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Donnerstag, 28. Juli 2016

Stachelbeerchutney

Ich mag die wunderbar süß-sauren Stachelbeeren sehr. Nicht nur in Kuchen oder meinem morgendlichen Porridge, sondern auch herzhaft, wie in Form dieses Chutneys.

Stachelbeeren

Ich fand zuerst dieses Rezept bei der Brigitte, allerdings störten mich die verwendeten Gewürze. Dann wurde ich aber bei Julia fündig, von der ich das Rezept dann übernommen habe. Ausnahme waren: Noch mehr Gewürze und Apfel statt Speisestärke zum Andicken. Äpfel enthalten nämlich natürliches Pektin und das sorgt dafür, dass das Chutney geliert. Eine wunderbare natürliche Lösung!
Und bitte keine Sorge, wenn das Chutney während des Kochens nicht gut riecht. Heißer Essig stinkt ganz fürchterlich. Das Chutney schmeckt dann aber wunderbar!
Es passt toll zu gegrilltem Gemüse, Käse oder Tofu.


Stachelbeerchutney



Stachelbeerchutney
(leicht verändert nach German Abendbrot)


Zutaten für ca. 4 Gläser à 220 ml

650 g Stachelbeeren
1 Zwiebel (ca. 80 g)
1 Schalotte (ca. 60 g)
2 frische Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
etwas Öl zum Braten
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Asafoetida (Ich hatte nur "verschnittenes", das auch Bockshornklee enthielt)
2 TL gelbe Senfkörner
200 g Rohrohrzucker
150 ml Weißweinessig
1 Apfel


Zubereitung

Die Stachelbeeren waschen und die harten Stilenden entfernen.
Die Zwiebel und die Schalotte fein hacken. Knoblauch ebenfalls fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben.

In einem Topf etwas Öl erhitzen. Die Zwiebel darin andünsten, bis sie glasig wird. Dann Knoblauch, Ingwer und die Gewürze dazu geben und 2-3 Minuten anrösten. Dann den Zucker dazu geben und so lange rühren, bis er sich aufgelöst hat. Nun die Stachelbeeren und den Essig dazu geben. Ca. 15 Minuten sachte köcheln lassen.
In der Zwischenzeit den Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann in kleine Stücke schneiden. Den Apfel zum Chutney geben. Mindestens weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis das Chutney andickt. Probiert das Chutney und fügt ggf. noch mehr Essig oder Zucker dazu.
Dann das kochende Chutney in Twist-off-Gläser füllen und sofort verschließen.

Stachelbeerchutney

Dienstag, 23. Juni 2015

Blaubeer-Galette


Kaum gesehen, schon im Ofen! Naja, fast. Am Dienstag lachte mich Sias Kirsch-Galette an, am Freitag gab es dann auch Galette bei mir. Allerdings mit Blaubeeren, weil ich davon eine sehr große Portion im Kühlschrank hatte.

Blaubeer-Galette


Ich hatte leider nur 350g Blaubeeren. Das war etwas knapp, ich würde beim nächsten Mal eher 400-450g nehmen.
Dazu gab's Saaaahne. Aber auch Vanilleeis schmeckt sicher gut!


Blaubeer-Galette



Zutaten für eine Galette (ca. 6 Portionen):

Für den Mürbeteig:
150g Mehl (bei mir 550er-Gelbweizen)
1 EL Zucker
1 Prise Salz
75 kalte Margarine (oder Butter)
2 EL kaltes Wasser

Für den Belag:
350 g Blaubeeren. gewaschen und gut abgetropft
2-3 EL gemahlene Walnüsse (eigentlich Mandeln)

Zum Bestreichen:
etwas (Hafer)Milch
1 TL brauner Rohrzucker


Zubereitung:

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu glatten Teig verkneten. Ich habe das im Thermomix gemacht, ihr könnt ihn auch von Hand kneten. Wichtig ist, dass ihr nicht zu lange knetet.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten lang ruhen lassen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf ein Stück Backpapier legen. Leicht bemehlen und rund auswallen. Der Teig sollte einen ungefähren Durchmesser von 28cm groß haben. Den Teig mit dem Backpapier auf ein Blech ziehen.
Die Walnüsse auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von ca. 3 cm lassen. Anschließend die Blaubeeren darauf verteilen, ebenfalls einen 3cm-Rand lassen, dann die freien Seiten des Teiges zur Mitte hin einklappen.
Den Rand mit etwas Milch bestreichen und den Zucker über den Rand streuen.

