Posts mit dem Label Mohn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mohn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 5. Juli 2017

Hefekuchen mit Mohn und Streuseln

Letztes Wochenende fand das 18. Synchronbacken statt. Ich war endlich mal wieder mit von der Partie.
Zorra und Sandra haben sich dieses Mal ein süßes Rezept ausgesucht, den Almhefekuchen vom Plötzblog. Der Boden war fest vorgegeben, den Belag konnte jede sich selbst aussuchen. Der Trend ging zum Pudding mit Obst. Ich habe mich für einen Mohnbelag mit Streuseln entschieden. Nach einem Rezept aus einem ganz alten Thermomixkochbuch. Den Kuchen habe ich mir früher immer zum Geburtstag gewünscht. Eine schöne Gelegenheit, das Rezept wieder auszugraben.
Der Boden ist mir etwas zu dick. In meinem Standard-Rezept für den Mohn-Streuselkuchen werden 400 g Mehl verwendet, daran würde ich mich das nächste Mal halten. Die Mengen für die 400 g-Version stehen deswegen in Klammern, fürs nächste Mal vorgemerkt. Der Boden an sich ist nämlich auch noch nach 2 Tagen wirklich lecker, bei süßem, hellem Hefeteig ist das ja meistens so ne Sache.


Hefekuchen mit Mohn und Streuseln


Hefekuchen mit Mohn und Streuseln

Boden
540 g (400) Weizenmehl 550
250 g (185) Milch (3,8% Fett, 5°C)
55 g (40) Zucker
6 g (4) Salz
35 g (26) Eigelb (5°C)
11 g (8) Frischhefe
55 g (40) Butter (5°C)

Mohnmasse
1 Handvoll Rosinen
3 EL Marsala
250 g Mohn
125 g selbstangesetzer Vanillezucker
75 g Grieß
75 g Butter
500 g Milch
2 Eier
Abrieb einer halben Bio-Zitrone


Streusel
300 g Mehl
150 g Butter
125 g Zucker


Zubereitung

Am Vorabend Zucker und Salz in Milch lösen. Dann die übrigen Zutaten (außer Butter) zugeben. Ca. 5 Minuten im Thermomix auf der Knetstufe kneten. Dann ca. 4 Minuten die Butter unterkneten, bis keine Butterstückchen mehr zu sehen sind und ein glatter Teig entstanden ist. (Alternativ zum Thermomix den Teig nach Originalrezept herstellen.)
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen. 
Eine Schüssel leicht mit Butter einfetten und die Teigkugel hineinlegen. Luftdicht verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. (Ca. 8 - 12 Stunden.)

Am nächsten Tag den Teig auf Blechmaß ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn vorhanden, einen eckigen Kuchenring darum legen. Abgedeckt ca. 1,5 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 20 °C) gehen lassen.

Die Rosinen in Marsala einlegen.

Für die Streusel alle Zutaten in den Thermomix geben und auf Stufe 6 ca. 10 Sekunden Streusel herstellen. In eine Schale füllen und beiseite stellen.

Den Mohn 1 Minute lang auf Turbostufe hinzufügen. Dann den Schmetterling einsetzen und alles (außer den Rosinen) hinzufügen. Ca. 9 Minuten, Stufe 2, 100 °C kochen, bis die Masse dick wird.

Die lauwarme Mohnmasse auf den Teig geben. Die Streusel darüberkrümeln.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Für ca. 40 Minuten backen.


Und hier die Liste meiner Mitbäckerinnen. Durchklicken lohnt sich sicher bei den ganzen tollen Varianten!


Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Sandra von from snuggs kitchen
Sonja von soni-cooking with love
Eva von evchenkocht
Dagmar von Dagmars Brotecke
Katrin von krabsch
Anna von Teigliebe
Karin von Food für Angels and Devils
Cairlinn von Cairs Spielwiese
Simone von S-Küche
Simone von Zimtkringel
Steffi von Kochtrotz
Birgit von Backen mit Leidenschaft/a>
Tanja von Tanja´s Süß & Herzhaft

Mittwoch, 1. Februar 2017

Mohnflesserl - Österreichische Mohnzöpfe

Letztes Wochenende wurde zum ersten Mal 2017 synchrongebacken!
Ich hab mich sehr gefreut, wieder dabei zu sein. Es war jetzt schon meine neunte Teilnahme, meine Posts zu den vergangenen Synchronbacken findet ihr hier: *klick*. Bei Zorra gibt es eine Übersicht zu allen bisherigen Synchronbacken, inklusive "Wie alles begann".

Für dieses Synchronbacken hatten sich Zorra und Sandra "Mohnflesserl" ausgesucht. Das ist ein typisch Österreichisches (oder Wienerisches) Gebäck, eine tolle Wahl!

Mohnflesserl




Das Rezept war ziemlich knapp formuliert, ich musste mich erst durch die Kommentare lesen, um zu wissen, was denn "2/3 Gare" bedeuten soll. Ich habe meine Flesserl dann ca. 45 Minuten gehen lassen, könnte mir vorstellen, dass ihnen eine etwas längere Gehzeit noch mehr Flaumigkeit verliehen hätte. Meine zweite Ladung Brötchen war nämlich deutlich luftiger als die erste.
Beim nächsten Mal werde ich die Flesserl etwas größer machen, 70 g Teig fand ich etwas wenig. 90 - 100 g hätte ich wohl eine bessere Größe gefunden.
Die Mohnflesserl brauchen am Backtag viel mehr Zeit, als ich gedacht hätte. Deswegen würde ich euch nicht unbedingt empfehlen, die als Frühstücksbrötchen zu planen. Als Brötchen für den Brunch sind sie deutlich besser geeignet.


