noch Walnüsse in die Füllung gemischt, die passen ganz wunderbar zu den Äpfeln. Im Teig und in der Füllung ist relativ wenig Zucker, weil ich eine richtig dicke Schicht Zuckerguss auf dem Kuchen haben wollte. Wenn ihr das nicht so gerne mögt, würde ich die Zuckermengen im Teig und in der Füllung verdoppeln und einen dünneren Zuckerguss herstellen. 




Rezept für eine 22-cm-Form: 
Teig:
300g Weizenmehl (405er)
100g Dinkelmehl (630er)
1 Pkg. Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Zucker
ca. 200ml (Soja-Reis)Milch
2 EL Margarine/Butter
1 Prise Salz
Füllung:
1 EL Margarine
3 kleine Äpfel
1 Handvoll Rosinen
1 Handvoll Walnüsse, grob zerteilt
2 EL brauner Zucker
2 TL Zimt
Guss:
1 Tasse Puderzucker
plus:
Fett für die Kuchenform
Mehl für die Arbeitsfläche

Butter schmelzen. Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Hefe in Milch auflösen. Mit der Butter zum Mehl geben und alles ordentlich verkneten, bis ein glänzender, glatter Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst. Ca. 2 Stunden gehen lassen.
Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zucker und Zimt mischen. Butter schmelzen.
Arbeitsfläche bemehlen, Teig darauf auswallen. Butter darauf verstreichen. Die Apfelstücke darauf verteilen. Rosinen und Walnüsse gleichmäßig darüber streuen. Den Teig aufrollen und in ca. 3,5-4cm dicke Scheiben schneiden.
Eine Kuchenform fetten, die Schnecken hineinsetzen. Ca. 20 Minuten gehen lassen.
Den Kuchen in den kalten Ofen stellen, diesen auf 175°C einstellen. Ca. 40 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Kuchen stürzen.
Ca. 2 EL Wasser zum Puderzucker geben, ordentlich rühren.Tröpfchenweise Wasser zum Puderzucker geben, bis ein zähflüssiger, glatter Guss entsteht. Auf dem Kuchen verteilen.





Donnerstag, 21. Februar 2013

Apfel-Zimt-Grießbrei

Vor Jahren gab es von Bauck-Hof einen ganz phantastischen Apfel-Zimt-Grießpudding. Als ich am Wochenende im Biosupermarkt getrocknete Apfelringe sah, musste ich wieder daran denken und habe deswegen versucht, den Pudding nachzukochen. Er schmeckt wirklich toll, die Apfelstücke machen sich ganz wunderbar im Grießbrei, Zimt liebe ich eh und von der Mandelmilch von Provamel bin ich auch schwer begeistert (Anmerkung: Inzwischen gibt es auch Mandelmilch von Alnatura). Wenn ihr es gerne süß mögt, könnt ihr noch etwas Zucker in den Brei geben.



Für 2-3 Portionen:
750ml Mandelmilch
80g Weizengrieß
ca. 50g getrocknete Apfelringe
1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Vanille
1 TL Zimt

Die Apfelringe in kleine Stücke schneiden. Zusammen der Mandelmilch, der Vanille und dem Salz aufkochen. Dann Grieß und Zimt unterrühren. Ca. 2 Minuten köcheln lassen.
Nach Belieben mit Apfelmus servieren. Schmeckt warm und kalt.

Samstag, 5. Mai 2012

Kanelbullar

Oh, wenn ihr den Duft, der durch unsere Wohnung zieht, riechen könntet, dann könnte euch sicher nichts mehr halten und ihr müsstet diese wunderbaren Zimtschnecken nachbacken, da bin ich mir sicher!!! Leider müsst ihr euch mit den Bildern genügen- aber vielleicht reicht meine Schwärmerei ja, um euch an den Herd zu locken!
Noch lauwarm und mit einer Tasse Milch- ganz wie in Astrid Lindgrens Büchern- ein wahrer Genuss.
Die Inspiration hab ich mir bei Elisabeth geholt- allerdings habe ich das Rezept dann doch "leicht" verändert.
Meine Kanelbullar sind leider nicht ganz so ebenmäßig wie die von Elisabeth geworden, aber es kommt ja doch eher auf den Geschmack an. Wirklich unansehnlich sind meine ja nun auch nicht.
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Rezept für 12 große Kanelbullar: 
Teig:

