Posts mit dem Label Brokkoli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brokkoli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 25. Juni 2015

Tofu in Pfeffersauce mit Sobanudeln und Brokkoli

OMG, war das lecker! Knackiger Brokkili, knuspriger Tofu und süß-säuerlich-pfeffrige Sauce. Hmmmm! Die Paprika gab's aus optischen und gefrierfachleerenden Gründen dazu. ;-)
Gefunden hab ich das Rezept für die Pfeffersauce bei Madame Cuisine, allerdings hab ich es ziemlich stark abgeändert und meinem Schrankinhalten angepasst. Ich bin ziemlich froh, dass ich keinen Reiswein da hatte, der ist ja recht süßlich, wohingegen mein Genmai Su eher säuerlich ist. Durch den sehr süßen Ahornsirup wäre es mir sonst echt zu süß gewesen.

Tofu in Pfeffersauce


Zutaten für 2 Portionen:

Für die Sauce:

4 cm langes Stück Ingwer
3 Knoblauchzehen
6 EL Sojasauce
2 EL Genmai Su (statt Reiswein)
2 EL Ahornsirup (statt Honig)
1/2 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL, leicht gehäuft, Speisestärke in 6 EL Wasser aufgelöst


Außerdem:

1 Brokkoli (am besten mit Blättern)
160g Sobanudeln
200-300g Naturtofu (Taifun ist die Marke meines Vertrauens)
1 Zwiebel
1 Handvoll Paprika (bei mir gefroren, ca. 1 rote Spitzpaprika)
1 EL Sesamsaat
2 EL Erdnussöl


Zubereitung:

Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und aufkochen lassen.
Den Brokkoli in Röschen teilen. Den Stiel schälen und in Streifen schneiden. Waschen.
2 TL Salz in das kochende Wasser geben, den Brokkoli darin 3-4 Minuten lang "kurz vor bissfest" kochen. Die Brokkoliblätter waschen und in Streifen schneiden.
Den Brokkoli mit dem Schaumlöffel abschöpfen und kurz in eiskaltes Wasser halten. Abtropfen lassen.

Die Nudeln in das Brokkoliwasser geben und al dente kochen. Abgießen und kalt abschrecken.

Die Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
Ggf. die Paprika putzen und in Streifen schneiden.

Den Sesam ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Dann in ein Schälchen füllen und beiseite stellen.

Den Tofu würfeln. In einer beschichteten Pfanne 1 EL Erdnussöl erhitzen und den Tofu rundherum einige Minuten anbraten, bis er goldbraun ist.

Während der Tofu brät, Ingwer und Knoblauch schälen. Mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mir dem Pürierstab mixen.

Den Tofu mit 2-3 EL Pfeffersauce ablöschen. Dann in eine Schale umfüllen und beiseite stellen.
Probiert den Tofu und schmeckt ggf. noch einmal die Marinade ab. Ich habe noch mal ordentlich Pfeffer hinzugefügt.

1 EL Erdnussöl in die Pfanne geben (in dieser sollten möglichst keine/wenige Saucenreste sein) und die Zwiebel darin bei großer Hitze1-2 Minuten anbraten, dann die Paprika und den Brokkoli dazu geben. Sobald das Gemüse eine schöne Farbe bekommt, die Nudeln dazu geben und kurz warm werden lassen.
Dann die Sauce und den Tofu dazu geben, kurz aufkochen lassen.
Mit Pfeffer und ggf. etwas Sojasauce abschmecken.

In zwei Schalen füllen und zum Servieren mit Sesam bestreuen.


