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Sonntag, 22. Januar 2017

Kürbis-Orangen-Risotto mit Kakaobohnen-Thymian-Topping

Das Rezept für dieses Risotto habe ich in meinem allerliebsten Kochbuch gefunden, dem "Gemüse kann auch anders" von Bettina Matthaei. Es stand kurz in der engeren Auswahl für mein Weihnachtsmenü, wurde dann aber verworfen, weil Risotto an sich ja nichts Besonderes ist. 
Das stimmt schon, Risotto gibt es hier sehr häufig. Dieses Risotto ist aber besonders durch das Topping aus Kürbiskernen, Thymian und Kakaonibs. Was es auch ein bisschen aufwändiger macht, plant eine Stunde ein, bis es auf dem Tisch steht.

Meinen Leserinnen und Leser aus Freiburg und Umgebung möchte ich wie schon im letzten Jahr, die Orangen aus dem Sonnengereift empfehlen. Sie sind nicht bio, die Schale ist aber unbehandelt, beim Anbau werden keine Pestizide und Fungizide verwendet. Und es sind wirklich die besten Orangen, die ich je gegessen habe, unglaublich süß und geschmackvoll. Die Orangen gibt es direkt im Laden in der Lorettostraße (dort kann man auch viele weitere regionale und italienische Köstlichkeiten kaufen, gutes Olivenöl zum Beispiel) und eine leckere Tasse Kaffee oder Espresso trinken. Wenn ihr direkt in Freiburg wohnt, könnt ihr euch die Orangen auch umsonst liefern lassen.

Kürbis-Orangen-Risotto


Kürbis-Orangen-Risotto

Zutaten für 3 - 4 Portionen:

1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600 g)
250 g Risottoreis
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
150 ml Weißwein (hier trockener Müller-Thurgau)
ca. 500 ml heiße Gemüsebrühe
150 ml frisch gepresster Orangensaft
2 Orangen (unbehandelt)
1 Bio-Zitrone, Saft und Zesten
etwas Piment
etwas Zimt
Cayenne-Pfeffer
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Topping:

30 g Kürbiskerne, geröstet
3 Zweige Thymian
2 EL Kakaobohnensplitter
Orangenschale (von den Orangen oben)
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Zubereitung:

Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen. Ggf. unschöne Stellen der Haut entfernen. Dann in ca. 1 x 1 cm große Stücke würfeln. 
Den Risottoreis in ein Sieb geben und waschen.
Die Schalotten schälen und feine Stückchen schneiden. Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.
Die Orangen heiß abwaschen, von einer Orange die Schale abreiben. Die Orangen schälen und filetieren. Die Filets beiseite stellen.

Ca. 1 EL Olivenöl in einem schweren Topf/Pfanne erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig andünsten, dann die Hälfte der Kürbiswürfel dazu geben. Kurz mitbraten, dann Reis und Knoblauch hinzufügen und so lange andünsten, bis der Reis leicht glasig ist. Dann mit Weißwein ablöschen. 
Sobald der Weißwein verdunstet ist, einen Schöpfer heiße Brühe dazu geben. Immer wieder fleissig rühren. Den Orangensaft hinzufügen. Dann so lange mit der Gemüsebrühe fortfahren, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat.

Während das Risotto kocht, das Topping zubereiten. Den Thymian abbrausen, trocken tupfen und die Blättchen abstreifen. Thymian, Kürbiskerne und Kakaobohnen miteinander vermischen und grob hacken. Die Hälfte der Orangenzesten, Salz und Pfeffer hinzufügen.

5 Minuten, bevor der Reis gar ist (dazu vorher am besten auf die Reispackung schauen), in einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen. Die restlichen Kürbiswürfel ca. 3 - 4 Minuten lang anbraten, bis sie rundherum braun und weich sind.

Die Hälfte der Orangenschale und die Hälfte der Zitronenschale dazu geben. Das Risotto mit Cayenne-Pfeffer, Piment, Zimt, 4 - 5 EL Zitronensaft, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch etwas Orangenzesten dazu geben. 

Die gebratenen Kürbiswürfel und die Orangenfilets unterheben oder zum Servieren auf dem Risotto anrichten.
Mit dem Topping bestreut servieren.


