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Mittwoch, 15. Juli 2015

Ein orientalischer Sommernachtstraum: Persischer Safran-Knusperreis mit Borani


Wart ihr schon mal auf einem Running Dinner? Nein? Das geht so: Man kocht zu zweit eine Vorspeise und bekommt Besuch von vier anderen Menschen, mit denen man dann gemeinsam isst. Für die Hauptspeise geht es dann weiter zu neuen Leuten. Und das Dessert isst man wieder wo anders. Eine ziemlich nette Sache, bei der man nette Leute kennen lernen kann. (Ich hab mal bei einem Running Dinner mitgemacht, da gab es u.a. diese Suppe. Aber ich schweife ab.)
So etwas ähnliches gibt es heute bei mir auf dem Blog. Ich serviere euch die Hauptspeise. Die Vorspeise gibt's bei Laura, das Dessert bei Carla. Ausgedacht hat sich das Ganze Dorothée von bushcooks kitchen, die das monatliche Blogevent bei Zora ausrichtet. Liebe Dorothée, vielen Dank für die schöne Idee!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Ich bin froh, zwei so tolle "Mitköchinnen" gefunden zu haben. Wahrscheinlich kennt ihr sie schon, sowohl Laura als auch Carla waren schon mal bei mir zu Besuch. Wir haben alle einen sehr ähnlichen Geschmack und so war das Motto auch recht schnell gefunden: Orientalisch! Natürlich vegetarisch.


Unser Menü, ein orientalischer Sommernachtstraum:


Vorspeise: Gemüse-Salat mit Hummus

Hauptgang: Persischer Safran-Knusperreis mit Spinat-Borani

Dessert: Joghurttörtchen mit Walnuss-Feigen-Boden




Toll, oder? 
Nur zu gern hätte ich mich nicht nur virtuell von Laura und Carla bekochen lassen!


Zu meinen ausgewählten Gerichten:




Der Safran-Knusperreis und das Borani sind beides Gerichte aus dem Iran, gefunden habe ich beide Rezepte in Vegan Oriental.
Der Safran-Knusperreis (der laut meinen Recherchen wohl Tahdig heißt) darf bei keinem persischen Essen fehlen (und nachdem ich ihn gekostet habe, verstehe ich warum!).
Das Borani kann sowohl als Vorspeise als auch als Beilage gegessen werden und ist einfach nur köstlich! Wie im Buch vorgeschlagen, habe ich es mit Walnüssen und Rosinen verfeinert. Ein wirklich schnell gekochtes Mezze-Gericht, das man auch mit anderen Gemüsen wie zum Beispiel Auberginen zubereiten kann. (Das werde ich. Am liebsten gleich morgen!)



Knusperreis


Persischer Safran-Knusperreis (Tahdig):

Zutaten für 4 Portionen:

300 g Basmatireis
6 EL Öl
1 TL Salz
1 TL Safran
1 TL Zucker
4 mittelgroße Kartoffeln

Den Basmatireis gut waschen.
In einem Topf 2 EL Öl erhitzen, den Basmatireis anschwitzen, bis er glasig wird. Mit 500ml Wasser ablöschen, Salz dazugeben. Mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und dann den Deckel aufsetzen. Aufkochen lassen, dann die Temperatur reduzieren.
So lange kochen, bis nur noch ein bisschen Flüssigkeit im Topf ist, das dauert ca. 10 Minuten.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Den Safran zusammen mit dem Zucker in die Gewürzmühle geben und fein mahlen. In eine Schale füllen und die Safran-Zucker-Mischung in 50 ml Wasser auflösen.
Das restliche Öl (4 EL) in eine beschichtete Pfanne (mit Deckel!) geben. Die Kartoffeln darauf auslegen. Mit dem Safran-Wasser übergießen. Den Reis darauf verteilen und glatt streichen. Wieder ein Tuch über die Pfanne legen, dann mit dem Deckel verschließen.
Bei niederer Hitze ca. 40 Minuten lang garen. Nach ca. 30 Minuten nachschauen, ob die Kartoffeln schon Farbe angenommen haben. Falls nicht, die Temperatur etwas hochschalten.


Borani


Spinat-Borani

Zutaten für 4 Portionen:
 
500 g Spinat (bei mir TK, frischer geht natürlich auch)
1 EL Öl
2 EL Walnüsse, grob gehackt
500 g (Soja)Joghurt
ggf. Zitronensaft
2 EL Rosinen
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Den Spinat in einem EL Öl anbraten, bis er aufgetaut ist (oder zusammenfällt, wenn ihr frischen verwendet).
Auf einem Teller verteilen und abkühlen lassen.
Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Joghurt in eine Schüssel geben. Spinat unterrühren. Wenn ihr Sojaghurt verwendet, etwas Zitronensaft dazu geben.
Die Walnüsse und die Rosinen (bis auf ein paar zur Deko) unterrühren. Den Knoblauch dazupressen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.






Samstag, 4. Januar 2014

Baba Ghanoush

Ein weiterer Teil unseres Silvesterbüffets. Ich LIEBE Auberginen. Und Tahini. Und Knoblauch. Und Fladenbrot. Und deswegen liebe ich natürlich auch Baba Ghanoush. ;-)
Das Rezept dafür habe ich schon einmal vor 3,5 Jahren verbloggt, allerdings habe ich es inzwischen etwas geändert.