350g Weizenmehl
150g Weizenvollkornmehl
50g Rohrohrzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 schwach gehäufter TL Kardamom, gemahlen
1/2 TL Salz
80g weiche Butter
1 Ei
200ml Milch
1/2 Würfel frische Hefe
Füllung:
50g weiche Butter
50g Rohrohrzucker
50g brauner Zucker
1 EL Zimt
zum Bestreichen/Bestreuen:
1 Ei
Hagelzucker

Die trockenen Zutaten für den Hefeteig verrühren. Butter und Ei dazu geben. Die Milch etwas erwärmen und die Hefe darin auflösen. Zu den restlichen Zutaten geben und alles ordentlich verkneten, bis ein elastischer, glänzender Teig entsteht. (Bei mir im Thermomix ca. 5 Minuten auf der Brotknetstufe.) Ca. eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.
Die beiden Zuckersorten mit Zimt mischen. Ei verquirlen.
Hefeteig auf einer bemehlten Fläche rechteckig auswallen. Mit der weichen Butter bestreichen. Die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Den Teil einrollen und dann in ca. 5cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein Backblech setzen. Mit dem Ei bestreichen und Hagelzucker darauf verteilen. (Seid ruhig großzügig. Ich dachte, ich hätte viel Hagelzucker drauf, aber die Schnecken gehen noch mal ordentlich auf!)
Noch einmal 15 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 200°C vorheizen. Ca. 20 Minuten backen.
Noch lauwarm mit einem Glas Milch genießen.

Einen Teil der Schnecken könnt ihr einfrieren und dann im Ofen/der Mikrowelle/über dem Toaster aufbacken. Schmeckt fast wie frisch gebacken!

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Sonntag, 20. November 2011

In der Weihnachtsbäckerei II

Zu früh?
Find ich nicht! Gestern Nachmittag fingen eine Freundin und ich an, Weihnachtsplätzchen zu backen. Normalerweise backe ich nur 2-3 Sorten, allerdings konnte ich mich absolut nicht entscheiden und so machten wir gleich 5 verschiedene. Dazu hörten wir Rolf Zuckowskis Dezemberträume und tranken Alnatura-Winterkräutertee mit Amaretto verfeinert. Jetzt bin ich schon so richtig in Weihnachtsstimmung. Und werde mich gleich mal ans Adventskalenderbasteln machen, der muss nämlich nächste Woche zur Post. ;-)

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Das Rezept für die Zimtplätzchen findet ihr hier hier.
Das Rezept für die Mohn-Orangenkekse gibt es hier.
Die anderen Rezepte bekommen einen Extra-Post.

Montag, 7. November 2011

Der weltbeste Karottenkuchen!!!

Am Wochenende war ich in der Heimat- dort ließ ich mich kuliarisch verwöhnen, mit brannter Grießsuppe, Apfelküchle, Rösti, Käsefondue... hach, lecker!
Im Gegenzug buk ich für meine Familie diesen wunderbaren Kuchen, der ganz oben auf meiner persönlichen Kuchen-Hitliste steht. Übrigens ist das Rezept das am meisten angeklickte in meinem Blog. Das schreit doch noch einer Neuauflage mit besseren Fotos! Vom Anschnitt gibt es kein Stück, der Kuchen war ganz schnell weg, ich konnte froh sein, dass ich überhaupt ein Stück bekam! Ich habe leider keine Biolimetten bekommen, deswegen mischte ich Zitronenzesten unter die Mascarpone-Creme.
Ach und: hat hier jemand zu viel Geld? Ich würde mich sehrsehrsehr über eine Kitchenaid freuen! Ich hab den Kuchen mit der Kitchenaid meiner Mutter gebacken und hach, die ist einfach wunderbar. So macht Backen gleich drei mal so viel Spass. Also, meldet euch. ;-)