Tofu in Pfeffersauce

Dienstag, 22. Juli 2014

Sommerrollen

Ich muss gestehen, früher fand ich Sommerrollen doof. Sie waren für mich die Diätvariante von leckeren, knusprigen, in Fett frittierten Frühlingsrollen. Letztes Jahr im Sommer wurde ich dann aber ein Fan. Sommerrollen sind alles andere als langweilig und nichtsschmeckend, sie sind frisch, knackig, wundervoll!
Man kann Sommerrollen auch supergut gemeinsam zubereiten, jeder kann sich seine Rollen selbst nach Lust und Laune füllen. Das Raclette des Sommers quasi. ;-)
Als Dipp könnt ihr süß-saure Chilisauce nehmen (selbstgemacht oder gekauft), aufgemotzte Sojasauce (Rezept folgt unten) oder Erdnusssauce (davon bin ich kein Fan, ich finde, die erschlägt geschmacklich alles).
Ihr könnt Sommerrollen als Vorspeise essen oder als Hauptgericht. Ich esse meistens 6 Stück als Hauptgericht, ich bin süchtig.

Sommerrollen

Für sechs Sommerrollen braucht ihr:

als Basics: 
6 runde Blätter Reispapier
50g Glasnudeln, nach Packungsangabe zubereitet und abgeschreckt
6 Blätter Blattsalat (die geben den Rollen Halt, gerade, wenn ihr im Rollen nicht so geübt seid)
Koriander

außerdem:
ca. 150g Tofu (hier: Taifun Mango-Curry und Taifun Mandel Sesam)
Gurke, in Stiften
Karotte, in dünnen Stiften
Weißkohl, in dünnen Streifen, mit etwas Salz weichgeknetet

außerdem (nicht in den Rollen auf den Bildern enthalten, aber getestet und für gut befunden):
knackig gedünster Brokkoli
kurz angebratene Zucchini, mit Sojasauce abgelöscht, in Stiften
Avocado, in Streifen
Mango, in Stiften
Chinakohl, in Streifen
Rotkohl, in dünnen Streifen, mit etwas Salz weichgeknetet
Mungobohnensprossen
Frühlingszwiebeln
Minze
Thai-Basilikum

Zum Sommerrollenrollen baue ich mir immer immer eine Zutatenstraße, die sieht so aus:

Das Reispapier taucht ihr kurz in lauwarmes Wasser, dann legt ihr das Reispapier auf ein Holz-/Bambusbrett. (Man kann auch einen Teller nehmen, ich finde Holzbretter aber besser, weil die ein wenig Wasser aufsaugen, das verhindert, dass das Reispapier zu weich wird.)
Dann geht es ans Belegen. Ich belege immer den unteren Teil.  Als unterstes lege ich immer den Koriander und darauf ein Salatblatt. Darauf kommen die restlichen Zutaten. Passt auf, dass ihr eure Rollen nicht überfüllt.
Das Rollen ist ein bisschen tricky, ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten damit. Wickelt das Reisblatt zu 2/3 auf, drückt die Füllung dabei fest zusammen. Schlagt die Seiten ein und wickelt die Rolle fertig auf. (Schaut euch dieses Video ein, das könnte hilfreich sein.)

Sommerrollen


Nun kommen wir noch zum Dipp, dazu braucht ihr,
für eine Portion:
2 EL Wasser (je nachdem, wie intensiv eure Sojasauce ist)
1,5 EL Sojasauce, salzreduziert
0,5-1 EL Reisessig (oder Limettensaft)
ein paar Chiliflocken

verrühren, etwas ziehen lassen.

Sommerrollen

Samstag, 7. Juni 2014

Grüne Frühlingspasta

... eigentlich "Weiberpasta" nach Tim Mälzers "Greenbox". Den Namen finde ich so schrecklich, den wollte ich nicht in den Posttitel packen. ;-) Der Geschmack ist aber richtig gut, der Brokkoli ist schön knackig, die Sauce sahnig-zitronig. Eigentlich ist das Rezept für 4 Personen ("Weiber") ausgelegt, ich habe die Gemüsemenge aber beibehalten und die Nudeln und Sahne reduziert, so dass 2 große Portionen dabei rauskamen. Beim nächsten mal werde ich die Spinatmenge etwas erhöhen, der ging leider etwas unter. Wiederholungsbedarf besteht aber auf jeden Fall.

