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Montag, 17. September 2012

Süßkartoffelküchlein mit Auberginendipp

Endlich besitze auch ich Yotam Ottolenghis Genussvoll vegetarisch. Beim ersten Durchblättern war ich ehrlich gesagt nicht so begeistert- ich hatte wohl zu hohe Erwartungen, nachdem ich so viel Positives über das Buch gehört/gelesen habe. Diese Küchlein sprangen mir aber sofort ins Auge.
Und... ich bin sprachlos. Restlos begeistert. So etwas leckeres habe ich schon lange nicht mehr gegessen!
Im Originalrezept reichen 250g Süßkartoffeln für eine Person. Meine Süßkartoffel hatte 330g und mit dem Dipp fand ich die Portion gerade ausreichend. (Und hätte die Süßkartoffel mehr gewogen, hätte ich vermutlich auch noch mehr gegessen. Oh Gott, war das lecker! Ich setz mir gleich wieder "Süßkartoffel" auf die Einkaufsliste- solltet ihr auch tun!)
Ottolenghi serviert zu den Süßkartoffeln einen Dipp aus Sauerrahm, Griechischem Joghurt und  Koriander (100 Gramm sollen übrigens für 4 Personen reichen- hä?! Viel zu wenig, finde ich!). Ich wollte lieber einen veganen Dipp machen, außerdem hatte ich noch eine Aubergine im Kühlschank, die dringend verwertet werden musste. Ich bin unglaublich begeistert, der Auberginendipp und die Süßkartoffelküchlein ergänzen sich perfekt!



Rezept für 1 Portion zum Sattessen oder 2 Portionen als Vorspeise:
330g Süßkartoffel
2 Frühlingszwiebeln
33g Mehl
rote Chilischote (nach Geschmack und Schärfe, bei mir 2 TL gehackte Chili)
1/2 EL Sojasauce
1/2 TL Zucker
Salz
1 EL Olivenöl
1 TL Margarine/Butter

Süßkartoffel schälen und in grobe Stücke schneiden. In einen Garaufsatz füllen und Dämpfen, bis sie weich ist. Dann ca. 1 Stunde abtropfen lassen.
Die Süßkartoffel stampfen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Chili hacken. Unter das Süßkartoffelpüree mischen und mit Sojasauce, Zucker und Salz abschmecken. Das Mehl darübersieben und und zügig verkneten. (Je länger ihr knetet, desto größer die Gefahr, dass der Teig zäh-klebrig wird.)
In einer beschichteten Pfanne Öl und Margarine erhitzen. Mit einem Löffel Teig abstechen, in die Pfanne setzen und flach drücken, so dass die Küchlein ca. 1cm dick sind. Pro Seite ca. 4 Minuten backen, bis die Küchlein knusprig-braun sind.



Rezept für den Auberginendipp (2-3 Portionen):
1 kleine Aubergine (200g)
1-2 Knoblauchzehen
4 EL ungesüßten Sojaghurt
1 Spritzer Zitronensaft
Salz

Ofen auf 250°C vorheizen. Die Aubergine waschen und mit einer Gabel einstechen. In eine Auflaufform legen. Ca. 40-50 Minuten backen, immer wieder wenden.
Die Aubergine aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Halbieren und mit einem Löffel auskratzen. Knoblauch schälen und pressen. Aubergine, Knoblauch und Joghurt pürieren. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.




Montag, 13. August 2012

Linsen-Gemüse-Bratlinge

Ich esse unglaublich gerne Bratlinge... das habt ihr sicher schon mitbekommen. Noch einen Salat dazu und ich bin glücklich! Toll ist auch, dass man Bratlinge auch sehr gut kalt essen kann. Sie schmecken zum Picknick, als "Burger" in einem Körnerbrötchen oder einfach so zwischendurch. ;-)
Das Gemüse könnt ihr variieren (gut gehen beispielsweise auch Lauch, Kohlrabi, Rote Beere), ebenso könnt ihr rote statt gelbe Linsen nehmen.