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Zutaten für 12 Stücke:


Kuchen:
285 weiche Butter
285g brauner Zucker
5 große Eier, getrennt
abgeriebene Schale und Saft einer unbehandelten Orange
170g Mehl, gesiebt
2 TL Backpulver
115g gemahlene Mandeln
115g Walnusskerne, gehackt
1 gehäufter TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Muskat
1/2 Tl Ingwerpulver
knapp 300g geraspelte Möhren
Meersalz

Für die Creme:
180g Mascarpone
200g Doppelrahmfrischkäse
85g Puderzucker
abgeriebene Schale und Saft von 2 unbehandelten Limetten

Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine Kuchenform einfetten.
Die Butter und den Zucker hellgelb und schaumig schlagen. Die Dotter einzeln nacheinander unterrühren, dann Orangenschale und -saft untermischen. Die gemahlenen Mandeln, die gehackten Walnüsse, die Gewürze und die Möhren unterrühren. Mehl und Backpulver zügig unterrühren.
In einer zweiten Schüssel die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen und behutsam unter den Teig heben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis er aufgegangen und goldbraun ist. Stäbchenprobe machen!
Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann auf eine Kuchenplatte setzen.
Die Zutaten für die Creme gründlich verrühren und den erkalteten Kuchen damit bestreichen.


Quelle: Besser kochen mit Jamie Oliver

Donnerstag, 29. September 2011

Schneller Apfelzimtkuchen

Ich bin momentan etwas im Stress- deswegen ohne viel Drumherumgerade dieses schnelle Apfelkuchenrezept!
Der Kuchen ist ziemlich flach, das Rezept ergibt nur 4 kleine Stücke.

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Rezept für eine 16cm-Durchmesser-Form:
1 Ei (ca. 65g)
60g Zucker
70g Sonnenblumenöl
1/2 TL Zimt
80g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
ca. 1,5 kleine Äpfel
Fett für die Form

Ei, Zucker, Zimt und Öl verrühren. Das Mehl, das Salz und das Backpulver untermischen und den Teig in eine gefettete Form geben. Äpfel vierteln und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben fächerartig darauf legen. Bei 175°C ca. 35 Minuten backen.

Samstag, 24. September 2011

Kürbiszimtschnecken

Ich wollte schon immer mal Kürbis für eine Süßspeise verwenden. Als ich dann dieses Rezept sah, war es um mich geschehen. Und die Schnecken waren dann mindestens so toll, wie ich erwartet hatte- mit süßem Hefegebäck UND Zimt UND Kürbis kann man bei mir eh nie was falsch machen. Sie sind ganz herrlich saftig, schmecken ganz leicht nach Kürbis und sehr stark nach Zimt, innen sind sie sehr weich, der Boden ist leicht karamellisiert.
Ich habe das Rezept veganisiert und einen Teil der Schnecken vor Ablauf der Backzeit aus dem Ofen genommen, habe sie etwas abkühlen lassen und sie dann sofort in das Gefrierfach gepackt. So kann ich sie bei akuter Süßlust in den Ofen packen und wenige Minten später lauwarmes Gebäck genießen. Allerdings befürchte ich, dass sie nicht lange überleben werden, dazu sind sie einfach zu lecker!