Mohnflesserl

Mohnflesserl
(nach Homebaking.at)

Rezept für 12 kleine Mohnflesserl

Poolish
145 g Weizenmehl Type 700
145 g Wasser kalt
1g Hefe

Hauptteig
291 g reifes Poolish
355 g Weizenmehl Type 700
145g Wasser, kalt
8 g Ahornsirup
5 g Rohrohrzucker
5g Hefe
11 g Salz
10 g Olivenöl


Zeitfahrplan für Brötchen zum Brunch: 

Samstag, 18 Uhr: das Polish anrühren
Samstag, 19 Uhr: Polish in den Kühlschrank stellen
Sonntag, 8 Uhr: das Polish aus dem Kühlschrank holen
Sonntag, 9 Uhr: den Teig kneten (dauert ca. 30 Minuten mit Vorbereitungszeit)
Sonntag, 9:45 Uhr: den Teig rund formen
Sonntag, 10:00 Uhr: die Flesserl formen
Sonntag, ca. 11:00 Uhr: die Flesserl backen

Zubereitung

Die Zutaten für das Polish miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Dann eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Über Nacht (14 Stunden) in den Kühlschrank stellen. (Ich habe den Teig eine Stunde vor der Verarbeitung auf dem Kühlschrank genommen.)

Am nächsten Tag alle Zutaten für den Hauptteig - außer dem Olivenöl - miteinander verkneten. Sobald sich ein Teig gebildet hat, das Öl hinzufügen. Dem Teig insgesamt 6 Minuten langsam, 6 Minuten schnell kneten. Am Ende sollte ein straffer, elastischer Teig entstanden sein.
Nach dem Kneten den Teig 10 Minuten zugedeckt entspannen lassen.

Anschließend in 70 g schwere Teigstücke (oder 100 g für etwas größere Flesserl!)  teilen und locker zu runden Teigkugeln schleifen.
Die Kugeln weitere 15 - 25 Minuten entspannen lassen.

Danach werden die Teigkugel zu Flesserl geformt. Nach dem Formen die Flesserl mit Wasser bestreichen und in Mohn tauchen. Mit Abstand auf Blech setzten und 40 Minuten (oder besser 60 - 80 ) garen lassen.
Den Ofen auf 250 °C vorheizen. Die Brötchen hineinschieben und eine Schwade auslösen. (Alternativ ein kleines Glas Wasser auf den Bodenofen kippen und den Ofen sofort schließen.) Temperatur auf 235 °C reduzieren.
Ca. 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind. Nach etwa 10 Minuten die Feuchtigkeit aus dem Ofen lassen. (Also einmal kurz die Backofentür öffnen.)



Hilfreiche Videos zum Formen der Brötchen:
*Wie man einen glatten, gleißmäßig dicken Strang formt. 
*Wie man einen Einstrangzopf (=Flesserl) flicht.

Mohnflesserl

Und wie immer hier die Links zu meinen Mitbäckerinnen:
Verena's Bog Schöne Dinge
Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Ingrid von auchwas
Anna-Lena von Teigliebe
Ina von Applethree
Petra von Obers trifft Sahne
Christina / The Apricot Lady
Heidi von Esst mehr Kuchen
Kathrin von Summsis Hobbyküche
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Zorra vom Kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Martina von Frau Bpunkt

Sonntag, 30. August 2015

Mohn-Käsekuchen

Früher habe ich mir zum Geburtstag immer einen Mohnkuchen gewünscht. Letzte Woche hatte ich mal wieder Lust auf einen Mohnkuchen, wollte aber nicht meinen üblichen Mohn-Streuselkuchen backen. Weil ich nicht nur Mohn-, sondern auch Käsekuchen liebe, liegt es natürlich nahe, diesen zu kombinieren.

Mohn-Käsekuchen


Also habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht und wurde bei Ninas kleinem Foodblog fündig. Ich suche solche Rezepte meistens über Pinterest oder die Bildersuche, weil man sonst fast immer nur Rezepte von irgendwelchen großen Websites ausgespuckt bekommt. Ich vertraue eher meinen Foodbloggerkolleg*innen als den Mitgliedern des Forums mit der Kochmütze. ;-)
Die Mohnfüllung habe ich um Rosinen ergänzt (Rosinen und Mohn passen einfach so gut zusammen!) und für den Boden habe ich mein Familienrezept genommen. Die Streusel habe ich weggelassen, ich wollte einen klassischen Mohn-Käsekuchen. Und, wie eigentlich so gut wie immer bei Foodbloggerrezepten, wurde ich nicht enttäuscht! Der Kuchen schmeckt wunderbar! Cremig, kernig, nicht zu süß. Vielen Dank liebe Nina für das tolle Rezept!


Mohn-Käsekuchen



Zutaten für eine 26cm-Springform:

Mohnfüllung:
250g Mohn (gemahlen)
500ml Milch
250ml Wasser
125g Zucker
20g Maisstärke
90g Grieß (hier: Hartweizen, i.Org. Weichweizen)
125g Butter
1 Handvoll Rosinen

Boden:
250g Mehl (hier 550er Gelbweizen)
125g kalte Butter
60g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei (Gr. M)

Käsekuchendecke:
375g Quark (bei mir Schichtkäse mit 10% Fett)
40g Maisstärke
60g Zucker
3 Eier (Größe M)
60g zerlassene Butter
1 Vanilleschote

+Mehl für die Arbeitsfläche
+Fett für die Kuchenform


Zubereitung

Zuerst wird die Mohnfüllung hergestellt. Dazu ggf. den Mohn mahlen, wenn ihr ganzen Mohn verwendet. (Im Thermomix 30 Sek. auf Stufe 10.)
Milch, Wasser und Zucker in einen Topf füllen und aufkochen. Währenddessen Mohn, Maisstärke und Grieß mischen. Sobald die Flüssigkeit aufkocht, die Mohnmischung langsam einrieseln lassen. Eine Minute lang kochen lassen, dann vom Herd ziehen. In eine große Schüssel füllen (damit die Masse schneller kalt wird) und die Butter in Würfeln unterrühren, bis sie aufgelöst ist. Die Rosinen unterrühren. Abkühlen lassen.

Für den Boden Mehl sieben. Die Butter würfeln. Zucker, Salz und Mehl mischen. Die Butter darüber geben und mit einem Messer "zerschneiden", bis alles gut gemischt ist. (Wenn ihr den Teig zu lange knetet, wird er brandig. Mit dem "Zerschneiden" verhindert ihr das.) Das Ei dazu geben und jetzt von Hand zu einem homogenen Teig verkneten. Nur so lange bearbeiten, wie unbedingt nötig. In Butterpapier einwickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Ofen auf 170°C vorheizen.
Die Springform einfetten und mit Mehl bestäuben. Überflüssiges Mehl mit leichten Schlägen aus der Form fallen lassen.

