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Sonntag, 1. Januar 2017

Salat mit Datteln, Mandeln und Feta

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche euch ein wunderbares neues Jahr, ich hoffe, ihr habt es gut angefangen.
Ich weiß nicht, wie diese Blogpause auf einmal SO lang wurde, ich glaube, in den letzten 7 Jahren gab es noch nie eine so lange Zeit ohne einen Post. Einen Grund dafür gibt's nicht, es hat sich halt nicht ergeben. Deswegen geh e's jetzt ohne Umschweife direkt weiter mit einem neuen Rezept.
Dieser Salat war die Vorspeise zu meinem vegetarischen Weihnachtsmenü, mit dem ich am 1. Feiertag für meine Familie bekochte. (Hauptspeise war diese, Nachtisch dieser - beides lecker, aber nicht lecker genug für den Blog.) Der Salat aber, der war toll. Von Ottolenghi inspiriert, nur ein bisschen verändert.
Ich habe den Asiasalat und und Postelein sowie die Kräuter auf dem Markt gekauft. Die süßen Datteln passen wunderbar zum Feta, da fehlt kein Speck.

Salat mit Datteln, Mandeln und Feta


Wintersalat mit Datteln und Feta

Zutaten für 4 Personen zur Vorspeise:

2 Handvoll "Asia Salat"*
1 Handvoll Postelein*
8 Datteln
30 g Mandeln
4 EL bestes Olivenöl
1,5 EL Dattel-Balsamessig*
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g Feta
ein paar Blätter Basilikum
2 Stängel Dill, zerzupft

optional als Beilage: 
8 Scheibchen getoastetes Baguette


Zubereitung:

Die Salate verlesen und waschen. Trocken schleudern.
Die Datteln halbieren, den Kern entfernen und die Hälften noch einmal dritteln.
Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Im Anschluss grob hacken.

Öl und Dattelessig verrühren. Salzen und pfeffern nach Geschmack.

Den Salat auf einer Platte anrichten. Feta darüber krümeln, Mandeln, Basilikum und Dill darüber streuen. Mit Dressing beträufeln. Servieren.


Alternativ kann man den Salat auch in eine Schüssel geben und vor dem Servieren mischen. Sieht nicht so hübsch aus, sorgt aber für eine optimalere Dressingverteilung.


*Alternativen:
...statt Asia Salat und Postelein: Rucola (von Ottolenghi verwendet), jungen Spinat könnte ich mir auch gut vorstellen.
...statt Dattel-Basamessig wird im Originalrezept nur etwas Granatapfelsüße verwendet. Mir fehlte jedoch die Säure. Ihr könnt auch Balsamico und etwas Ahornsirup nehmen.

Salat mit Datteln, Mandeln und Feta


Sonntag, 23. Februar 2014

Lauchquiche mit Ziegenfrischkäse

In meiner Ökokiste waren gleich 4 wunderschöne Stangen Lauch. Mir kam gleich eine Quiche in den Sinn, denn es gab schon wirklich eeeewig keine Quiche mehr bei mir, eigentlich komisch, denn Quiche zählt zu meinem absoluten Lieblingsgerichten. Ich würde jedes Pastagericht, jedes Risotto, ja, sogar Pizza und Flammkuchen, für eine Quiche stehen lassen.
Eigentlich habe ich auch eine kleine Quicheform mit 18cm-Durchmesser, aber ich finde, in einer kleinen Form ist das Verhältnis zwischen Gemüse und Boden nicht stimmig, deswegen habe ich meine Spingform genommen. Ich hatte noch eine aus Frankreich importierte bûchette de chèvre frais im Kühlschrank, das ist ein recht fester Ziegenfrischkäse. Im Bioladen gibt es diesen Ziegenfrischkäse, den könnt ihr stattdessen verwenden.

Für eine Form mit 18cm-Durchmesser:
Boden:
75g kalte (!) Butter
75g Magerquark
120g Mehl
1/2 TL Salz 
+Butter für die Form
(+1-2 EL Haferflocken)
Belag:
2 Stangen Lauch (ca. 250g)
etwas Bratöl
100g fester Ziegenfrischkäse
Guss:
2 Eier
150g Schmand
1/2 TL Senf
Salz, Pfeffer