Dienstag, 8. Juli 2014

Orangen-Linsen-Karotten-Suppe

Ist bei euch auch Dauerregen angesagt?
Da passt diese Suppe ganz wunderbar zum Wetter. Sie ist ganz schnell gekocht und wärmt ganz wunderbar.
Wenn ihr kein Fan von fruchtigen Suppen seid, könnt ihr den Orangensaft auch weglassen, das ist dann mein Grundrezept für Linsensuppe. Ihr könnt auch etwas Ras el-Hanout hinzufügen, das macht sich auch sehr gut.

Orangen-Linsen-Karotten-Suppe


Für 2 Portionen als Hauptgericht:
150g Linsen
1 Zwiebel, fein gehackt
4 Karotten, klein gewürfelt
400ml Gemüsebrühe
200ml Orangensaft (Direktsaft)
wer mag: Sojacuisine (oder Sahne)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
wer mag: das grüne einer Frühlingszwiebel

Linsen verlesen und waschen.
In einem Topf das Öl erhitzen. Die Zwiebel und die Karotten anrösten (sie dürfen ruhig etwas Farbe bekommen, Röstaromen geben Geschmack!). Die Linsen dazu geben, mit Brühe und Orangensaft aufgießen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Suppe fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack etwas Sahne dazu geben, damit wird die Suppe cremiger.
Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Suppe in einer Schale anrichten, die Zwiebel und evtl. etwas Sahne darüber verteilen.

Samstag, 1. März 2014

Schwarzwurzeln in Orangensahne

Das erste Mal seit langem gab es bei mir letzte Woche ein ganz klassisches Drei-Komponenten-Gericht zum Sonntagsessen: Neben Orangenspargel gab es ein Stück Seitansbraten beev von Wheaty und Hasselback Kartoffeln.
Schwarzwurzeln werden auch "Spargel des Winters" oder auch "Arme Leute Spargel" genannt. Optisch sieht er Spargel (minus Kopf) ziemlich ähnlich, geschmacklich ist er im Gegensatz zu Spargel aber eher zurückhaltend, aber trotzdem schmeckt er wirklich gut. Ich habe ihn ähnlich wie diesen Orangenspargel zubereitet, ihn aber mit Sahne "wintertauglich" gemacht.
Weil beim Schälen ein die Hände verfärbender Milchsaft auftritt, steht in vielen Rezepten, dass man zum Schälen Handschuhe tragen soll. Ich schäle ihn aber (ebenso wie rote Beete) ohne Handschuhe, wenn man die Schwarzwurzeln zügig schält, passiert eigentlich nichts.


Rezept für eine Portion:
4-5 Stangen Schwarzwurzeln
1 kleine Bioorange
50ml (Soja)Sahne
Salz, Pfeffer
Bratöl
Essig/Zitronensaft

In eine Schale Wasser und einen Schuss Essig oder Zitronensaft füllen. Die Schwarzwurzeln schälen, in ca. 4cm lange Stücke schneiden und ins Essigwasser legen. (Das verhindert, dass sich die Schwarzwurzeln verfärben, während ihr den Rest der Schwarzwurzeln putzt.)
Die Bioorange heiß abwaschen. Etwas Schale (ca. 1-2 EL, je nach Geschmack) abreiben. Orange auspressen.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Schwarzwurzeln darin anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Mit Orangensaft ablöschen. Orangenschale und Sahne hinzufügen. Salzen. Den Deckel aufsetzen und köcheln lassen, bis die Schwarzwurzeln bissfest sind.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Freitag, 6. Dezember 2013

Herbstekstase: Mohnfarfalle mit Kürbisspalten und Seitansbraten

Unter dem Post zu den Gemüsestreifen mit Mohn erzählte mir Linnea von diesem wunderbar leckeren Essen. Der Titel "Herbstekstase" ist bei ihr (vermutlich) auf den ganzen Blogpost bezogen, aber für mich passt der Name zu diesem Essen wie die Faust aufs Auge. Kürbis+Orange+Pasta schmecken für mich nach Herbst pur, und der Mohn, der setzt dem Gericht das Krönchen auf, SOOOO GUT! Im Kühlschrank hatte ich noch ein Stück Seitansbraten beev, den habe ich kurzerhand als Hähnchenersatz verwendet. Ihr könnt aber auch ein Stück normalen Seitan nehmen oder Räuchertofu. Oder in Orangensaft und Ingwer eingelegten Naturtofu!
Ich kann euch nur empfehlen, das Gericht genau so schnell nachzukochen, wie ich es getan habe (bei mir stand das Gericht nach Lesen des Rezepts innerhalb einer Stunde auf dem Tisch. ;-)), es lohnt sich.