Für die Käsekuchenmasse alle Zutaten mit dem Handrührgerät verquirlen.

Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswallen. In die Springform legen und den Rand ca. 7cm hoch ziehen. Mit einem Teigrädchen gleichmäßig abschneiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Mohnmasse darauf verteilen und mit einem Löffel glatt streichen. Dann die Käsekuchenmasse darauf glatt verstreichen.
Ca. 55 Minuten lang backen, bis der Kuchen leicht aufgegangen ist, die Käsekuchenmasse am Rand leicht gebräunt und nicht mehr "wabbelig" ist.
Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Mohn-Käsekuchen

Mittwoch, 1. Juli 2015

Mohnzopf


Puuuuh, dieses Wetter. Samstag sind hier 40° angesagt. Gar nicht mein Wetter. Meine Lust zu kochen oder gar zu backen hält sich echt in Grenzen. Deswegen gibt es heute ein Rezept, das schon länger auf Veröffentlichung wartet. Diesen Mohnzopf, oder besser gesagt, Mohnkranz, habe ich beim letzten Backtag gebacken. 

Mohnzopf


Das Rezept habe ich veganisiert nach Jeden Tag genießen. Das Ei im Hefeteig habe ich ersatzlos gestrichen (nur etwas mehr Flüssigkeit habe ich genommen). Hefeteig braucht keine Bindung durch Eier, an Pizzazeig kommt ja auch keins.
Erstaunlicherweise war der Hefekranz noch am zweiten Tag sehr saftig. Bei Hefeteigen aus Weißmehl ist lange Saftigkeit ja immer so ne Sache. Ich war wirklich positiv überrascht und werde den Mohnzopf sicher noch mal backen.


Mohnzopf


Zutaten:

Hefeteig:

500g Mehl (hier: 550er-Gelbweizen)
50g Zucker
1/2 TL Salz
15g Hefe
250g (Hafer)Milch
80g Margarine (Alsan!) oder Butter, weich

Mohnfüllung: 

5 EL Rosinen
5 EL Rum
1,5 EL geschroteter Leinsamen + 4 EL kochendes Wasser (alternativ: 1 Ei oder anderer Eiersatz)
250g Mohn (ohne Thermomix: gemahlenen)
ca. 100g Hafermilch
100g Zucker
20g geschmacksneutrales Pflanzenöl (meine Empfehlung: Sonnenblumen-Bratöl von Alnatura)


Zubereitung:

Die Rosinen mit dem Rum übergießen und einige Stunden lang ziehen lassen.
................................................................................................................................................................

Zubereitung mit Thermomix:

Alle Zutaten in den Thermomix geben und 3-4 Minuten lang auf Brotknet-Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten.
Aus dem Mixer geben, noch einmal kurz durchkneten und zu einer Kugen formen. Zudecken und 3-4 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Leinsamen"ei" herstellen. Dazu den Schrot mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten lang quellen lassen.
Den Mohn in den sauberen Thermomix geben. 30 Sek./Stufe 9 mahlen.
Die Rumrosinen "abgießen", den Rum in den Mixer geben und mit der Hafermilch aufgießen, bis 100g erreicht sind. Den Zucker dazu geben, 3 Min./90°C/Stufe 3 erhitzen.
Leinsamen"ei" und Öl dazu geben, 15 Sek./Stufe 3 verrühren. 30 Minuten lang quellen lassen.

Unten gehts weiter...
................................................................................................................................................................

Zubereitung ohne Thermomix:
Mehl, Salz und Zucker mischen. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Mit der Butter zu den restlichen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verkneten. Der Schüsselrand sollte sauber sein, der Teig glatt und leicht glänzend. Zudecken und 3-4 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Leinsamen"ei" herstellen. Dazu den Schrot mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten lang quellen lassen.
Die Rumrosinen "abgießen", den Rum in einen Topf geben und mit der Hafermilch aufgießen, bis 100g erreicht sind. Mohn und Zucker dazu geben, aufkochen lassen. Von der Herdplatte nehmen, Leinsamenei und Öl unterrühren. 30 Minuten lang quellen lassen.
................................................................................................................................................................

Ofen auf 180°C O-U-Hitze vorheizen.

Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 35x50cm) ausrollen.
Die Mohnmasse darauf verstreichen, oben 3cm Rand lassen. Die Rosinen darauf verteilen. Den Teig von unten her aufrollen.
Die "Wurst" mit dem Anschnitt nach unten hinlegen. Mit einem scharfen Messer ab der Mitte längs halbieren. Die entstanden Stränge umeinander schlingen, die Füllung darf (soll!) dabei ruhig etwas herausquellen.
Nun die andere Seite ebenfalls halbieren, die Stränge umeinander schlingen.
Dann den Zopf zu einem runden Kranz legen und diesen vorsichtig, am besten mit Hilfe eines Kuchenretters, auf ein Backblech legen.
Ca. 35-45 Minuten lang backen.

Den Kranz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Wenn er nur noch lauwarm ist, mit Zuckerguss bestreichen. Für den Zuckerguss den Puderzucker mit wenig (!) Zitronensaft verrühren.

Mohnzopf

Sonntag, 12. Oktober 2014

Apple-Crumble mit Mohn-Marzipan-Streuseln

Crumble esse ich wahnsinnig gerne. Schon als Kind habe ich immer ein paar Streusel geklaut, am besten, wenn der Kuchen frisch aus dem Ofen kam, ob ich mir dabei die Finger oder Zunge verbrannte, war mir völlig egal. Als eine Schulfreundin (vor einer halben Ewigkeit) zu einer Grillfeier Crumble mitbrachte, war ich sofort hin und weg! Leckere, weiche Äpfel und knusprige Streusel, hmmmm! Am tollsten ist es, dass man die Grundzutaten dafür meistens im Haus hat. Ein bisschen Obst, Mehl, Zucker und Butter, mehr braucht es nicht. Etwas aufgepeppt, zum Beispiel mit Zimt, Haferflocken oder Saaten in den Streuseln schmeckt Crumble aber besonders gut. Heute habe ich eine meiner liebsten Kombinationen für euch: Mohn-Marzipan. Sooo lecker! Probiert es mal aus.