Für den Boden alle Zutaten in den Thermomix geben, in kurzen Intervallen verkneten, bis alle Zutaten vermischt sind, es entstehen dann "Streusel". Aus dem Thermomix nehmen, die einer Kugel formen und ca. 30 Minuten lang in den Kühlschrank stellen. (Alternativ kann man die Zutaten einfach mit der Hand verkneten. Gebt aber acht, dass ihr den Teig nicht "totknetet", dann wird er nämlich zäh.)
Lauch putzen und in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, den Lauch darin ca. 10 Minuten andünsten, bis er bissfest ist. Etwas abkühlen lassen.
Eier, Schmand, Senf, Salz und Pfeffer auf Turbostufe vermischen. (Geht natürlich auch in einer Schüssel mit Schneebesen.)
Die Springform einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,4cm-dick auswallen. In die Springform legen und leicht andrücken. Wenn ihr einen knusprigen Boden wollt, auf dem Boden die Haferflocken verteilen. Keine Angst, die schmeckt man hinterher nicht raus, aber sie verhindern, dass der Teig durchsuppt.
Den Guss mit dem Lauch vermischen. den Ziegenkäse grob zerbröseln und vorsichtig unterheben. Die Lauchmischung in die Quicheform geben.
Im auf 200°C vorgeheizten Ofen, 35-40 Minuten backen.




Dazu gab es bei mir einen leckeren Salat aus Postelein und Feldsalat mit Senfvinaigrette.






Und weil der Käse direkt aus Frankreich kam und weil Quiches typisch französisch sind, möchte ich mit diesem Rezept beim aktuellen Event "Kulinarische Weltweise" bei der Tomateninsel mitmachen. Bon Appétit!
Vegetarische Weltreise - Frankreich

Freitag, 20. Dezember 2013

Auberginen-Burger

Wie schon bei den Ziegenkäse-Birnen-Toasties eher Inspiration als Rezept.



Ich habe festgestellt, dass die Bratfilets von Taifun perfekt auf Toastbrötchen von Alnatura passen.

Was den restlichen Belag angeht, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich nehme immer etwas frisches (Salat, Chicoree, Gurke, Cornichons, Pepperoni, Tomate,...) und schmiere Senf, Ketchup, Aufstrich (zum Beispiel Paprika-Peperoni von Zwergenwiese) auf die Toasthälften.

Dieses Mal gab es: Bärlauchaufstrich, Tomate (und die erneute Erkenntnis: Tomaten im Dezember schmecken einfach doof und befriedigen mein Tomatenbedürfnis null), Postelein, Auberginenscheiben, die vom Vortag da waren, die habe ich einfach noch mal kurz zu den Pizza-Pizza-Bratfilets in die Pfanne gelegt, sooooo lecker!


Samstag, 19. Januar 2013

Spaghetti mit veganem Avocado-Postelein-Pesto

Endlich habe ich es geschafft, mir eine Gemüsetüte zu bestellen. Momo von Einfach-Vegan-Leben hatte darüber berichtet und da man die Gemüsetüte auch in meiner Stadt kaufen kann, habe ich letzte Woche endllich Nägel mit Köpfen gemacht und die erste Tüte bestellt. Ich habe mich für eine Mini-Kombitüte entschieden. Darin waren diese Woche Postelein, Sellerie, Rosenkohl, Brokkoli, 1 Banane und 1 Apfel. Die Gemüsemenge find ich sehr in Ordnung, die Obstmenge aber doch sehr bescheiden, das ist ja gerade mal 1 Tagesration an Obst. Aber bei dem Preis kann ich nicht meckern und es ist mir eh lieber, noch etwas Entscheidungsspielraum zu haben und mir zusätzlich noch etwas Gemüse und Obst zu kaufen.
Postelein habe ich bisher immer als Salat oder Brotbelag gegessen, aber auch an diesem Pesto macht er sich ganz wunderbar. Durch die Avocado wird das Pesto wahnsinnig cremig und würzig, Parmesan habe ich überhaupt nicht vermisst.
Das Essen steht, wenn ihr das Wasser für die Spaghetti im Wasserkocher vorkocht, innerhalb von 15 Minuten auf dem Tisch. Da kann man echt nicht meckern.



Rezept für 2 Portionen:
Spaghetti nach Hunger
3 EL Pinienkerne
1 reife Avocado (unbedingt von der Sorte Hass)
3-4 Bund Postelein
1-2 Zehen Knoblauch
Olivenöl
Salz

Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen.
In der Zwischenzeit die Pinienkerne rösten.
Postelein putzen und waschen. Knoblauch schälen und pressen.
Postelein, Knoblauch, Pinienkerne, Avocado mit einem Schuss Olivenöl pürieren. Mit Salz abschmecken.
Nudeln abgießen. Mit Pesto mischen und genießen.