Die Galette auf der mittleren Schiene etwa 30-35 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist.

Am besten schmeckt die Galette lauwarm, mit etwas Sahne oder Vanilleeis serviert.

Blaubeer-Galette

Samstag, 9. August 2014

Mirabellen Blaubeer Crostata

In meiner Ökokiste waren letzte Woche wunderschöne Mirabellen. Als ich letzten Sonntag sponan Kuchenlust bekam, entschloss ich mich, ein Rezept von ewig langen SuR "abzuarbeiten". Ich habe es irgendwann mal aus einer Living at Home herausgerissen, in der einige Rezepte von Cynthia Barcomi veröffentlicht wurden. Ich hab das Rezept etwas verändert, die Teigmenge halbiert, das Ei zum Bestreichen hab ich weggelassen und als Belag habe ich einfach Früchte ohne weitere Zuckerzugabe verwendet.
Die Crostata wird wunderbar knusprig und bleibt es auch noch am nächsten Tag. Ich finde sie ganz herrlich, ein wenig rustikal, fruchtig und nicht zu süß. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Kugel Vanilleeis ganz wunderbar dazu passt, vor allem, wenn man den Kuchen noch lauwarm serviert. Hmmmm!



Für 6 Stücke:
250g Mirabellen
1 Handvoll Heidelbeeren
110g Mehl
25g Polenta
50g Zucker
1 Prise Salz
100g Margarine oder Butter
2 EL sehr kaltes Wasser
für das Blech: etwas Fett und Polenta

Mirabellen waschen, halbieren und entkernen. Heidenbeeren waschen, gut abtropfen lassen.
Mehl, Polenta, Zucker und Salz mischen. Margarine in kleinen Würfeln dazu geben. Das Wasser zufügen und alles zügig zu einem Teig verkneten. Teig etwas flach drücken und in Klarsichtfolie wickeln. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig 0,5cm dick rund auswallen. Den Teig auf ein gefettetes, mit Polenta ausgestreutes Blech legen. Die Früchte in die Mitte geben. Den Rand umklappen.
Bei 200°C ca. 25-30 Minuten backen.



Idee: Cynthia Barcomi in Living at Home (08/10)

Donnerstag, 7. August 2014

Bunter Hirsesalat mit dicken Bohnen und Blaubeeren

Nachdem die dicken Bohnen für kurze Zeit aus dem Onlineshop meines Ökokistenanbieters verschwunden waren, wurden sie letzte Woche zum Glück wieder angeboten. Ich bin nämlich so begeistert von den Dingern, dass ich schon ganz untröstlich war. ;-) Natürlich musste ich dann eine große Portion bestellen
Dieser Salat schmeckt richtig schön sommerlich und erfrischend. Ihr könnt das Gemüse variieren, wie ihr mögt. Ich könnte mir auch Himbeeren anstelle der Blaubeeren gut vorstellen. Oder grüne Bohnen anstelle der dicken Bohnen. Wenn ihr keine Minze mögt, dann könnt ihr auch frisch gehackte Petersilie unter das Joghurt mischen. Nehmt einfach, was ihr mögt.
Hirsesalat
für 2 große Portionen braucht ihr:
100g Hirse, nach Packungsanleitung gekocht und abgekühlt
250g dicke Bohnen, mit Schale gewogen
2 Frühlingszwiebeln, in dünnen Ringen
1 Karotte, in dünnen Scheiben
6 Radieschen, geachtelt oder in dünnen Scheiben
1 Handvoll Blaubeeren
1 Biozitrone
150g (Soja)Joghurt (Sojaghurt unbedingt ungesüßt, ich mag das von Sojade)
2-3 Stängel Minze, gewaschen und gehackt
1 EL gutes Olivenöl
schwarzer Pfeffer, Salz

Die Bohnen schälen, dann für 5 Minuten in Salzwasser kochen. In ein Sieb gießen und in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser abschrecken.Die Bohnenkerne häutenk, dazu ritze ich die Haut der Bohnen mit einem scharfen Messer ein.
Karotte, Frühlingszwiebel und Radieschen zu der Hirse geben. Zitronensaft (bei mir ca. 4 EL, ich mag es aber gerne sehr sauer) und 1 EL Olivenöl dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Blaubeeren und die dicken Bohnen vorsichtig unterheben.
Minze und Joghurt verrühren. Nach Geschmack noch etwas Zitronensaft unterrühren. (Sojaghurt fehlt es oft an Säure, finde ich. Wenn ihr Kuhjoghurt verwendet, ist das nicht wirklich notwendig.)
Salat auf einem Teller anrichten. Minzjoghurt darüber gießen.