Apple-Crumble mit Mohn-Marzipan-Streuseln


für 2-3 Portionen:
2 große, säuerliche Äpfel
100g Mehl
40g Zucker
50g Margarine/Butter
50g Marzipan
2 EL Mohn

Mehl und Zucker mischen. Die Margarine in kleinen Würfeln dazu geben und zwischen den Fingern "zerreiben", so dass sich Mehl, Zucker und Fett verbinden. Mohn dazu geben und unterkneten. Marzpipan klein würfeln und kurz untermischen.
Äpfel ggf. schälen und in kleine Würfel schneiden. In eine Aufflaufform geben und die Streusel darüber bröseln.
Bei 200°C ca. 20-30 Minuten lang backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Nach Geschmack mit etwas Sahne oder Vanilleeis servieren.

Apple-Crumble mit Mohn-Marzipan-Streuseln

Freitag, 19. September 2014

Frühstücks-Blitzbrötchen

Na, habt ihr schon Pläne fürs Wochenendfrühstück?
Ich liebe Sonntagsfrühstück und zelebriere das immer! Leckere Aufstriche, toller Käse, Obst, ein bisschen Rohkost, Joghurt, ab und zu ein Ei, sooo gut! Dazu gehören natürlich auch Brötchen. Am besten selbstgebacken. Besonders lecker schmecken Brötchen aus Teig, der über Nacht im Kühlschrank gehen sollte. Wenn ihr das aber mal vergesst oder sich spontan Brunchbesuch ankündigt, dann muss es schnell gehen. Diese Blitzbrötchen stehen innerhalb von 25 Minuten auf dem Tisch. Viel kürzer brauchen Aufbackbrötchen nicht und im Gegensatz zu denen, weiß man, was man hat!
Das Originalrezept ist aus "La Veganista backt", ich habe die Menge halbiert und die Brötchen zusätzlich in Mohn gewälzt. Außerdem werden die Brötchen eigentlich in Muffinformen gebacken, weil ich keine besitze, habe ich die Brötchen einfach so geformt. Nicole Just gibt übrigens den Tipp, dass man mit 2 EL Zucker und Rosinen schnell und einfach süße Brötchen zaubern kann!

schnelle Brötchen

Rezept für 5 kleine Brötchen:
250g Dinkelmehl 1050
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Öl (bei mir: Olive, bei süßen würde ich geschmacksneutrales Öl wählen)
160ml Wasser
Sesam, Mohn (oder Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne,...)

Ofen auf 200°C vorheizen.
Die trockenen Zutaten mischen. Öl und Wasser hinzugeben und mit einem Rührlöffel oder den Quirlen des Handrühres zügig verrühren.
Mit leicht angefeuchteten Händen fünf Brötchen formen. Die Brötchen in einer Mischung aus Sesam und Mohn wälzen.
Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 16-20 Minuten goldbraun backen.


schnelle Brötchen



Sonntag, 14. September 2014

Mohn-Zitronen-Waffeln mit Weißwein-Birnen

Als ich, als riesengroßes La Veganista-Fangirl, las, dass Nicole Just  "La Veganista backt" herausbringt, war mir klar, "Das muss ich haben!". Freundlicherweise hat der GU-Verlag mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank dafür!
Ich war gleich beim ersten Durchblättern begeistert, so viele tolle Rezepte. Mein SuR ist rasant angewachsen! Die Entscheidung, was ich als erstes nachbacke, war dann aber schnell gefallen. Waffeln, Zitrone, MOHN! Ihr kennt mich. ;-) Also hab ich endlich mal wieder mein Waffeleisen aus dem Schrank gekramt und los ging's.
Der Teig ist wirklich supereinfach gemacht und wie ihr seht, kommt er völlig ohne künstlichen Eiersatz aus. Im Originalrezept wird Agavendicksaft verwendet, ich habe statt dessen Reissirup verwendet, der ist laut deutschland isst vegan sehr viel weniger süß als Agavendicksaft. Wenn ihr also keine Süßzähne seid und Agavendicksaft verwendet, würde ich diesen etwas reduzieren.
Dazu gab's bei mir Birnen. In Weißwein, im Ofen gebacken, leicht karamellisiert. Unglaublich lecker! 

vegane Waffeln



Rezept für 7 Waffeln:
1 Bio-Zitrone, Zesten und Saft
80g Reissirup (im Original: Agavendicksaft)
240ml Sojamilch (im Original: Dinkelmilch)
1 EL geschmacksneutrales Öl
2 EL Mohnsamen (im Original: nur 1 EL)
250g Dinkelmehl 1050
1/2 TL Natron
+Öl für das Waffeleisen
+Puderzucker

Waffeleisen auf voller Power vorheizen.
Zitrone heißen abwaschen, die Schale abreiben, auspressen. Reissirup dazu geben, verrühren. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles verrühren, bis sich alle Mehlklümpchen aufgelöst haben.
Die Hitze des Waffeleisens (wenn möglich) auf 2 zurückschalten. Das Waffeleisen mit einem Pinsel einölen und eine halbe Kelle Teig auf das Eisen geben. Etwas glatt streichen und das Waffelreisen schließen. 2-3 Minuten lang backen.

vegane Waffeln


Rezept für die Weißwein-Birnen:
3-4 Birnen
100ml Weißwein
2 EL Zucker

Birnen ggf. schälen, längs in dicke Scheiben schneiden. In eine Auflaufform legen, mit Wein übergießen und mit Zucker bestreuen.
Bei 200°C ca. 30 Minuten lang weich backen.

vegane Waffeln



Mittwoch, 11. Dezember 2013

Zweierlei Shortbread

Ich habe euch ja erzählt, dass ich vor kurzem eine meiner liebsten Jugendbuchreihen wiederentdeckt habe. In den Büchern wird nicht nur Hot Toddy getrunken, sondern auch allerlei typisch schottische Sachen gegessen. Während ich auf das meiste Herzhafte, das in den Büchern Erwähnung findet (wie zum Beispiel Haggis), eher nicht so wild bin, ist das Shortbread, das Laurie des öfteren bäckt, sofort auf meiner Weihnachtsbäckerei-Liste gelandet. Ich habe mich eines ganz simplen 1-2-3-Rezepts bedient, die Hälfte des Teigs habe ich etwas gepimpt, die Vorlage dazu lieferte dieses Rezept.