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Rezept für 16 Schnecken:
Hefeteig:
160g Kürbispüree*
300g Mehl (405er)
150g Vollkornmehl
1 EL Zucker
1 Pkg. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Msp. Muskat, frisch gerieben
80g Margarine, geschmolzen
ca. 200ml Sojamilch
Füllung:
60g Margarine, geschmolzen
50g brauner Zucker
50g weißer Zucker
3 TL Zimt
Guss:
Puderzucker
Zitronensaft

Für den Hefeteig alle trockenen Zutaten mischen. Kürbis, Sojamilch und Margarine dazu geben und alles zu einem elastischen Teig verkneten.
Ca. 60-90 Minuten unter einem Tuch an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig auswallen. Butter schmelzen, Zucker und Zimt mischen. Butter auf dem Teig verstreichen, die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Den Teig aufrollen und in ca. 3-4cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein Backblech setzen, mit einem Tuch abdecken und noch mal für ca. 30 Minuten gehen lassen.
Bei 175°C ca. 15-20 Minuten backen.
Die Schnecken etwas abkühlen lassen, dann Puderzucker und Zitronensaft verrühren und den Zuckerguss dekorativ über den Schnecken verklecksen.

*Dazu ein paar Spalten Kürbis ca. 20-30 Minuten im Ofen backen. Ich habe den Kürbis zusammen mit der Sojamilch püriert, weil mein Mixer ohne zusätzliche FLüssigkeit nicht alle Kürbisstücke klein bekommen hat.

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Sonntag, 28. August 2011

Apfel-Haselnuss-Zimt-Strudelbrot

...oder Apple-Hazelnut-Cinnamon-Swirlcake oder Nussschnecken am Stück. Irgendwie hört sich das doof an. Lecker ist es aber so oder so!

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Für eine Kastenform:
Teig:
300g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Zucker
ca. 120ml Sojamilch
1/4 Hefe, frisch
50g Butter/Margarine, geschmolzen
Füllung:
100ml Sojamilch
100g Haselnüsse, gemahlen
80g Zucker
1 Apfel, gerieben
1 EL Zimt
1/2 Pkg. Vanillezucker

Mehl, Salz und Zucker mischen. Sojamilch erhitzen, bis sie lauwarm ist. Die Hefe darin auflösen. Mit der Butter zum Mehl geben und alles gut verkneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Ca. 1,5 Stunden gehen lassen.
Milch, Zucker und Haselnüsse miteinander aufkochen. Abkühlen lassen. Apfel grob raspeln. Mit Zimt und Vanillezucker unter die Haselnussmasse rühren.
Teig auswallen. Die Haselnuss-Apfelmasse darauf verstreichen. Einrollen. Mit der Naht nach unten in eine gefettete Kastenform legen. Ofen auf 175°C einstellen, die Kastenform hineingeben und ca. 50-60 Minuten backen. (Evtl. muss nach einer halben Stunde der Teig mit Alufolie abgedeckt werden.)

Donnerstag, 18. August 2011

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln

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Für eine 22-cm-Quicheform:
Für den Boden:
200g Mehl
2EL Zucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei (50g)
90g Butter aus dem Kühlschrank
Belag:
1EL Semmelbrösel (optional)
600g Zwetschgen (bereits entsteint), halbiert
Streusel:
125g Mehl
60g Zucker
70g Butter, zimmerwarm
2 TL Zimt

Aus den Zutaten für den Boden einen Mürbteig herstellen. (Geht sehr gut im Thermomix. Alle Zutaten intervallartig auf Turbostufe verrühren.) Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Streusel ebenfalls alle Zutaten im Thermomix verrühren oder mit der Hand verkneten.
Mürbteig auf einer bemehlten Fläche auswallen. In eine gebutterte Quicheform legen und den überbleibenden Rand abschneiden. Die Zwetschgen dachziegelartig darin auslegen. Die Streusel darüber verteilen.
Den Kuchen in den auf 170°C vorgeheizten Ofen stellen und ca. 40 Minuten backen.
Schmeckt pur klasse, aber mit einem Klecks Vanillesahne oder etwas Naturjoghurt ist er perfekt!