Linsen-Gemüse-Bratlinge



Rezept für 10 Bratlinge:

180g gelbe Linsen
1 kleine Zucchini, grob geraspelt
2 Karotten, fein geraspelt
1/2 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Sojamehl
2 EL Wasser
evtl. Paniermehl
Gute-Laune-Gewürzblütenmischung (Sonnentor)
Salz
Öl

Linsen waschen und kochen, bis sie anfangen zu zerfallen. Mit einem Löffel die Linsen zerdrücken (es können ruhig ein paar ganz bleiben), etwas abkühlen lassen.
Zucchini und Karotten salzen und in einem Sieb ausdrücken.
Gemüse, Zwiebel, Knoblauch, Sojamehl und Wasser zu den Linsen geben und verkneten. Mit dem Gute-Laune-Gewürz abschmecken. Evtl. braucht ihr etwas Paniermehl, wenn die Masse zu flüssig ist.
Bratlinge formen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Bei mittler Hitze von jeder Seite ca. 3-4 Minuten anbraten.

Montag, 4. Juni 2012

Tofu-Quinoa-Gemüse-Bratlinge

Boah, sind die lecker! Ständig muss ich zum Kühlschrank tigern und mir einen Bratling schnappen!
Gestern gab es die Burger pur (ist ja eigentlich auch eine ganze klassische Mahlzeit drin verwurstet: Fleisch(ersatz), Sättingungsbeilage (schreckliches Wort!) und Gemüse.), heute morgen gab es einen zum Frühstück und zum Mittagessen gab es einen im Brötchen. Heute abend gibt es den Rest zu gebratenem Spargel- zum Glück muss ich gleich wieder los zur Uni, sonst wären sie bis dahin sicher schon weg!

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Für ca. 15 Bratlinge:
100g Quinoa
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 kleine Zucchini
300g Tofu, natur
3 EL Sojamehl
4 EL Wasser
3 EL Sojasauce
ca. 3-5 schwach gehäufte EL Semmelbrösel
Rosmarin, Thymian, Majoran
Pfeffer, evtl. Salz
Olivenöl

Quinoa waschen und nach Packungsanleitung kochen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Karotten fein, Zucchini grob raffeln.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen,  Zwiebel anbraten. Den Knoblauch dazu geben und kurz mitbraten, dann das geraspelte Gemüse und die Kräuter (insgesamt vielleicht 1 flache EL) dazu geben. So lange braten, bis das Wasser verdunstet ist.
Tofu in kleine Würfel schneiden, mit Sojasauce pürieren.
Sojamehl und Wasser verrühren.
Alles in eine große Schale geben und ordentlich miteinander verkneten. Semmelbrösel dazu geben, bis die Masse zusammenhält. Salzen und pfeffern. Bratlinge formen.
In Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten.

Die Bratlinge schmecken warm und kalt.
Ihr könnt sie klassisch im Burgerbrötchen genießen, aber auch zu Salat, etc..


Und noch das Frühstücksbild. :)
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Mittwoch, 7. März 2012

Kartoffel-Lauchküchlein

Resteverwertung! Kartoffelküchlein aus Kartoffelbrei gab es oft bei meiner Oma. Und ich dachte, dass das sicher auch mit Pellkartoffeln geht. Gedacht, gekocht. Beim nächsten Mal werde ich vielleicht noch 1-2 Esslöffel Quark unterrühren, also eine Art Quarkkeulchen in herzhaft machen.
Dazu gab es einfaches Buttergemüse. Ich bin gerade im Tiefkühlfach leeren, da mal wieder ein Umzug ansteht. Weg von meinen lauten-nie putzenden Mitbewohnern, juhu! :-)

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Rezept für ca. 5 Küchlein:
2 mittelgroße Pellkartoffeln vom Vortag
ca. 8cm Lauch
1 Ei
30g 12-monatiger Comté
ca. 2-3 EL Semmelbrösel
Kräutersalz (von Alnatura), Pfeffer
Öl zum Ausbacken

Pellkartoffeln und Käse raspeln. Lauch in dünne Ringe schneiden. Zusammen mit dem Ei verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. So viele Semmelbrösel hinzufügen, bis der Teig gut formbar ist und zusammenhält. Bratlinge formen und in 2-3 EL Sonnenblumenöl ausbacken.

Sonntag, 5. Februar 2012

Sauerkrautpuffer

Hallo liebe Alle!
Endlich ist die Klausurenphase überstanden, jetzt ist wieder etwas Entspannung und vor allem gesunde Kost angesagt, nachdem ich meine Ernährung in den letzten Wochen echt gruslig war!
Das Rezept habe ich aus einer Reformhauszeitschrift, habe es aber veganisiert und den Sauerkrautanteil erhöht. Einfach perfekt, die waren sooo lecker!
Mehr gibt es dazu nicht zu erzählen, jetzt wird Tatort geschaut!
Ich wünsch euch einen guten Start in die neue Woche!