Rezept für 1 kleines Blech (ca. 32x23cm) Shortbread:
300g Mehl
200g Butter oder Margarine, kalt, in kleinen Würfeln
100g Zucker
1 Msp. gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1 Tüte Zitronenabrieb (oder Abrieb 1 Biozitrone)
2 EL Mohn
Mehl zum Auswallen

Jeweils die Hälfte des Mehls, der Butter, des Zuckers, des Salz sowie die Vanille in den Thermomix geben. In kurzen Intervallen auf Turbostufe einen krümeligen Teig herstellen. In eine Schüssel umfüllen und mit den Händen zu einer Kugel formen.
Mit dem restlichen Mehl, Butter, Zucker, Salz ebenso verfahren. Vor dem letzten Intervall den Zitronenabrieb und den Mohn dazu geben. Ebenfalls in eine Schüssel füllen und zu einer Kugel formen.
Backpapier für das Backblech zuschneiden. Die beiden Teige nebeneinander legen und ca. 1 cm dick auswallen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen, bis das Shortbread leicht gebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und gleich in fingerdicke Streifen schneiden.


Falls ihr zum Backen Margarine verwendet, solltet ihr am besten Alsan-bio nehmen, die schmeckt ähnlich wie richtige Butter. Falls ihr keine Veganer seid, würde ich auf jeden Fall Butter verwenden, mit dieser schmeckt das Shortbread einfach am besten. (Ich habe den direkten Vergleich gemacht und eine Portion mit Butter und die andere mit Margarine gebacken.)
Am besten schmeckt das Shortbread übrigens mit einer großen Tasse echter heißer Schokolade. Dazu löse ich 40g Zartbitterschoki in 200ml (Mandel)Milch auf. Sooooo gut!





Freitag, 6. Dezember 2013

Herbstekstase: Mohnfarfalle mit Kürbisspalten und Seitansbraten

Unter dem Post zu den Gemüsestreifen mit Mohn erzählte mir Linnea von diesem wunderbar leckeren Essen. Der Titel "Herbstekstase" ist bei ihr (vermutlich) auf den ganzen Blogpost bezogen, aber für mich passt der Name zu diesem Essen wie die Faust aufs Auge. Kürbis+Orange+Pasta schmecken für mich nach Herbst pur, und der Mohn, der setzt dem Gericht das Krönchen auf, SOOOO GUT! Im Kühlschrank hatte ich noch ein Stück Seitansbraten beev, den habe ich kurzerhand als Hähnchenersatz verwendet. Ihr könnt aber auch ein Stück normalen Seitan nehmen oder Räuchertofu. Oder in Orangensaft und Ingwer eingelegten Naturtofu!
Ich kann euch nur empfehlen, das Gericht genau so schnell nachzukochen, wie ich es getan habe (bei mir stand das Gericht nach Lesen des Rezepts innerhalb einer Stunde auf dem Tisch. ;-)), es lohnt sich.




Mohnfarfalle mit Kürbisspalten und Seitansbraten

Zutaten für 2 Portionen:

1 Stück Seitansbraten beev
ca. 160g Vollkorn-Farfalle
1/2 Hokkaido (ca. 300g)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stiel Thymian
1 Bio-Orange
2 El Mohnsamen
Pfeffer, Salz
Bratolivenöl


Zubereitung:
 
Farfalle bissfest kochen. 
Seitensbraten in Streifen schneiden und bei hoher Temperatur knusprig anbraten.
In der Zwischenzeit Kürbis in dünne Spalten schneiden, Knoblauch fein hacken, Zwiebeln in Ringe schneiden, Thymian waschen und abzupfen. 
Nudeln abgießen und abschrecken.
Sobald die Seitanstreifen leicht gebräunt sind, Kürbis, Zwiebeln und Thymian zu den Seitanstreifen geben. So lange mitbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Dann Knoblauch und Mohn dazu geben, ca. 1 Minute mitbraten. Zwischenzeitlich die Orange auspressen. Mit Orangensaft ablöschen und ca. 5 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. (Für einen noch intensiveren Orangengeschmack habe ich die ausgepressen Orangenhälften mitgebraten.) Farfalle zum Kürbisgemüse geben, so lange ziehen lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Freitag, 22. November 2013

Gemüsestreifen mit Mohn und Pasta

Dass ich ein kleiner Mohnsuchti bin, habe ich ja schon das ein-oder andere Mal erwähnt. Ich liebe Mohn nicht nur in süßen Gerichten, sondern auch an herzhaften. Dass ich dieses Gericht nachkochen musste, stand schon fest, nachdem ich das "Vegetarian Basics" zum ersten Mal durchgeblättert hatte, wie so viele andere Gerichte musste es meinem meterhohen SuR einige Zeit warten, bis ich es nachgekocht habe. Was für ein Fehler, denn es schmeckt wirklich lecker (ok, mit Mohn schmeckt alles lecker, aber diese Gemüsepfanne ist wirklich besonders lecker!) und wird sicher eines meiner Standard-Gerichte.
Ich habe das Rezept an das angepasst, was ich im Kühlschrank hatte (Spitzkohl statt Weißkohl, Sojacuisine statt Sauerrahm-Quark, Chili statt rosenscharfem Paprikapulver) und den Gemüseanteil erhöht. Ich denke eh, dass das Gemüse frei austauschbar ist, ganz nach Saison und Geschmack.