Hirsesalat

Sonntag, 21. Juli 2013

Rooibos-Eistee mit Beeren

Puh, ist das warm und das Thermometer klettert immer weiter nach oben!
Deswegen gibt es heute mein liebstes Eistee-Rezept. Eigentlich gehören in den Tee noch ein paar Zitronenscheiben oder ein paar Blätter Zitronenmelisse, die habe ich aber leider beim Einkaufen vergessen.
Zum Süßen verwende ich Himbeersirup, ihr könnt natürlich auch anderen Sirup nehmen.



Rezept für 4 große Gläser:
4-5 Beutel Rooibostee
2-4 EL Himbeersirup (z.B. von Voelkel)
2 Handvoll gefrorene Beeren
Eiswürfel
optional: Zitronenscheiben, Zitronenmelisse

Den Tee mit 800ml kochendem Wasser übergießen. Ca. 15 Minuten ziehen lassen (evtl. ein paar Blätter Zitronenmelisse mitziehen lassen), dann die Teebeutel aus dem Krug nehmen und abkühlen lassen. Sobald der Tee zimmerwarm ist, süße ich ihn (Menge des Sirups je nach Geschmack), fülle ich ihn in eine Flasche mit Schraubverschluss und lege ihn für eine Weile in den Kühlschrank. (Wenn euer Kühlschrank groß genug ist, könnt ihr den Krug natürlich direkt reinstellen.)
Zum Servieren 3-4 Eiswürfel und 1/2 Handvoll Beeren in ein Glas geben (plus eine Scheibe Zitrone), mit dem Tee aufgießen.



Samstag, 29. Juni 2013

Vegane Schokotorte mit Erdbeeren

Eigentlich bin ich gar kein Tortenmensch und mag lieber (fruchtige) Rührkuchen oder Hefegebäck... aber nachdem ich ständig über dieses Rezept (Anmerkung 21.3.15- Rezept inzwischen von der ehemaligen Website entfernt) stolperte und es bei allen, die es nachgebacken haben, auf Begeisterung stieß, wollte ich mich auch mal ranwagen. Die letzte Torte (Schwarzwälder Kirsch) habe ich vor ca. 7 Jahren für meine südafrikanische Gastfamilie gebacken, deswegen war ich ganz nervös vor dem Backen. ;-)
Weil Himbeeren im Moment noch von weit her kommen und teuer sind, habe ich mich für Erdbeeren entschieden. Die Kombination Erdbeeren und Schokolade ist einfach göttlich!
Entgegen meiner Befürchtungen war es auch ganz unkompliziert die Torte herzustellen und man schmeckt wirklich gar nicht, dass die Torte vegan ist- falls da jemand von euch Bedenken haben sollte. :)
Schrecklicherweise hat meine Kamera gestern auf einmal den Geist aufgegeben. Als ich ein Bild von der mit Ganache bestrichenen Torte machen wollte, ging sie einfach nicht mehr an. :-( Jetzt muss sie wohl zur Reparatur und ich muss mit meiner ollen Sony Cybershot knipsen. Es ist so tragisch.... buhuuu!



Rezept für eine Torte von 18cm-Durchmesser (ca. 8 Stücke):
180g Mehl
100g Zucker
1,5 EL Kakaopulver
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
80ml Öl
220ml (Schoko)Sojamilch
1 EL Essig
300g Zartbitterschokolade
350ml Sojasahne
ca. 200g Erdbeeren
Fett und Paniermehl für die Kuchenform