Mohnfarfalle mit Kürbisspalten und Seitansbraten

Zutaten für 2 Portionen:

1 Stück Seitansbraten beev
ca. 160g Vollkorn-Farfalle
1/2 Hokkaido (ca. 300g)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stiel Thymian
1 Bio-Orange
2 El Mohnsamen
Pfeffer, Salz
Bratolivenöl


Zubereitung:
 
Farfalle bissfest kochen. 
Seitensbraten in Streifen schneiden und bei hoher Temperatur knusprig anbraten.
In der Zwischenzeit Kürbis in dünne Spalten schneiden, Knoblauch fein hacken, Zwiebeln in Ringe schneiden, Thymian waschen und abzupfen. 
Nudeln abgießen und abschrecken.
Sobald die Seitanstreifen leicht gebräunt sind, Kürbis, Zwiebeln und Thymian zu den Seitanstreifen geben. So lange mitbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Dann Knoblauch und Mohn dazu geben, ca. 1 Minute mitbraten. Zwischenzeitlich die Orange auspressen. Mit Orangensaft ablöschen und ca. 5 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. (Für einen noch intensiveren Orangengeschmack habe ich die ausgepressen Orangenhälften mitgebraten.) Farfalle zum Kürbisgemüse geben, so lange ziehen lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 27. November 2013

Orangen-Fenchel

Fenchel ist definitiv meine Neuentdeckung von 2013!
Ich bin nach wie vor sehr begeistert und will die Saison, die leider nicht mehr lange dauert, noch voll auskosten! Was ist denn euer liebstes Fenchelrezept?
Das Rezept für den Orangen-Fenchel habe ich im "Vegetarian Basics" gefunden. Ich mag Orange sehr an herzhaften Gerichten, wie zum Beispiel hier mit Chicorée oder hier mit Spargel (das schmeckt sicher auch gut mit Schwarzwurzeln), und auch gemeinsam mit dem Fenchel macht sich die Orange richtig gut! Dazu gab es bei mir einen kleinen Kartoffelauflauf aus einer Pellkartoffel vom Vortag.


Rezept für eine Portion:
1 Fenchelknolle
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleine Bio-Orange (Abrieb + Saft)
1/2 TL Fenchelsamen
etwas Thymian
Salz und Pfeffer
Olivenöl
1 dicke Pellkartoffel
1 Strunk Rosmarin
1 Knoblauchzehe
1 Schuss Sojasahne

Das Grün von den Fenchelknollen abschneiden und das zarte Grün beiseite legen. Die Fenchelknolle achteln und so viel Strunk wegschneiden, dass die Blätter noch zusammenhalten.
Die Zwiebel und den Knoblach ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
Thymian waschen und zupfen.
Fenchel und Fenchelsamen bei großer Hitze ca. fünf Minuten lang in Olivenöl anbraten, dann Zwiebel, Knoblauch, Thymian und Orangenabrieb dazu geben und kurz mitbraten. Mit dem Saft der Orange ablöschen. Salzen und Pfeffer Den Deckel aufsetzen und ca. 10 Minuten schmoren lassen, bis der Fenchel gar ist. Fenchelgrün unterrühren, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Für den Kartoffelauflauf die Pellkartoffel in Scheiben schneiden. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl einfetten. Knoblauch halbieren und in die Form geben. Die Kartoffel darauf verteilen, Rosmarin darüber zupfen. Sojacuisine darüber geben, salzen und pfeffern. Ca. 20 Minuten bei 180°C erhitzen.

Zusammen mit dem Fenchel servieren.