Rezept für 2 Personen:

1 rote Paprikaschote
200g Spitz- oder Weißkohlblätter
2 EL Mohnsamen
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Margarine
1 EL Olivenöl, 
1 Schuss Sojacuisine
Paprikapulver edelsüß
Chilischoten, frisch gemahlen
Salz
150g kurze Pasta

Paprika und Kohl waschen, putzen und in Streifen schneiden. 
In wenig Salzwasser 2-3 Minuten dünsten, in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Unterdessen Nudeln bissfest kochen.
Knoblauch schälen und fein schneiden.
Margarine und Olivenöl in einer Pfanne zerlassen. Mohn mit Knoblauch einrühren und 1-2 Minuten braten. Gemüse dazu geben und gut untermischen. Einen Schuss Sojacusine dazu geben. Mit Salz, Paprikapulver und Chili würzen. Mit den gegarten Nudeln vermengen, kurz durchziehen lassen und anschließend servieren.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Gebackene Rote Beete mit Blue Cheese Dipp

Hmmmm, diese Roten Beete waren einfach UNGLAUBLICH lecker!
Das Rezept habe ich schon seit einer halben Ewigkeit abgespeichert, aber bis vor kurzem traute ich mich ja nicht an rote Beete heran. Das kann ich nur immer und immer wieder bedauern. ;)
Der Blauschimmelkäsedipp war mir viiiel zu intensiv, ich fand, dass er den feinen Geschmack der roten Beete viel zu sehr übertönt hat (hä, sagt man das so?). Das nächste Mal wird es dazu nur etwas saure Sahne geben, denke ich.

Photobucket

Rezept für eine Portion:
1 rote Beete (ca. 300g)
15g Butter, weich
1 EL Mohn
2 Prisen Majoran
1 EL Zitronensaft
25g Blauschimmelkäse
1 EL Magerquark
1 EL Joghurt

Rote Beete schälen und in 1cm-dicke Scheiben schneiden.
Majoran mit den Fingern zerbröseln und mit Butter, Mohn und Zitronensaft verrrühen. Auf den Scheiben verstreichen. Die Rote Beete wieder zusammen setzen und fest in ein Stück Alufolie wickeln. Bei 200°C ca. 40 Minuten backen.
In der Zwischenzeit den Blauschimmelkäse mit dem Quark und dem Joghurt pürieren. Evtl. salzen. (War bei mir nicht nötig.)
Rote Beete auswickeln und auf einen Teller geben. Den Dipp dazu reichen.

Sonntag, 20. November 2011

In der Weihnachtsbäckerei II

Zu früh?
Find ich nicht! Gestern Nachmittag fingen eine Freundin und ich an, Weihnachtsplätzchen zu backen. Normalerweise backe ich nur 2-3 Sorten, allerdings konnte ich mich absolut nicht entscheiden und so machten wir gleich 5 verschiedene. Dazu hörten wir Rolf Zuckowskis Dezemberträume und tranken Alnatura-Winterkräutertee mit Amaretto verfeinert. Jetzt bin ich schon so richtig in Weihnachtsstimmung. Und werde mich gleich mal ans Adventskalenderbasteln machen, der muss nämlich nächste Woche zur Post. ;-)

Photobucket
Photobucket
Photobucket
Photobucket

Das Rezept für die Zimtplätzchen findet ihr hier hier.
Das Rezept für die Mohn-Orangenkekse gibt es hier.
Die anderen Rezepte bekommen einen Extra-Post.

Samstag, 29. Oktober 2011

In Zitronensirup ertränkter Mohn-Mandelkuchen

... noch Fragen? Ne, oder? Dieser Kuchen ist ein Traum, wunderbar mohnig-zitronig-zuckersüß.
Ich habe die Zuckermenge sehr reduziert, vor allem die für den Guss (da hätten über 200g reingehört). Aber ich befürchte, empfindliche Menschen könnten trotzdem nach nur einem Bissen Zahnschmerzen bekommen. ;-)
Dass ich diesen Kuchen dringend probieren muss, war mir eigentlich klar, als ich diese Bilder sah. Es hat jetzt doch etwas gedauert, bis ich den Kuchen nachgebacken habe. Tragisch, eigentlich. Denn ich will den ab jetzt am besten wöchentlich- ach was, täglich essen! Das Originalrezept kommt aus "Besser kochen mit Jamie Oliver". Der Mann hat's einfach drauf. Mein liebster Karottenkuchen stammt auch von ihm.

Photobucket

Rezept für ca 12 Stücke (24cm-Durchmesser):
Kuchen:
150g Butter, zimmerwarm+ Fett für die Form
100g Zucker
5 Eier, zimmerwarm
2 Bio-Zitronen, Zesten und Saft
180g Mandeln, gemahlen
50g Mohn
150g Mehl
1,5 TL Backpulver
Prise Salz
Sirup:
100ml Zitronensaft
90 g Zucker
Guss:
140g Puderzucker
1 Bio-Zitrone, Zesten und Saft

Butter und Zucker gut rühren, bis die Masse hell und cremig ist.
Nacheinander die Eier unterrühren und so lange verquirlen, dass die Masse dick und schaumig wird.
Die Mandeln, den Mohm, den Zitronensaft und die Zesten unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und dann sehr schnell unterrühren.
In eine gefettete Kuchenform geben und den Kuchen bei 180°C ca. 40 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Zitronensaft und den Zucker mischen und unter Rühren aufkochen lassen. Den noch warm mit einem Zahlstocher viele Male einstechen und dann mit dem Sirup "ertränken".
Den Küchen abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und auf eine Platte setzen. Puderzucker mit Zitronensaft und Zesten gut verrühren. (Je nach Saftmenge evtl. noch etwas Wasser untermischen.) Auf dem Kuchen verteilen.
Genießen- Zahnschmerzen hin oder her! :)

Photobucket

Freitag, 14. Januar 2011

Mohn-Orangen-Kekse





Rezept für 30 Kekse:

ca. 250-300g Mehl
(1 Ei- Wenn man dieses weg lässt, sollte man erst mal bei 250g Mehl anfangen!)
250g Margarine, zimmerwarm
100g Zucker
1 Prise Salz
ca. 3-5 EL Mohnsamen (nach Geschmack)
2 kleine Bio-Orangen, davon die Zesten

Mehl, Margarine, Zucker, (Ei, )Salz, Mohn und die Orangenzesten ordentlich, aber nicht zu lange, verkneten. Zu einer langen Wurst rollen, in Alufolie einpacken und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Wurst in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf einen Rost mit Backpapier legen. Für ca. 12-15 Minuten backen. Die Kekse sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, deswegen auf dem Blech abkühlen lassen.