Ofen auf 180°C vorheizen.
Mehl, Zucker, Kakao, Natron, Backpulver und Salz mischen. Essig zur Sojamilch geben und kurz stocken lassen. Zusammen mit dem Öl zu den trockenen Zutaten geben und verrühren. In eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Backform geben. Ca. 40-45 Minuten backen. (Stäbchenprobe machen!)
Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.
Schokolade schmelzen (ich mach das immer ganz unkompliziert ohne Wasserbad, wenn ihr den Herd auf niedriger Temperatur einstellt, passiert da nix!). Die Sahne zur Schokolade geben und gut verrühren. Die Ganache abkühlen lassen und dann im Kühlschrank fest werden lassen. (Bei mir stand sie ca. 4 Stunden kalt.)
Erdbeeren putzen, 4 schöne Erdbeeren beiseite stellen (für die Deko). Die restlichen Erdbeeren je nach Größe in Scheiben schneiden oder halbieren.
Den Kuchen halbieren.
Den unteren Tortenboden mit ca. 3 EL Ganache bestreichen. Die Erdbeeren darauf verteilen. Die Schnittfläche des Tortendeckels mit 1 EL Ganache bestreichen und auf den Boden setzen. Die Torte mit der restlichen Ganache bestreichen. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ich habe zusätzlich noch (halbierte) Erdbeeren zum Kuchen serviert, damit der Kuchen noch fruchtiger wurde.

Und obwohl es eigentlich nicht meine Art ist, werde ich euch mit noch mehr Bildern bombadieren, ich bin nämlich ganz stolz auf meine erste vegane Torte! ;-)

Dienstag, 4. Juni 2013

Kokos-Milchreis

"Pimp my basics"- oder so ähnlich, könnte man dieses Rezept wohl bewerben! Ein Rezept für Milchreis braucht wohl niemand (steht im Zweifel ja auch auf der Packung), aber vielleicht ist für den ein oder anderen ja diese Kokosvariante neu.
Bei mir gab es dazu Ananas und Erdbeeren (die ersten in dieser Saison), der Milchreis schmeckt aber auch pur, oder mit Mango, oder Kirschen, oder.... LECKERST!
Ich koche immer eine große Portion, der Milchreis schmeckt auch kalt, zum Beispiel am nächsten Tag zum Frühstück.



Rezept für 4 Portionen:
200g Milchreis
800ml (Reis)Milch
200ml Kokosmilch
3 TL Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. gemahlene Vanille
Obst nach Belieben

Milchreis waschen. Mit den restlichen Zutaten aufkochen, ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich ist.
Mit frischem Obst servieren.

Montag, 3. Juni 2013

Blaubeer-Gschmoris (Zwieback-Pfannkuchen)

Früher gab es bei meiner Uroma Gschmoris immer mit (frischen) Kirschen (statt Blaubeeren) und einer Vanillesauce als süße Hauptspeise. Bei mir gab es das Gschmoris zum Frühstück, deswegen habe ich einfach ein wenig Ahornsirup darübergeträufelt. Ich habe keine Ahnung, wie man "Gschmoris" ins Hochdeutsche übersetzen könnte. ;-) Unter einen dicken Pfannkuchenteig (ähnlich wie Kratzede) wird zerbröselter Zwieback gemischt.



Für 4 Pfannkuchen:
1 Ei
1,5 EL Mehl
3 TL Zucker
1 Prise Salz
Milch
5 Scheiben Vollkorn-Zwieback
1 Handvoll Blaubeeren
Butter oder Bratöl

Ei trennen. Eigelb mit Mehl, Zucker und Salz verrühren. So viel Milch hinzufügen, dass ein dickflüssiger Teig entsteht. (Der Teig darf auf keinen Fall so dünn wie normaler Pfannkuchenteig sein!) Teig eine halbe Stunde quellen lassen.
Zwieback fein zerbröseln. (Geht am besten in einer Gefriertüte mit dem Wallholz.) Unter den Teig mischen.
Eiweiß steif schlagen, vorsichtig unter den Teig heben.
In einer Pfanne Butter bei mittlerer Hitze erhitzen. Teig mit einer Schöpfkelle in die Pfanne geben, Blaubeeren darauf verteilen und leicht eindrücken.

Sonntag, 12. Mai 2013

Himbeer-Zitronen-Tarte

Eine Eigenkreation von mir, die zum Glück sehr gut gelungen ist. Ich habe ganz verzweifelt nach einem Rezept dafür gesucht, ich war überzeugt davon, irgendwann mal so eine Tarte gesehen zu haben, wurde aber nicht fündig. Aber jetzt hab ich ja ein Rezept fürs nächste Mal, denn eine Wiederholung wird es sicher geben!