Weiberpasta


Rezept für 2 große Portionen: 
180g Lieblingspasta
1 kleiner Brokkoli (ca. 300g), in Röschen
2 frische Knoblauchzehen (oder 1 getrocknete), in dünnen Scheiben
100g frischer Spinat, grob gehackt
100g Erbsen (TK)
100ml (Soja)Sahne
150ml Gemüsebrühe
1 Biozitrone
3 Stängel Basilikum, in Streifen, abgesehen von ein paar Dekoblättern
Olivenöl

Pasta bissfest kochen.
In einer Pfanne 1 EL Ölivenöl erhitzen. Brokkoli darin 3 Minuten anbraten, nach 2 Minuten den Knoblauch dazu geben. Erbsen und Spinat dazu geben. So lange braten, bis der Spinat zusammen fällt. Gemüsebrühe und Soja dazu geben, aufkochen lassen, ca. 2 Minuten köcheln lassen.
Zitronenabrieb und Pasta zum Gemüse geben. Salzen und pfeffern. (An dieser Stelle werden im Originalrezept noch 40g Butter an die Sauce gegeben. Die habe ich weggelassen, meine Sauce war deswegen recht flüssig, fand ich aber nicht so schlimm.) 2 Minuten ziehen lassen. Basilikum unterheben.
Anrichten, die restlichen Basilikumblätter darüber verstreuen. Genießen.

Weiberpasta

Montag, 21. Januar 2013

Polentaauflauf

... mit Brokkoli, Erbsen, Seitan und Kidneybohnen.
Hach, auch wenn ich den Schnee da draußen sehr sehr liebe, die Fotos werden irgendwie nie richtig toll im Winter. Kein Wunder, wenn es den ganzen Tag über nicht richtig hell wird.
Geschmeckt hat es aber trotzdem klasse. Inspiriert wurde ich von diesem Rezept.
Weil in der Gemüsetüte diese Woche Brokkoli war, habe ich den Blumenkohl dadurch ersetzt. Außerdem war der Mais leider nicht mehr gut, so dass ich kurzerhand Kidneybohnen genommen habe.




Rezept für 3-4 Portionen:
200g Polenta
1 kleiner Brokkoli
150g TK-Erbsen
200g Seitan (z.B. von Viana), in Scheiben geschnitten
1 Dose Kidneybohnen
1 EL Tahini
70 ml Sojamilch
1 TL Genmai Miso-Paste
1 1/2 El Shoyu und etwas mehr zum Besprengen der Oberseite
2 EL gehackte, frische Petersilie
Salz

Brokkoli putzen und in große Stücke schneiden. In etwas Gemüsebrühe ca. 5-8 Minuten dünsten. In ein Sieb gießen. (Gemüsebrühe auffangen.) Die Brokkolibrühe und weitere Gemüsebrühe (Es müssen insgesamt 600ml sein) aufkochen, Polenta einrühren und so lange köcheln lassen, bis die Polenta weich ist. Dann die Erbsen dazu geben und erhitzen. Genmai-Miso mit 3 EL heißem Wasser verrühren. Mit Brokkoli, Sojamilch, Tahini, Shoyu und Petersilie zur Polenta geben. Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit Salz abschmecken.
 Eine Auflaufform dünn mit Öl bestreichen. Seitan in dünne Scheiben schneiden und in die Auflaufform geben. Kidneybohnen waschen und darauf verteilen. Die Polenta in die Auflaufform über die Bohnen füllen und die Oberfläche glatt streichen. Ein paar kleine Löcher in die Oberfläche machen und mit etwas Shoyu besprengen, das macht die Oberseite ganz wunderbar knusprig.
Auf 200°C  30-40 Minuten backen. Den Auflauf 15 Minuten abkühlen lassen, bevor er geschnitten wird. (Darauf habe ich verzichtet, ich hatte zu großen Hunger. ;-))