Mittwoch, 3. November 2010

Orangen-Mohn-Mamorkuchen

Ich war über's verlängerte Wochenende in der alten Unistadt, meine Freunde wiedersehen und die Theater-Aufführung meiner ehemaligen Mitbewohnerin ansehen.
Da ich die vier Tage bei Freunden verbrachte, buk ich am Donnerstag noch schnell diesen leckeren Kuchen. Beim Einkaufen dachte ich, ich hätte für den Kuchen ein Rezept, musste dann aber zu Hause feststellen, dass sich in meinem Kopf zwei Rezepte vermischt hatten. Im Internet wurde ich dann nicht fündig, also riskierte ich es, zog ein weiteres Rezept zu rate und siehe da, der Kuchen wurde wirklich lecker, obwohl ich im veganen Backen eigentlich sehr ungeübt bin.
Das Foto ist vom kleinen Probehäppchen (man muss natürlich wissen, was man so verschenkt! ;-) ), ich habe so nette Silikonförmchen im Mini-Gugelhupf-Format, das Rezept ist ausreichend für eine Kastenform.



Rezept für eine Kastenform:

2 kleine bio-Orangen, davon die Schale und den Saft (100ml)
1 Pkg. Vanillezucker mit echter Vanille (z.B. Alnatura)
200g Zucker
400g Mehl (550er)
60g Speisestärke
1 Pkg. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
120g Magarine
ca. 200ml Mineralwasser
ca. 4 EL Mohnsamen, ungemahlen (je nach Geschmack)

Magarine für die Form

Trockene Zutaten gut mischen.
Magarine bei geringer Hitze schmelzen.
Nacheinander Magarine, Saft und Mineralwasser unter die trockenen Zutaten mischen, zügig verrühren. Anschließend den Teig halbieren.
Unter eine hälfte Orangenzesten rühren, unter die andere den Mohnsamen und einen Schuss Mineralwasser. In eine gefettete Kastenform geben, mit Hilfe einer Gabel den Teig marmorieren.
Ca. 65 Minuten bei 170° backen.

Sonntag, 15. August 2010

Mohn-Sesam-Kartoffeln mit Auberginen-Joghurt-Dipp

Jetzt, wo es nicht mehr so heiß ist, kann man auch gut mal den Ofen anwerfen... gesagt, getan.
In dem Dipp, den ich spontan kreeiert habe, sind 3 Knoblauchzehen, ich bin süchtig. Man kann natürlich auch weniger nehmen. ;-) Ich habe ihn noch lauwarm gegessen, der Rest schmeckt morgen sicherlich auch gut zu Brot oder auch Rohkost.



Rezept für 1-2 Portionen, je nach Hunger:
 8-12 kleine Frühkartoffeln
2 EL Sesam
1 EL Mohn
Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer
2-3 EL Olivenöl
Kartoffeln ordentlich waschen, dann vierteln. Sesam, Mohn, Paprika, Salz und Pfeffer mit Olivenöl mischen. Die Kartoffeln darin wenden, auf einem mit Backpapier ausgelegten Rost verteilen, bei 220°C ca. 20 Minuten knusprig backen.





Rezept:
1 kleine Aubergine
2-3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz
ca. 150-200g (Soja)Joghurt
Aubergine in Scheiben schneiden, ordentlich salzen und mindestens 10 Minuten stehen lassen. Mit einem Küchenkrepp abtrocknen und anschließend würfeln.
1 Knoblauchzehe hacken und in einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Die Auberginenwürfel dazu, ordentlich braten, dann mit etwas Wasser ablöschen. Deckel auf den Topf und so lange dünsten, bis die Aubergine zu zerfallen beginnt. In eine Schüssel umfüllen, etwas abkühlen lassen. Noch mal 1-2 Knoblauchzehen hacken, zusammen mit dem Joghurt zu den Auberginen geben, gut verrühren und mit Salz abschmecken.

Samstag, 14. August 2010

Baba Ghanoush mit geröstetem Fladenbrot

Dieses Gericht wollte ich sofort ausprobieren, seit ich es im Kochbuch meiner Mitbewohnerin entdeckte.
Neulich war es dann endlich soweit, das miese Wetter konnte uns nicht davon abhalten, den Grill anzuwerfen. Obwohl es wirklich lange dauerte (meine Mitbewohnerin und ich verzweifelten am Grill anzünden, sehr zur Belustigung der Jungs-WG auf der gegenüberliegenden Straßenseite (die haben uns ausgelacht- kein Witz!)), war es wirklich alle Mühe wert! Unfassbar lecker, auch wenn das Foto nicht wirklich danach aussieht!



Rezept für 4 Portionen:
2 Auberginen
3 Knoblauchzehen
4 EL Tahin (gibt es beim Türken)
40g gehackte Mandeln
Saft von 1/2 Zitrone
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Salz
1 großes Fladenbrot
3 EL Sesamsamen
3 EL Mohnsamen
2 EL gehackter Thymian
125ml Olivenöl

Die Auberginen waschen, abtrocknen und auf den heißen Grill legen. Unter ständigem Wenden grillen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Die Auberginen schälen, grob hacken, in einem Sieb abtropfen lassen, dann leicht ausdrücken. In den Thermomix geben. (Natürlich funktioniert das auch mit einem Pürierstab.)
Den gehackten Knoblauch und mit dem Tahin, den Mandeln, dem Zitronensaft, dem Kreuzkümmel und dem Salz zu den Auberginen geben, kurz pürieren.

Sesam ohne Öl in der Pfanne anrösten. Abkühlen lassen und anschließend mit Mohn und Thymian in einem Mörser zerstoßen. (Wenn ihr keinen zur Hand habt, könnt ihr die Zutaten einfach in eine Gefriertüte geben und mit einem Nudelholz mahlen.)
125ml Öl unterrühren.
Das Fladenbrot vierteln, halbieren und dann mit der Ölmischung besteichen.
Auf dem Grill knusprig braun grillen.

Mit dem Baba Ghanoush bestreichen, zusammenklappen und genießen!