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Für ca. 15 Puffer (3-4 Portionen):

400g Kartoffeln
250g Sauerkraut
1 kleine Zwiebel
1 EL Zitronensaft
2 EL Sojamilch
1 EL Sojamehl
1 EL Speisestärke
2 EL Haferflocken
Salz, Pfeffer
Paprika edelsüß
Sonnenblumenöl

Kartoffeln schälen und fein raspeln.
Sauerkaut fein hacken und in einen Sieb ausdrücken.
Zwiebel schälen und fein hacken.
In eine große Schüssel geben und mit Zitronensaft, Sojamilch, Sojamehl, Speisestärke und den Haferflocken vermengen. (Geht am besten mit den Händen!) Mit Salz, Pfeffer und ca. 1 Msp. Paprika edelüß abschmecken.
In einer Pfanne Öl erhitzen. Bei mittlerer Hitze ausbacken.
Dazu passt Sojaghurt oder saure Sahne und Feldsalat.

Mittwoch, 30. November 2011

Rahnen-Hirsebratlinge

Also besonders fotogen sind diese Bratlinge nicht, farblich (und geschmacklich) sind sie aber ein Knaller. Ich habe sie heute Mittag ganz spontan zusammengemixt. Beim nächsten Mal werde ich noch etwas gehackte Petersilie untermischen.
Dazu gab es einfach Salat. Ich könnte mir einen Joghurt-Dipp auch supergut dazu vorstellen.

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Zutaten für 12 Bratlinge (ca. 4 Portionen, je nach Beilage):

150g Hirse
1 kleine Zwiebel
1 kleine Rahne (rote Beete) (ca. 200g)
1 Karotte
1/3 kleine Kohlrabi
2-3 EL Sojaghurt
3 TL Sojamehl
Salz, Pfeffer

Hirse nach Packungsangabe zubereiten.
Rahne, Kohlrabi und Karotte schälen und fein raspeln. Salzen und ca. 10 Minuten stehen lassen, dann in einem Sieb ausdrücken.
Zwiebel fein hacken.
Hirse, Gemüse, Zwiebel, Sojaghurt, Sojamehl, Salz und Pfeffer gut mischen. (Geht am besten mit der Hand.)
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Bratlinge formen und auf mittlerer Hitze ca. 5-7 Minuten pro Seite anbraten.

Freitag, 23. September 2011

Kartoffelpuffer, Bibbeliskäs und Ofenkürbis

Jedes Mal, wenn ich zu Hause bin, bestelle ich bei meinen Großeltern eine Riesenportion Schwarzwälder Frischkäse. Den gibt es nur im Großmarkt, er hat ca. 100% Fett im Trockengewicht (absolut sind es 16%), er ist ziemlich fest und bröselig, perfekt für Bibbeliskäs. Da es den Quark nur in 800g-Packungen gibt, überfresse ich mich regelmäßig daran und es gibt den Quark auf Brot, zu Brägele, Schwellern (Pellkartoffeln), Gemüsepfannen, Rohkostsalaten, Ofenkartoffeln,.... Und dann kommt er mir zu den Ohren raus und ich will vorerst keinen Bibbeliskäs mehr sehen, das passt ganz gut, denn bis zum nächsten Heimaturlaub habe ich mich von der Völlerei meistens erholt und bin erneut bereit für weitere Bibbeliskäs-Orgien.
Wenn ihr nicht in den Großmarkt kommt, dann könnt ihr den Quark auch mit Schichtkäse machen.
Zum Bibbeliskäs gab es Kartoffelpuffer und Ofenkürbis. Ich mag Rösti, aber Kartoffelpuffer liebe ich. Wo für mich der Unterschied ist? Rösti sind bei mir gerieben, die Kartoffelpuffer kommen aus dem Thermomix, die Kartoffel werden darin klein gehackt. Die Puffer schmecken toll zu Bibbeliskäs oder Kräuterschmand, ich mag sie aber auch mit Goldsirup oder mit Apfelmus, Zimt und Zucker.

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Rezept für eine groooße Portion Bibbeliskäs:
400g Quark
3-5 EL Milch/Sahne/Joghurt (je nach Trockenheit des Quarks)
ca. 4 EL Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Quark mit Milch/Sahne/Joghrt und Schnittlauch mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Toll schmeckt der Bibbeliskäs auch mit fein gehackten Zwiebeln.