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Pflaumenmus

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Und ein weiteres, wunderbares Bild. Die Zwetschgen haben mir meine Eltern mitgebracht. Ein Teil davon wurde in einen Streuselkuchen verwandelt (Rezept folgt), aus dem Rest machte ich dieses Mus um die Zwetschgen vor dem vergammeln zu retten. Ich liebe Aachener Pflümli, kennt ihr das? Ich habe versucht es nachzukochen, ganz gelungen ist es mir nicht. Leider steht als Zutat nur "Gewürze" auf dem Pott, also habe ich mein Glück mit Zimt und Nelken versucht, ganz zufrieden bin ich nicht. Es ist lecker, aber halt nicht so, wie ich es wollte. Habt ihr einen Geheimtipp?

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Für 2 Gläser à 225ml braucht ihr:
600g Zwetschgen, entsteint und in kleine Stücke geschnitten
150g Zucker
2 EL Zitronensaft
2 TL Zimt, gemahlen
2 Msp. Nelken, gemahlen
Schale von einem Apfel

Zwetschgen, Zucker und Zitronensaft aufkochen. Sobald die Zwetschgen weich sind pürieren, Zimt und Nelken dazu geben. Die Apfelschale in ein Sieb geben und in den Topf stellen. (So spart ihr euch das Rausfischen der Apfelschale.) Ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Mus andickt. Dann in ausgekochte Gläser füllen und schnell zudrehen.

Freitag, 5. August 2011

Veganer Karotten-Gewürzkuchen

Heute zum Nachmittagskaffee mit Freundinnen gab es diesen superschnell gemachten Kuchen. Er kommt ganz ohne Eiersatz aus, ist saftig, aber trotzdem ziemlich locker.
Im Originalrezept wird nur Zimt verwendet, ich habe den Kuchen etwas aufgepeppt, weil ich das lieber mag. Wenn ihr kein Fan großer Geschmacksexplosionen seid, würde ich die Gewürze einfach weglassen.

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Rezept für eine kleine Kuchenform:
100g Zucker
100ml Sonnenblumenöl
2 dicke Karotten (ca. 220g)
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Msp. Kardamom, gemahlen
1 Msp. Nelken, gemahlen
100g Mehl (550er)
100g Vollkornmehl
1/2 Packung Backpulver
Puderzucker für die Glasur

Zucker und Öl verquirlen, bis sich der Zucker auflöst. Die Gewürze und den Salz unterrühren. Die Karotten rapseln und mischen. Das Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zügig mit der Karottenmasse verrühren. In eine gefettete Kuchen-oder Auflaufform geben und bei 180°C ca. 35-45 Minuten backen.
Abkühlen lassen (das hab ich leider nicht richtig getan, deswegen ist mein Kuchen auseinander gebrochen), dann stürzen und mit Zuckerguss* überziehen.


*Anmerkung zum Zuckerguss, weil in den Kommentaren danach gefragt wurde: Ich nehme sehr (!) wenig Wasser für einen so dicken, weißen Zuckerguss. Fangt mit ungefähr einem Teelöffel Flüssigkeit (Wasser, Zitronensaft oder Milch) auf 1/2 Tasse Puderzucker an und rührt ordentlich, bevor ihr noch mehr Wasser nach und nach tröpfchenweise (!) hinzufügt. Zuckerguss wird sehr schnell zu flüssig und das lässt sich dann nur schlecht mit noch mehr Puderzucker ausgleichen.

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Mittwoch, 3. August 2011

Rohrnudeln mit Zwetschgen-Zimt-Füllung

Heute gab es auf dem Markt die ersten Zwetschgen aus der Region, ein Traum!