Rezept für eine 18-cm-Form:
100g Mehl
1 EL Puderzucker
1 Prise Salz
50g Butter (+Butter für die Form)
2 Eier (Größe S)
50g Zucker
1 Bio-Zitrone, Zesten und Saft
50ml Sahne
ca. 80g (TK-)Himbeeren

Mehl, Puderzucker und Salz sieben. Butter in Würfel schneiden. Zuerst mit dem Mehl "zerreiben", so das Krümel entstehen, dann kurz verkneten und zu einer Kugel formen. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
TK-Himbeeren in ein Sieb geben und auftauen lassen.
Ofen auf 200°C vorheizen.
Teig zwischen 1 Seiten Backpapier auswallen. In eine gefettete Tarteform legen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Ca. 10 Minuten backen, bis der Teig leicht gebräunt ist.
In der Zwischenzeit Zucker und Eier so lange schaumig schlagen, bis der Zucker sich auflöst.
Zitronenzesten, Saft (ca. 50ml) und Sahne unter die Masse rühren. Masse in den vorgebackenen Teig füllen. Die Himbeeren gleichmäßig darauf verteilen.
Ofentemperatur auf 160°C reduzieren. Ca. 25 Minuten backen, bis die Eimasse stockt.

Samstag, 4. Mai 2013

Overnight Oats

Fans des vegan wednesday dürften schon einmal von Overnight Oats gehört haben, die sind im Moment DER Trend schlechthin auf (gefühlt) sämtlichen vegan Blogs! ;-)
Overnight Oats sind quasi das Porridge des Sommers. Und sie haben einen klaren Vorteil für Morgenmuffel wie mich: man bereitet sie am Abend zu, über Nacht stehen sie im Kühlschrank und alles, was ihr am Morgen tun müsst, ist etwas frisches Obst darüber zu schnippeln oder, wenn ihr es euch noch einfacher machen wollt, so wie ich, ein paar Tiefkühlfrüchte darüber kippen!
Weitere Ideen für eure Overnight Oats findet ihr beispielsweise hier bei Juli. Juli kann übrigens nicht nur Frühstück, sie zeigt auch viele andere tolle Rezepte, sie teilt tolle Musik mit uns und berichtet über ihre Lieblingsserien. Ein Besuch ihres Blogs lohnt sich ganz sicher!



Rezept für eine Sattmacher-Portion:
25-30g Haferflocken 
150g Sojaghurt
1 Schuss (Vanille)Sojamilch
1/2 EL gemahlene Haselnüsse
ein paar Rosinen oder Cranberries
frisches Obst nach Geschmack

Haferflocken, Sojaghurt, Sojamilch, Haselnüsse und Rosinen mischen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Mit frischem Obst servieren.


Sonntag, 8. Juli 2012

Pancakes!!!

Eigentlich bin ich eher ein herzhafter Frühstückstyp. Manchmal darf es aber auch süß sein. Gerade in der (viel zu kurzen!) Beerenzeit! Dieses Pancake-Rezept habe ich schon mal gepostet, aber das ist schon mehr als 2,5 Jahre her und damals hatte ich nur eine handvoll Leser. Das Rezept ist perfekt, müsst ihr unbedingt nachmachen! Der Ahornsirup dazu ist ein Muss für mich- ich nehme immer den Grad C-Sirup, der schmeckt so schön süßlich-herb.

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Rezept für 6 Pancakes:
1 Ei
100g Mehl
70ml Milch
50g Naturjoghurt
1/2TL Backpulver
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
Magarine

Ei trennen. Eigelb, Mehl, Milch, Joghurt, Backpulver, Salz und Vanillezucker gut verquirlen. Ca. 10 min stehen lassen.
Eiweiß steif schlagen und unter den Teig rühren.
In einer heißen Pfanne etwas Magarine erhitzen und jeweils drei Pancakes (aus 2 EL Teig) darin ausbacken.
Mit Ahornsirup und frischen Früchten servieren.

Sonntag, 20. Mai 2012

Gâteau au chocolat et aux framboises

Ich muss jetzt wirklich mal zum Fotogeschäft gehen und meine Kamera in Reperatur geben- koste es, was es wollte. (Ich hab nur Angst, dass mir gesagt wird, dass die Kamera nicht mehr zu retten ist.) Ich bin so genervt von dem alten Ding, das ich gerade benutze, die macht einfach keine schönen Fotos. Das ist auch einer der Gründe, wieso es hier im Moment so selten Rezepte gibt. Ich bin einfach mit den Fotos nicht zufrieden.
Nichtsdestotrotz möchte ich dieses Rezept mit euch teilen. Der Kuchen ist unglaublich leeeecker! Wahnsinnig feucht, schokoladig und die Himbeeren passen perfekt dazu.