Rezept für ca. 6-8 Kartoffelpuffer:
500g Kartoffeln, geschält und in Würfeln
1 kleine Zwiebel, geschält und grob zerhackt
1 kleines Ei
1 EL Zitronensaft
2-3 EL Haferflocken
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl

Alle Zutaten in den Thermomix geben, auf Stufe 6 ca. 3x2sec zerkleinern.
In Sonnenblumenöl ausbacken.


Rezept für den Kürbis:
Kürbis
ca. 1 EL Liebstöckel, Majoran, Thymian, Basilikum, Oregano
Olivenöl

Kürbis in Spalten schneiden, in Olivenöl wenden. Mit den Kräutern bestreuen und bei 200°C ca. 15-20 Minuten backen.

Samstag, 3. September 2011

Gemüse-Tofu-Burger

Ich stehe ehrlich gesagt total auf ungesundes, fettiges Fastfood. (Wer tut das nicht? ;-)) Selbstgemachte Burger sind für mich der absolute Hit! Bisher habe ich immer zu Halbfertiggerichten gegriffen, die man nur mit heißem Wasser aufgießen muss und nach Belieben etwas Gemüseraspel drunter mischt. Wieso ich bisher so bequem war, ist mir ein Rätsel. Diese Burger sind superschnell gemacht, ich habe das Rezept dafür aus einem meiner ältesten Kochbücher, dem "Vegetarisch in 30 Minuten". Die Burger sind nicht ganz sooo ungesund, mit dem Vollkornbrötchen und etwas Rohkost gut gegen das schlechte Gewissen. Die Hälfte der Burger werde ich einfrieren, das Semester geht ja demnächst wieder los, da ist es immer gut, etwas für den schnellen Hunger im Gefrierfach zu haben. Was das Gemüse angeht, könnt ihr euch austoben, benutzt einfach Gemüse der Saison.

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Zutaten für 7-8 Burger:
200g Tofu, natur
450g Gemüse (Bei mir: Zucchini, Karotte, 1 fein gehackte Zwiebel)
2 Knoblauchzehen
1 Ei (Größe M)
60g Weizenvollkornmehl
50g Mais, abgetropft
ca. 25g Paniermehl
1 TL Thymian
Salz, Pfeffer
Bratöl

Das Gemüse fein raspeln und salzen. Dann mit Hilfe eines feinen Siebes gut ausdrücken. Den Tofu gut abtropfen lassen und dann zusammen mit dem Ei pürieren. Den Knoblauch pressen, das Gemüse, das Mehl und den Thymian mit der Tofu-Ei-Masse verkneten. Den Mais vorsichtig untermischen. Evtl. etwas Paniermehl zum Tofugemisch geben, falls die Masse zu feucht ist. Sieben gleichgroße Burger formen. In wenig Öl bei mittlerer Hitze anbraten.

Bei mir gab es die Burger in einem Vollkornbrötchen, mit Curryketchup, Eisbergsalat, Zwiebeln, Cornichons, Tomate, Gouda und Rucolapesto- was will man mehr?

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Samstag, 20. August 2011

Bohnen-Zucchini-Burger

Diese Burger gab es gestern bei mir zu einem einfachen Tomatensalat. Ich kann sie mir aber auch sehr gut als fleischlose Alternative in einem Burgerbrötchen vorstellen. Kalt schmecken sie übrigens mindestens genauso gut!

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Zutaten für 6 Burger:
1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 225g)
150g Zucchini
1/2 Zwiebel
1 Eigelb
Semmelbrösel (ca. 2 EL)
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl

Kidneybohnen waschen und abtropfen lassen. Anschließend pürieren. Zucchini in kleine Würfel schneiden und die Zwiebel fein hacken. Bohnenpüree, Zucchini, Zwiebel und Eigelb vermischen. Je nach Feuchtigkeit etwas Semmelbrösel dazu geben. Mit Salz und ordentlich Pfeffer abschmecken. Ca. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Burger bei mittlerer Hitze braten.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Mit Gouda gefüllte Hirse-Karotten-Burger

Die waren echt unglaublich lecker!
Ich habe mich an diesem Rezept orientiert und es nur leicht verändert.