Rezept für 5 Nudeln:
250g Mehl
30g +2 EL Zucker
1 Prise Salz
50g Butter
ca. 75ml lauwarme Milch
1/4 Würfel Hefe
1 Ei
ca. 5 Zwetschgen
Zimt

Mehl, Zucker, Salz mischen. Milch erwärmen, Hefe darin auflösen. Zusammen mit 40g Butter und dem Ei zur Mehlmischung geben. Ca. 5 Minuten kneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Für ungefähr 1,5 Stunden gehen lassen.
Zwetschen entsteinen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit 1 EL Zucker und Zimt (Menge nach Geschmack) vermischen.
Eine Kastenform buttern und einen EL Zucker auf dem Boden verteilen. (Gibt ne leckere, karamellige Kruste!)
Teig in 5 gleich große Stücke zerteilen. Flache Fladen formen und mit Zwetschgen füllen. Gut verschließen und mit der Naht nach unten in die Kastenform setzen. Noch mal 15 Minuten gehen lassen, dann in den noch kalten Ofen stellen, diesen auf 175°C einstellen und für ca. 30-35 Minuten backen. Evtl. nach 20 Minuten die Rohrnudeln mit Alufolie bedecken, damit sie nicht verbrennen.

Dazu passt Vanillesauce/Vla.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kirschcrumble

Ich liebe Crumbles, schnell, einfach, saulecker!
Heute gab es einen mit Sauerkischen. Mit Vanilleeis oder -sauce wäre es noch mal so lecker gewesen... aber man kann halt nicht alles haben.



Rezept für 2 Portionen:

2-3 Handvoll Sauerkirschen, entsteint
50g Mehl
50g + 1EL Zucker
40g Vollkornhaferflocken, Feinblatt
50g Margarine/ Butter
1/2 TL Zimt

Kirschen in eine Auflaufform geben und 1 EL Zucker darüber streuen.
Mehl, Zucker, Haferflocken und Zimt mischen. Mit geschmolzener Margarine mischen, mit den Fingern durchkneten und dann über die Kirschen krümeln.
Bei 200°C ca. 15-20 Minuten backen.

Mittwoch, 16. März 2011

Quarkkeulchen

Quarkkeulchen schwirrten mir schon eine halbe Ewigkeit im Kopf herum!
Die gab es bei meiner Oma meistens in herzhafter Form, aus Kartoffelbrei vom Vortag mit frischen Kräutern. Aber bei mir musste es heute süß sein! ;-)
Im Internet fand ich, wie eigentlich fast immer, kein Rezept, dass mich überzeugte- für mich haben Rosinen nichts darin zu suchen und außerdem war mir bei fast allen Rezepten der Mehlanteil zu hoch und der Quarkanteil zu gering. Und bei mir hat es auch ohne viel Mehl"kleber" geklappt, die Keulchen waren ganz wunderbar fluffig-weich, ein Traum! Dazu gibt es ja klassischerweise Apfelmus, ich hatte aber nicht mehr genug Äpfel da, aber auch so hat es wunderbarst geschmeckt!



Rezept für 10 Quarkkeulchen:
300g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
200g Magerquark
1 Ei
50g Mehl
30g Zucker
1 Prise Salz
Schale einer halben Bio-Orange (alternativ: Zitrone)

Mehl für die Hände
Bratöl
Zimt und Zucker

Die Kartoffeln kochen und anschließend pellen. Abkühlen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die restlichen Zutaten dazu geben und ordentlich verkneten. Hände bemehlen und "Burger" formen. Öl in der Pfanne erhitzen und die Keulchen darin ausbacken.
Mit Zimt und Zucker bestreut servieren.

Sonntag, 6. Februar 2011

Nussschnecken- Yummy yummy I got love in my tummy!

... und sonntäglich grüßt das Tatorttier!
Diese Nussschnecken schmecken göttlich, haben es auch ziemlich in sich... Butter, Sahne, Ei, Mandeln, Haselnüsse, Zuckeeer... Aber schnell das schlechte Gewissen beiseite packen (und wer so wenig Selbstberrschung hat wie ich, wenn es um besonders leckeres Essen geht, der mache es folgenermaßen (Nicht-Backen ist nämlich auch keine Lösung!): die Hälfte der Schnecken noch sehr hell aus dem Ofen und dann ab in den Tiefkühler, eine Schnecke dem Mitbewohner andrehen und den Rest dann den Tatortmädels servieren.) und losbacken.