Montag, 21. Juni 2010

Mohnschmarrn

Und ich schmeiße gleich noch ein Mohnrezept hinterher, auch wenn es etwas älter ist. Ich liebe Pfannkuchen sehr, auf alle erdenklichen Arten, ob hauchdünn mit Buchweizenmehl, herzhaft gefüllt oder luftig-leicht wie dieser Schmarrn. Unglaublich, wie viel so ein steif geschlagenes Ei ausmachen kann. Da ich vom Backen des Kuchens noch ein Ei und etwas Mohn über hatte, gab es diesen leckeren Schmarrn. Die Inspiration für das Rezept hatte ich aus den "Pfannkuchen & Crepe" von GU, ich konnte aber nicht anders, und habe es nach meinen Wünschen abgeändert. Ich hatte kein Mohnback da und habe einfach gemahlenen Mohn verwendet. Ausserdem wird der Schmarrn im Orginalrezept mit Zwetschgen-Röster serviert, die haben momentan ja noch keine Saison, also habe ich einfach ein Glas selbst gemachtes Fruchtmus aufgemacht. Ich könnte mir den Schmarrn auch sehr gut mit Orangenzesten im Teig und Orangenfilets als Beilage vorstellen.



Rezept (für ein-zwei Schmarrn, je nach Pfannengröße ,bei mir wurden es anderthalb):

1 Ei, getrennt
1 EL Zucker
70g Mehl (ich habe 550er verwendet)
80ml Milch
ca. 40ml Mineralwasser
40g Mohn, gemahlen
1 Prise Salz
Butter oder neutrales Pflanzenöl.

Mehl mit Mohn und Zucker mischen. Milch und Eigelb verrühren, ca. 20min stehen lassen.
Eiklar mit 1 Prise Salz steif schlagen. Unterdessen Mineralwasser unter den Teig rühren, bis er eine dickflüssige Konsistenz hat. Er sollte auf keinen Fall zu dünn sein. Eischnee vorsichtig unterheben.
In einer beschichteten Pfanne Fett erhitzen und den Mohnschmarrn darin ausbacken. Nach dem wenden mit dem Pfannenwender vorsichtig in Stücke reissen.

Dienstag, 8. Juni 2010

Zitronen-Mohn-Kuchen

Diesen Kuchen gab es zum Grand-Prix-Buffet. Herzhafte Sachen waren genug eingeplant, also fragte mich die Gastgeberin, ob ich nicht etwas backen wolle. Gesagt, getan. Ich bin momentan eh sehr Mohn-verückt, Zitronenkuchen liebe ich auch sehr. Allerdings nur, wenn sie auch schön saftig sind. Und das war dieser Kuchen allemal, ich habe zahlreiche Komplimente bekommen, was mich sehr gefreut hat und euch dazu motivieren sollte, den Kuchen schleunigst nachzubacken, es lohnt sich!
Das Rezept ist für eine Kastenform, ich habe 5 Eier verwendet und noch meine kleine Auflaufform gefüllt, damit die Mitbewohner noch was für den Sonntagnachmittagskaffee bekommen würden. Und damit lag ich richtig, das letzte Stück Mohnkuchen gab es nämlich Sonntag zum Frühstück im Bett.
Mohn habe ich leider nur gemahlenen bekommen, es schmeckte auch fein, es bleibt euch überlassen, ob ihr ganzen oder gemahlenen verwendet. Ich persönlich mag ganzen Mohn eigentlich lieber.
(Ich habe den Kuchen im Thermomix gemacht, geht selbstverständlich auch ohne.)



Zutaten (für eine Kastenform):
150g Butter
170g Zucker
3 Eier
180g Mehl (evtl. mehr, je nachdem, wie viel Saft die Zitronen hergeben)
Schale eine Bio-Zitrone
Saft von 3 kleinen Zitronen
3-4EL Mohn (4 für die Mohnsüchtigen, wie mich)
1/2 Packung Backpulver
1 Prise Salz
Fett und Semmelbrösel für die Form
Puderzucker zum bestäuben

Butter und Zucker verrühren, mit Schmetterlingsaufsatz auf Stufe 3, bis eine cremige Masse entsteht. (Wenn die Butter nicht Zimmerwarm war, dann kann man sie auf 40°C schmelzen.) Nach und nach die Eier unterrühren und die Masse schaumig schlagen.
Die Zitronen heiß abwaschen. Die Haut einer Zitrone abschaben, dann alle auspressen.
Unter die Eimasse rühren, ca. 5 Sekunden, Stufe 2.
Mohn, Backpulver und Mehl mischen. Mit einer Prise Salz unter den flüssigen Teig heben.
In eine gebutterte, mit Semmelbrösel eingestäubte Form geben.
Im auf 180°C vorgeheizten Ofen ca. 40min backen. (Unbedingt Stäbchenprobe machen!)
In der Form abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.


... und das Frühstücksbild :-)

Donnerstag, 1. April 2010

Mohnmarzipankuchen

Diesen feinen Kuchen buk ich gestern mit einer Freundin. Als er aus dem Ofen kam gab es ihn gleich noch warm mit einem Glas Milch, was wirklich herrlich war. Und auch heute morgen zum Frühstück war er wahnsinnig lecker und supersaftig, was ich persönlich sehr, sehr mag, trockene Kuchen finde ich schrecklich.
Ausserdem denke ich, dass ich das nächste mal das Rezept abwandeln werde und unter den Teig noch ein paar Kirschen mischen, dass der Kuchen etwas frischer, sommerlicher schmeckt.

Photobucket

Rezept (für eine Spingform Ø26cm):
225g Butter
170g Zucker
6 Eier, getrennt
270g saure Sahne
300g Marzipan (Rohmasse)
1 Prise Salz
225g Mehl
1,5 EL Backpulver
150g Mohn

Butter (diese sollte Zimmertemperatur haben) mit Zucker schaumig rühren.
Die Eigelbe nach und nach dazu geben.
Die saure Sahne unterrühren.
Eiweiß mit dem Salz mischen und steif schlagen.
Das Marzipan mit einer Reibe grob hobeln und zum Teig dazu geben.
Den Mohn heiß abwaschen und ebenfalls unter den Teig mischen.
Mehl und Backpulver mischen und schnell unter den Teig rühren.
Den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in eine gefettete Springform füllen.
Ca. 60 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen. (Evtl. muss nach 40min der Kuchen abgedeckt werden, so dass er nicht verbrennt!)
Wenn man mag, kann man den Kuchen dann mit Zuckerguss oder Puderzucker überziehen.