Dienstag, 30. April 2013

Orangenspargel mit Rosmarinkartoffeln

Spargel harmoniert wunderbar mit Zitrone- warum es also nicht einmal mit Orange versuchen?
Als ich dieses Rezept bei bloglovin entdeckte, wusste ich sofort, was ich mit meiner letzten Portion Spargel anfange. Auch wenn ich mir Couscous auch gut dazu vorstellen kann, gab es bei mir Rosmarinkartoffeln, die liebe ich sehr. Der Spargel bleibt trotz der langen Zeit im Ofen knackig bissfest und schmeckt ganz wunderbar fruchtig-süßlich-sauer. Ich bin schwer begeistert!
Danke für das tolle Rezept, Sandra!



Rezept für eine Portion:
ca. 10 Stangen Spargel
1 Orange
1 EL Agavendicksaft

Kartoffeln
Rosmarin, gehackt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Spargel schälen.
Ofen auf 200°C vorheizen. Kartoffeln waschen und in Schnitze schneiden. In einer Schale mit 1 EL Olivenöl und Rosmarin mischen. Auf einem Backblech verteilen.
In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Den Spargel darin ca. 5 Minuten lang anbraten. In eine Auflaufform geben, salzen und pfeffern. Eine Orange auspressen und den Spargel mit dem Saft begießen. Agavendicksaft darüber verteilen. 15-20 Minuten im Ofen garen. Den Spargel regelmäßig wenden.



Samstag, 16. Juni 2012

Maiskuchen mit Kirschen

Als ich diese wunderbaren Bilder sah, wusste ich sofort, dass ich den Kuchen nachbacken musste. Letzten Sonntag brachte mir Freundin eine Packung Maismehl mit, für das sie keine Verwendung und so wusste ich schnell, was es bei mir dieses Wochenende geben sollte. Ein etwas genauerer Blick auf die Zutatenliste machte mich zwar etwas stutzig (wie... ein Kuchen ohne Butter?!), aber ich habe Schokozwerg vertraut und mich ans Nachbacken gewagt. Ich habe keine Blutorange verwendet, sondern wie im Originalrezept Zitrone und Orange. Außerdem habe ich selbst eingeweckte Sauerkirschen verwendet, die nicht so süß sind, wie normale Kirschen aus dem Glas, deshalb habe ich die Zuckermenge wieder etwas erhöht.
Ich habe zwar erst ein Stück lauwarmen Kuchen probiert, bin aber schon hin- und weg. LECKER! Nicht zu süß, leicht zitronig und wunderbar saftig. Gibt es sicher wieder einmal!

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Zutaten für eine Form mit 22cm-Durchmesser:
250 g Ricotta
120 g Zucker + 40 g Zucker für den Sirup
1 EL Vanillezucker
1 unbehandelte Zitrone, Zesten und Saft
Orangendirektsaft (ca. 75ml)
3 Eier
180g Maismehl
80g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Backpulver
Prise Salz
1 Glas Kirschen + aufgefangener Saft
Fett und Paniermehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben

Eine Kuchenform fetten und mit etwas Paniermehl ausstreuen.
Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Saft auffangen!
Backofen auf 180°C vorheizen.
Zitronenzesten, Saft einer halben Zitrone, Orangensaft, 120g Zucker, Vanillezucker und Ricotta mit dem Handrührer verquirlen. Die Eier nacheinander hinzugeben und unterrühren.
Das Maismehl dazu geben und unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen, sieben und zügig unter den Teig rühren.
Teig in die Backform füllen und glatt streichen. Die Kirschen gleichmäßig darauf verteilen.
Den Kuchen 30 bis 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
In der Zwischenzeit Kirschsaft (bei mir 150ml) mit dem Saft einer halben Zitrone und den 40 Zucker in einem Topf ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Saft eindickt. 
Den Kuchen aus dem Ofen hohlen. Mit einem Zahlstocher gleichmäßig Löcher in den Kuchen bohren. Den Sirup mit einem Esslöffel gleichmäßig über dem Kuchen verteilen.
Sobal der Sirup in den Kuchen eingezogen ist, den Kuchen mit Puderzucker besträuben.