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Rezept für eine 22cm-Form:
220g Rohrohrzucker
1 Pkg. Vanillezucker
4 Eier
200g Butter
200g Zartbitterschokolade
200g Mandeln, gemahlen
1,5 EL Mehl, schwach gehäuft
2 TL Backpulver
ca. 150g Himbeeren (bei mir TK)

Schoklade und Butter auf kleiner Hitze in einem Topf schmelzen lassen. (Ich finde dieses Wasserbad-Gedönst viel zu umständlich und auch unnötig. Wenn man den Herd nicht auf volle Power stellt, dann geht es auch so!)
Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen, bis die Masse hell und dickflüssig ist. Langsam die flüssige Schokolade einrühren. Dann die Mandeln unterrühren und zum Schluss 1 EL Mehl und Backpulver zügig unterheben.
Die Himbeeren in ein feines Sieb geben. Einen halben Esslöffel Mehl zu den Himbeeren geben und das Sieb ordentlich schütteln. (Das verhindert, dass die Himbeeren auf den Boden absinken.)
Eine Kuchenform buttern. Den Teig gleichmäßig darin verstreichen. Die Himbeeren darauf verteilen.
Im auf 170°C vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen.

Montag, 15. August 2011

Crêpes mit Brombeeren

Seit gestern bin ich die glückliche Besitzerin einer Edelstahl-Antihaft-Pfanne und eines Crêpes-T-Dingsbumms.
Ich liebe Crêpes sehr, ich mag sie viel lieber als die fettigen, dicken deutschen Pfannkuchen! In meinen Teig kommt keinen Zucker, so dass man sie auch herzhaft füllen kann! Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt, ich liebe meine Crêpes gefüllt mit Käse, verschiedenem gebratenen Gemüse, Ziegenfrischkäse, Salat, frischem Obst, Pflaumenmus, Schokolade, ...) Heute gab es sie aber ganz simpel, mit heißen Brombeeren und mit Zucker und Zimt gefüllt.

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Zutaten für 5-6 dünne Crêpes:

2 Eier
100g Mehl
80ml Milch
1 Prise Salz
1 Schluck Mineralwasser
25g Butter + Butter zum Ausbacken

Eier, Mehl, Milch und Salz verrühren. Etwa eine Stunde quellen lassen. Dann die Butter in einer Pfanne schmelzen und mit dem Mineralwasser unter den Teig rühren.
In einer Pfanne sehr wenig Butter erhitzen, Teig hineingeben und mit Hilfe des T-Dings verstreichen. Wenden, befüllen, einklappen, genießen.


Montag, 14. Februar 2011

Hmmm... Heidelbeerbrownies

Oh mein Gott, diese Brownies sind einfach göttlich, definitiv die besten, die ich jemals gebacken habe! Die Heidelbeeren lockern die ganze Sache etwas auf (haha, Hallo Selbstbetrug! ;-) ), ich stehe einfach auch seeehr auf diese wunderbaren blauen Kügelchen. (Hallo, Sommer, bitte kommen!)
Das Originalrezept ist aus "Schnelle Küche für Gäste" von Donna Hey, ich habe es bei Elisabeth gefunden, dort sind die Brownies mit Himbeeren gebacken, ich habe das Rezept ein wenig verändert (ich habe nicht nur die Himbeeren ersetzt, sondern auch noch gehackte Mandeln hinzugefügt für ein wenig mehr "crunch") und ich finde es klasse. Wer die Brownies nicht ganz so saftig mag, der sollte wohl besser die urspüngliche Mehlmenge beibehalten.
An der Schokolade sollte man nicht sparen, denn wie immer gilt: die Brownies werden nur so gut, wie es die Schokolade ist. ;-)



Rezept für eine Form von ca. 26x20cm:
230g Mehl
1-2 EL Kakao
1 TL (Weinstein-)Backpulver
1 Prise Salz
100g gehackte Mandeln
5 Eier
280g Zucker
250g Butter
200g bittere Schokolade (bei mir 100g 50%, 100g 71%ige)
200g Heidelbeeren (im Winter TK)

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Die trockenen Zutaten mischen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. In der Zwischenzeit die Schokolade und die Butter auf kleiner Hitze schmelzen. Schokolade und Butter nach und nach in die Ei-Zuckermasse einrühren.
Die Mehlmischung zügig unterrühren. In eine mit Bachpapier ausgelegte Backform füllen. Die Heidelbeeren darauf verteilen, leicht untermischen.
Ca. 50 Minuten backen.