So, nun aber genug geredet, hier das Rezept und dann ab in die Küche mit euch!



Rezept für ca. 12 Schnecken:

Hefeteig:
500g Mehl
1 Pkg trockenhefe,
1 Prise Salz
80g Zucker
100g Butter, geschmolzen
ca. 180ml Milch
1 großes Ei
Fülle:
200g Haselnüsse (ganz oder gemahlen)
100g Mandeln, gehackt
100g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
150ml Sahne
1 Ei
2 kleine Äpfel, geschält
1/2 TL Zimt
1 handvoll Rosinen
Guss (für 6 Schnecken):
100g Puderzucker

Die trockenen Zutaten mischen. Milch, Butter und Ei dazu geben. Im Thermomix auf Brotstufe einen elastischen Hefeteig herstellen. (Oder eben per Hand verkneten.)
Gehen lassen. (Bei mir ging der Teig über Nacht, 1-2 Stunden gehen sicherlicht auch.)
Auf einer bemehlten Fläche rechteckig auswallen.

Die Haselnüsse auf Turbo ca. 20sec mahlen (oder gemahlen kaufen ). Mit den gehackten Mandeln ohne Fett anrösten. Die Äpfel raspeln, zusammen mit mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Zimt, dem Ei und und der Sahne zu den Nüssen geben, ordentlich mischen, auf dem Hefeteig verstreichen. Die Rosinen drauf verteilen. Aufrollen und in ca. 3cm-dicke Streifen schneiden. Auf ein Backblech setzen und bei 175°C ca. 30-35 min backen.

Den Puderzucker mit wenig Wasser zu einem dicken Zuckerguss anrühren. Mit einer Gabel den Guss über den erkalteten Schnecken dekorativ verspritzen.

Dienstag, 9. November 2010

Apfelkuchen mit Marzipanstreusel

Sonntagabend ist Tatortabend, da führt kein Weg dran vorbei!
Mit meinen neuen Kommilitonen wurde nun der Tatortabend um ein reichhaltiges "Jeder bringt was mit"-Buffet erweitet.
Neulich gab es ja Cookies, letzten Sonntag hatte ich etwas mehr Zeit und so backte ich diesen leckeren Kuchen. Für Apfelkuchen ist ja momentan Saison, man kann den Belag natürlich variieren, ich stelle ihn mir auch sehr lecker mit Birnen, Zwetschgen oder Kirschen vor. Die letzten zwei Sachen würde ich dann allerdings eher roh verarbeiten. Die Inspiration holte ich mir im Suppentopf, auf die Rezepte vom Kräutertopf ist einfach immer Verlass, auch wenn ich das Rezept ein klein wenig abgeändert habe.



Zutaten (für ein Backblech):
Boden:
400gr Mehl
1/2 Würfel Hefe
210 ml lauwarme Vanillesojamilch
80gr Zucker
80gr Margarine
1 Prise Salz
Belag:
1 kg Apfelkompott (hergestellt aus etwa 1200 gr Äpfel, geschält, vom Kerngehäuse befreit, gewürfelt und mit etwas Zucker in einem großen Topf zum Kompott gekocht)
Streusel:
200gr Mehl
200gr Marzipan
100gr Margarine
1 TL Zimt

Für den Teig das Mehl, den Zucker und das Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren. Hefe in der Sojamilch auflösen, zusammen mit der geschmolzenen Margarine zum Mehl geben, gut verkneten. Nun den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für etwa eine Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Apfelkompott zubereiten und etwas auskühlen lassen.
In dieser Zeit die Streuseln zubereiten. Dazu die Zutaten der Streusel verkneten bis ein bröseliger Teig entsteht.
Den Teig auf einem Backblech ausrollen und Apfelkompott bestreichen. Die Streusel darüber krümeln.
Den Kuchen in das nicht vorgeheizte Rohr geben und bei 170°C für ca. 30-40 Minuten backen.