Samstag, 16. April 2011

Spargel-Brokkoli-Quiche

Heute war ein toller Tag!
Zuerst kaufte ich auf dem Flohmarkt eine Mini-Quiche-Form, dann war ich einkaufen bei Alnatura und seither stand ich in der Küche, zuerst mit einer Freundin, mit der ich zuerst diese leckere Quiche buk, dann machten wir Korma Paste (als Ostergeschenk und zum Nachfüllen meines eigenen Vorrats, Rezept gibt es hier.). Jetzt köchelt auf dem Herd Zwiebelkonfitüre, im Ofen wartet ein Brotteig auf mich. Und wenn ich später noch kann, backe ich einen Rhabarberkuchen!
Für mich ein perfekter Samstag! :-)



Rezept für eine 22cm-Form:
Teig:
200g Mehl(550er)
100g Magerquark
100g Butter
1 Prise Salz
Belag:
ca. 15-20 Stangen Spargel, geschält
120g Brokkoli, in kleinen Röschen
Salz, Zucker, Essig
Guss:
200g Schmand
3 Eier (M)
1 TL Senf
2 EL TK-Kräutermischung
Salz, Pfeffer, Muskat
120g Bergkäse

Mehl, Quark, Butter und Salz verkneten. Teig für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Spargel in ca. 4cm lange Stücke schneiden. Wasser kochen, Salz, etwas Zucker und einem Schuss Essig hinzufügen. Zuerst die Spargelenden hineingeben. Nach 3 Minuten Brokkoli und Spargelköpfe dazu geben, noch mal 5 Minuten kochen. Abgießen und etwas auskühlen lassen.
Eier, Schmand, Senf und Kräuter verrühren. Mit Salz und Muskat abschmecken.
Quicheform mit Butter einfetten. Teig auswallen und in die Form geben. Das Gemüse darauf verteilen und dann den Guss gleichmäßig darüber geben.
Auf 180°C 15 Minuten backen, dann den gerieben Bergkäse darauf verteilen und für weitere 30 Minuten backen.


Dienstag, 11. Januar 2011

Asiatisch angehauchtes Brokkoli-Karotten-Gemüse mit Natur-Wildreis

Erst einmal eine große Entschuldigung an meine lieben Leser, die ich so sträflich vernachlässigt habe im letzten Monat... wie immer im Dezember kam alles zusammen, zuerst Geburtstagsstress (ich habe mich dieses Jahr in der Küche richtig vorrausgabt, aber meine Gäste waren alle sehr begeistert, das war die Mühe allemal wert!), dann Weihnachtsstress und schließlich Silvesterstress. ;-)
So, nun bin ich aber wieder da (und eigentlich ja schon im Klausurenstress)... aber essen muss der Mensch  trotzdem, und dann kann er auch bloggen.
Deswegen gibt es nicht noch mehr große Worte, sondern hier gleich ein nettes, unkompliziertes und leckeres Rezept.



Rezept für 2 Portionen:
120g Natur-Wildreis (die Mischung gibt es von Alnatura)
1 halbe Zwiebel, gehackt
1 Knoblauch, gehackt
1 kleines Stück Ingwer, gehackt
3 Karotten, gestiftelt
1/2 Brokkoli, in Röschen
1 TL Genmai Miso (zum Beispiel von arche)
1 EL Wok-Gewürz Gärten von Siam
Soja Sauce
Sonnenblumenöl

Wildreis waschen und kochen.
In einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen. Die Zwiebel, Koblauch und Ingwer dazu geben. Nach ca. einer Minute die Karotte dazu und braten, bis die Zwiebel glasig ist. Dann mit dem Zucker karamellisieren lassen. Die Brokkoliröschen dazu geben, noch ein wenig braten und dann mit ca. 80ml Wasser ablöschen. Die Miso-Paste darin auflösen, das Gewürz dazu gaben und dann das Gemüse bissfest garen lassen.
Den Reis untermischen, mit Sojasauce abschmecken.