Montag, 5. Juli 2010

Linsensalat mit Erdbeeren

Bei diesen Temperaturen will ich weder lange in der Küche stehen, noch habe ich besonders große Lust auf warme Kost.
Also gab es heute diesen Salat, die Erdbeeren wurden bereits am Abend zuvor mit etwas Zucker und Balsamico mariniert, die Linsen habe ich heute morgen schon gekocht und der Rest wurde dann nach der Arbeit schnell zurecht geschnippelt. Gewürzt habe ich mit der korsischen Kräutermischung "Duft der Macchia" von Herbaria. Ein wirklich sehr empfehlenswertes Gewürz, mit Olivenblättern, Zitronen- und Orangengranulat und Lavendel (u.v.m.) etwas ganz besonderes! Die Mischung schmeckt auch ganz fantastisch in Spargel-Zitronen-Risotto, aber das ist ein anders Kapitel.
Zu trinken gab es einen superleckeren, alkoholfreien Melon Cooler, dazu habe ich einfach gefrorene Wassermelone mit etwas Zucker püriert und dann mit Mineralwasser aufgegossen. Sehr erfrischend bei diesem Wetter!



Zutaten für 2-3 Portionen:
150g Beluga-Linsen
1/2 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
2 Tomaten
1/3 Salatgurke
ca. 200g Erdbeeren
1EL gehackte Petersilie
gutes Olivenöl
Balsamico
Duft der Macchia
Senf
Zucker
Pfeffer

Die Erdbeeren halbieren und mit 2 EL Balsamico und 1 EL Zucker marinieren.
Die Beluga-Linsen verlesen und waschen. Mit ungefähr der doppelten Menge Wasser aufkochen lassen, dann die Linsen auf kleiner Flamme bissfest garen. Abkühlen lassen.
Gemüse nach belieben schnippeln und zu den Linsen geben. 2-3 EL Olivenöl mit 4-5 EL Balsamico und 2 TL Senf verrühren. Mit den Erdbeeren (samt Marinade) und der Petersilie zu den Linsen geben, vermischen. Mit der korsischen Gewürzmischung, Salz, Pfeffer und evtl. Zucker oder Honig abschmecken.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Veganer Beerenkuchen

Im veganen Backen bin ich zugegebenermaßen sehr unerfahren. Ich bin eh nicht so wahnsinnig backbegeistert, ich koche lieber. Aber Samstag Abend packte mich doch die Lust auf einen Kuchen, aber ich hatte weder Eier noch Butter zu Hause, so wurde schnell der Suppentopf befragt, in dem sich zahlreiche leckere, kreative und definitiv nachkochenswerte Gerichte befinden. Natürlich wurde ich fündig und musste das Rezept nur noch leicht abwandeln... In meinem Gefrierfach tummelte sich noch eine Packung TK-Beerenmischung, die wurde verwendet, statt Magarine verwendete ich Sojaöl, man kann also nehmen, was man will. Beim nächsten Mal würde ich den Kuchen vielleicht noch mit etwas Vanille(-zucker) verfeinern. Oder vielleicht ein paar Zitronenzesten dazu geben.
So, also noch mal danke an Daniela für dieses tolle Rezept, demnächst wage ich mich doch öfters mal ans vegane Backen! :-)



Zutaten für eine Kastenform:
200g Zucker
200gr geschmacksneutrales Öl oder Margarine
 ca. 100ml Sojamilch (evtl. mehr, ich musste recht viel dazu fügen)
4 EL Sojamehl, 8 EL Wasser
350gr Mehl (ich hatte 150g 405er und 200g 1050er)
1 Packung Backpulver
150g TK-Beeren
1 Pkg. Vanillezucker oder Zitronenzesten nach Belieben

Zucker mit Öl schaumig rühren.
Sojamehl, Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit dem Wasser und der Milch zur Zucker-Öl-Mischung geben und schnell unterrühren. Es sollte ein recht zährer Teig entstehen.
Die Beeren unterheben und den Teig in eine gefettete Kastenform geben.
Bei 180° ca. 60-70min backen.