Rezept für ca. 6 Bratlinge:

100g Hirse, in Salzwasser bissfest gekocht
2 Karotten, fein geraspelt
1/2 Zwieben, sehr fein gehackt
80g Quark (20% Fett i.Tr.)
1 Ei
Semmelbrösel (ca. 3 EL)
ca. 100g Gouda am Stück
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl

Die Karotten, die Hirse, Quark, Semmelbrösel, Zwiebel und Ei in einer Schüssel gut durchmischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse sollte gut zusammenhalten, wenn er noch zu feucht ist, noch mehr Semmelbrösel dazu geben. Einen flachen Burger formen, ein Stück Gouda darauf legen, einen weiteren Hirseburger darauf setzten und gut verschließen, damit der Käse beim Braten nicht hinauslaufen kann.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen, und die Burger von beiden Seiten jeweils 4-5 Minuten anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.

Montag, 28. März 2011

Couscous-Hirse-Bratlinge mit Lauch und Karotte dazu karamellisierte Karotten und Knoblauchquark

Diese Bratlinge werden vielleicht dem ein oder anderen meiner Leser bekannt vorkommen, ich habe sie schon einmal in ähnlicher Form gemacht, allerdings etwas exotischer. Heute wollte ich etwas weniger Geschmacksexplosion, deswegen wurden die Bratlinge mit normalem Couscous gemacht, die Hirse kam eher unabsichtlich dazu, weil ich nicht mehr genug Couscous hatte.
Das Rezept ist für ca. 3 Portionen, die Bralinge schmecken nämlich auch kalt superlecker, die anderen Rezepte sind für jeweils eine Portion.
Die Karotten sind einfach traumhaft, um es mit Lea Linsters Worten zu sagen: "Karotten lieben Butter und hassen Wasser"- genau so habe ich es gehalten.
Den Quark gab es als kleine Erfrischung dazu, mit frischem Knoblauch, den find ich einfach tausend mal feiner als getrockneten! :-)


Rezept für ca. 9 Bratlinge:

75g Couscous
50g Hirse
250ml Gemüsebrühe
150g Lauch
120g Karotten
1 EL Quark
1 Ei
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl
evtl. Semmelbrösel (bei mir ca. 3 EL)

Hirse in Gemüsebrühe aufkochen und ca. 10 Minuten quellen lassen. Dann den Couscous dazu geben und ausquellen lassen.
Lauch in feine Streifen schneiden und waschen. Karotten schälen und raspeln.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, den Lauch und die Karottenraspel dazu geben, dünsten.
Das Gemüse, den Couscous, die Hirse, Quark und Ei in einer Schüssel gut durch
kneten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. braucht man etwas Semmelbrösel, damit die Bratlinge nicht auseinanderfallen
Ofen auf 180°C vorwärmen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen, mit feuchten Händen Bratlinge formen und von beiden Seiten jeweils 3 Minuten anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.
Auf einen mit Folie ausgelegten Rost geben und im Ofen ca. 10 Minuten fertig garen lassen.


Karamellisierte Karotten, 1 Portion:
2 Karotten
1 TL Butter
1 TL Olivenöl
1 TL Zucker
1 Prise Salz
2 TL TK-Petersilie, gehackt

Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. In einem Topf die Butter schmelzen, die Karotten dazu geben und braten. Nach ca. einer Minute den Zucker und das Salz dazu geben und weiter braten lassen. Nach ca. 5 Minuten den Deckel auf den Topf setzen und die Karotten ca. 10 Minuten bissfest dünsten. Petersilie darunter mischen und servieren.


Knoblauch-Kräuter-Quark,1 Portion:
1,5 EL Magerquark
1 Zehe frischen Knoblauch
1 EL TK-Kräutermischung
Mineralwasser
Salz

Quark mit einem Spritzer Mineralwasser verrühren. Knoblauch pressen und zusammen mit den Kräutern untermischen. Mit Salz abschmecken.