Rezept für eine große Portion:
2 Auberginen
3-4 EL Tahin (Sesammus)
2-4 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
1/2-1 TL Kreuzkümmel (nach Geschmack)
1/2-1 Zitrone
2 EL bestes Olivenöl
Salz
Petersilie oder Koriander (nach Geschmack)

Die Auberginen waschen, abtrocknen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Unter ständigem Wenden grillen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. (Oder die Grillfunktion im Ofen nutzen- Ich habe die Aubergine im Holzofen meiner Eltern gebacken.)
In der Zwischenzeit den Kreuzkümmel anrösten und mörsern.
Die Auberginen schälen und grob hacken. In den Thermomix geben. (Natürlich funktioniert das auch mit einem Pürierstab.) Knoblauch fein hacken/pressen. Zusammen mit 1 EL Olivenöl und dem Tahin zu den Auberginen geben. Pürieren.
Mit Kreuzkümmel, Zitronensaft und Salz abschmecken.
Vor dem Servieren mit 1 EL Olivenöl beträufeln und ganz nach Belieben mit etwas gehackter Petersilie oder Koriander bestreut servieren.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Orientalischer Auberginensalat

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Seid ihr gut reingekommen?

Dieser Salat war Bestandteil (und für mich eines der Highlights) unseres Silvester-Festmahls.
Das Rezept dafür habe ich von Paule, es stand schon ewig auf dem SuR und wird sicher mal wieder nachgemacht. Dann aber lieber im Sommer und vielleicht mit frischen Tomaten, das stelle ich mir supergut vor!
Anstelle von frischen Knoblauchzehen habe ich übrigens confierten Knoblauch genommen. Den gab es dieses Jahr nämlich als Geschenk für die Verwandschaft. Ihr könnt selbstverständlich auch frischen nehmen!


Rezept für eine große Portion:
2 Auberginen
2 rote Paprika
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Dose gehackte Tomaten
1-2 EL Rotweinessig
1-2 TL Agavenvendicksaft (oder Honig)
Kreuzkümmel und Koriandersamen (jeweils ca. 1 TL), frisch zerstoßen
Pfefferminze (bei mir: Marokkanische Minze), gehackt
etwas Petersilie
Brat-Olivenöl (ich kann das von Byodo empfehlen)
2 EL gutes Olivenöl
Salz

Auberginen in 2cm-dicke Scheiben schneiden. Salzen und ca. 20min Wasser ziehen lassen. Dann abtupfen und 2x2cm-große Würfel schneiden.
Paprika putzen, schälen, klein schneiden.
Zwiebel fein hacken.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
Ca. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Auberginenwürfel scharf darin anbraten, bis sie gebräunt sind. Hitze reduzieren und weich dünsten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Paprikastücke ebenfalls in etwas Öl anbraten, Hitze reduzieren und dann die Zwiebel und den Knoblauch dazu geben. Ein paar Minuten dünsten, dann die Tomaten und die Aubergine dazu geben. Etwas köcheln lassen. Dann mit Essig, Agavendicksaft, Kreuzkümmel, Koriander, Minze und ggf. Salz abschmecken. Olivenöl unterrühren.
Ein paar Stunden lang im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Verzehr rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit der Salat Zimmertemperatur annehmen kann. Vor dem Servieren mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
Als Salat, Dipp, Brotaufstrich oder Sauce genießen.

Samstag, 14. August 2010

Baba Ghanoush mit geröstetem Fladenbrot

Dieses Gericht wollte ich sofort ausprobieren, seit ich es im Kochbuch meiner Mitbewohnerin entdeckte.
Neulich war es dann endlich soweit, das miese Wetter konnte uns nicht davon abhalten, den Grill anzuwerfen. Obwohl es wirklich lange dauerte (meine Mitbewohnerin und ich verzweifelten am Grill anzünden, sehr zur Belustigung der Jungs-WG auf der gegenüberliegenden Straßenseite (die haben uns ausgelacht- kein Witz!)), war es wirklich alle Mühe wert! Unfassbar lecker, auch wenn das Foto nicht wirklich danach aussieht!



Rezept für 4 Portionen:
2 Auberginen
3 Knoblauchzehen
4 EL Tahin (gibt es beim Türken)
40g gehackte Mandeln
Saft von 1/2 Zitrone
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Salz
1 großes Fladenbrot
3 EL Sesamsamen
3 EL Mohnsamen
2 EL gehackter Thymian
125ml Olivenöl

Die Auberginen waschen, abtrocknen und auf den heißen Grill legen. Unter ständigem Wenden grillen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Die Auberginen schälen, grob hacken, in einem Sieb abtropfen lassen, dann leicht ausdrücken. In den Thermomix geben. (Natürlich funktioniert das auch mit einem Pürierstab.)
Den gehackten Knoblauch und mit dem Tahin, den Mandeln, dem Zitronensaft, dem Kreuzkümmel und dem Salz zu den Auberginen geben, kurz pürieren.

Sesam ohne Öl in der Pfanne anrösten. Abkühlen lassen und anschließend mit Mohn und Thymian in einem Mörser zerstoßen. (Wenn ihr keinen zur Hand habt, könnt ihr die Zutaten einfach in eine Gefriertüte geben und mit einem Nudelholz mahlen.)
125ml Öl unterrühren.
Das Fladenbrot vierteln, halbieren und dann mit der Ölmischung besteichen.
Auf dem Grill knusprig braun grillen.

Mit dem Baba Ghanoush bestreichen, zusammenklappen und genießen!