Montag, 5. April 2010

Karotten-Couscousbratlinge

Diese Bratlinge sind etwas ganz besonderes, gemacht aus Couscous parfumé aux épices. Den Couscous habe ich in Straßbourg gekauft, in Deutschland habe ich noch nie welchen dieser Art gesehen. In Paris gab es ihn ganz oft, waren doch meine Möglichkeiten zu kochen ziemlich beschränkt. Ein Jahr lang kochte ich nämlich mit gerade mal einer Herdplatte. Als ich dann mit meiner Mutter am Ende unseres Besuches in Straßbourg noch in einem großen Supermarché vorbei schaute konnte ich aus purer Nostalgie nicht widerstehen. Genau so gut kann man den Couscous aber selbst würzen. Am besten mit Kurkuma, Chili, Paprika rosenscharf, Kreuzkümmel, Tomatenmark. Wichtig finde ich nur, dass man das tut, bevor man ihn ausquellen lässt, dann nimmt er das Aroma der Gewürze gleich noch mal so gut auf.
Ursprünglich stammt das Rezept von der essen-und-trinken website, ich habe es aber stark verändert. Bei mir kommt anders als im Orginalrezept keine Ei dazu sondern Sojamehl, außerdem karamellisiere ich die Karotten, gebe zusätzlich Rosinen dazu und würze viel stärker, so dass die Sache ein ziemlich intensives Geschmackserlebnis wird.
Zu den Bratlingen gab es Bärlauch aus der Pfanne, im Sommer passen sie aber auch wunderbar zu einem grünen Salat oder einem Gurken-Minze-Salat.

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Rezept (für ca. 10 Bratlinge):

125g Couscous parfumé aux épices
250ml Gemüsebrühe
1 rote Zwiebel
250g Karotten
1 hand voll Rosinen
1 TL Rohrohrzucker
1 EL Sojaquark (von Soyatoo)
1 TL Sojamehl, 1-2 EL Wasser (oder 1 Ei)
1 flacher TL Kreuzkümmel, zerstoßen
Paprika edelsüß
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl oder anders Bratöl
wer mag: Naturjoghurt oder Sojaghurt

Couscous mit kochender Brühe übergießen und quellen lassen.
Zwiebel fein hacken. Karotten schälen und raspeln.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, die Zwiebeln dazu geben, dünsten. Die Karottenraspel und den zerstoßenen Kreuzkümmel kurz mitbraten bis die Karotten noch gut Biss haben, dann die Rosinen und den Zucker dazu geben, karamellisieren lassen.
Die Karotten, den Couscous und die restlichen Zuataten in einer Schüssel gut durch
kneten, mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
Ofen auf 180°C vorwärmen.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen, mit feuchten Händen Bratlinge formen und von beiden Seiten jeweils 3 Minuten anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.
Auf einen mit Folie ausgelegten Rost geben und im Ofen ca. 10 Minuten fertig garen lassen.

Mit den Beilagen und etwas (Soja)Joghurt anrichten.

Freitag, 22. Januar 2010

Falafel Wrap

Lecker, lecker, lecker!
Die Falafelmischung bekam ich von meiner Mutter zu Weihnachten, ich liebe Falafel und gehe immer zu meinem Lieblingsimbiss, nämlich diesen hier, wenn ich in meiner Heimatstadt Freiburg bin.
Der Bohnen-und der Rotkohlsalat war auch superschnell gemacht, an beide kam das gleiche Dressing.
An den Dipp habe ich drei Knoblauchzehen rangetan, ich habe kein Erbarmen mit meinen Mitmenschen! ;-)


Falafel Wrap


Und das braucht ihr, um mir nachzu"wrapen" (für 4 Wraps):

ungefähr die Hälfte dieser Falafelmischung oder eine andere
ein halber kleiner Kopf Rotkohl
ein Glas weiße Bohnen
ein kleiner Chicorée
eine Zwiebel
Petersilie
250g (Soja)Joghurt
3 Knoblauchzehen
4 Bio-Wraps
Essig, Öl
Senf
Rohrohrzucker


Dressing
aus 50 ml Olivenöl, 70 ml Weissweinessig, 2 TL Senf, 3 TL Zucker, Salz, Kräutersalt und Pfeffer anrühren.
Den Rotkohl in feine Streifen schneiden, mit einem Teil des Dressings übergiesen, gut durchmischen, mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.
Für den Bohnensalat eine Zwiebel in Ringe schneiden, die Bohnen, ein EL gehackte Petersilie und ein Teil des Dressings miteinander vermischen.
Das Joghurt mit drei gehackten Knoblauchzehen verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Chicorée waschen.
Falafel: Nach Packungsangabe zubereiten, in einer beschichteten Pfanne schön knusprig braten.
Die Wraps auf beiden Seiten jeweils eine Minute in einer heißen Pfanne erhitzen.

Et voilà, der Festschmaus kann beginnen!