Sonntag, 20. November 2011

In der Weihnachtsbäckerei II

Zu früh?
Find ich nicht! Gestern Nachmittag fingen eine Freundin und ich an, Weihnachtsplätzchen zu backen. Normalerweise backe ich nur 2-3 Sorten, allerdings konnte ich mich absolut nicht entscheiden und so machten wir gleich 5 verschiedene. Dazu hörten wir Rolf Zuckowskis Dezemberträume und tranken Alnatura-Winterkräutertee mit Amaretto verfeinert. Jetzt bin ich schon so richtig in Weihnachtsstimmung. Und werde mich gleich mal ans Adventskalenderbasteln machen, der muss nämlich nächste Woche zur Post. ;-)

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Das Rezept für die Zimtplätzchen findet ihr hier hier.
Das Rezept für die Mohn-Orangenkekse gibt es hier.
Die anderen Rezepte bekommen einen Extra-Post.

Montag, 7. November 2011

Der weltbeste Karottenkuchen!!!

Am Wochenende war ich in der Heimat- dort ließ ich mich kuliarisch verwöhnen, mit brannter Grießsuppe, Apfelküchle, Rösti, Käsefondue... hach, lecker!
Im Gegenzug buk ich für meine Familie diesen wunderbaren Kuchen, der ganz oben auf meiner persönlichen Kuchen-Hitliste steht. Übrigens ist das Rezept das am meisten angeklickte in meinem Blog. Das schreit doch noch einer Neuauflage mit besseren Fotos! Vom Anschnitt gibt es kein Stück, der Kuchen war ganz schnell weg, ich konnte froh sein, dass ich überhaupt ein Stück bekam! Ich habe leider keine Biolimetten bekommen, deswegen mischte ich Zitronenzesten unter die Mascarpone-Creme.
Ach und: hat hier jemand zu viel Geld? Ich würde mich sehrsehrsehr über eine Kitchenaid freuen! Ich hab den Kuchen mit der Kitchenaid meiner Mutter gebacken und hach, die ist einfach wunderbar. So macht Backen gleich drei mal so viel Spass. Also, meldet euch. ;-)

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Zutaten für 12 Stücke:


Kuchen:
285 weiche Butter
285g brauner Zucker
5 große Eier, getrennt
abgeriebene Schale und Saft einer unbehandelten Orange
170g Mehl, gesiebt
2 TL Backpulver
115g gemahlene Mandeln
115g Walnusskerne, gehackt
1 gehäufter TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Muskat
1/2 Tl Ingwerpulver
knapp 300g geraspelte Möhren
Meersalz

Für die Creme:
180g Mascarpone
200g Doppelrahmfrischkäse
85g Puderzucker
abgeriebene Schale und Saft von 2 unbehandelten Limetten

Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine Kuchenform einfetten.
Die Butter und den Zucker hellgelb und schaumig schlagen. Die Dotter einzeln nacheinander unterrühren, dann Orangenschale und -saft untermischen. Die gemahlenen Mandeln, die gehackten Walnüsse, die Gewürze und die Möhren unterrühren. Mehl und Backpulver zügig unterrühren.
In einer zweiten Schüssel die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen und behutsam unter den Teig heben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis er aufgegangen und goldbraun ist. Stäbchenprobe machen!
Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann auf eine Kuchenplatte setzen.
Die Zutaten für die Creme gründlich verrühren und den erkalteten Kuchen damit bestreichen.


Quelle: Besser kochen mit Jamie Oliver

Mittwoch, 12. Oktober 2011

So findet man Freunde mit Salaaat!

Na, wer kennt dieses Zitat von den Simsons? Die haben ja keine Ahnung, kann ich euch nur sagen! Dieser Salat schmeckt einfach obermegalecker!
Das "Topping" mit Kürbis und Austernpilzen schmeckt durch das Garen in Orangensaft superfrisch, karamellisierte rote Zwiebeln, Feldsalat und Feta sind eh ein Traumtrio.
Das Rezept für den Kürbis stammt übrigens aus dem "Vegetarian Basics" von GU, der aufmerksame Leser hat vielleicht schon bemerkt, dass ich mich da grade durchkoche. ;-)

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Rezept für eine riesengroße Portion:
1 handvoll Rapunzel
1/2 kleine rote Zwiebel
ca. 6 1cm-dicke Spalten Hokkaido
ca. 80g Austernpilze
ca. 40g Feta
2-3 EL Orangensaft
körniger Senf
Olivenöl
Semsamöl
Balsamico
Salz, Pfeffer, Zucker

Rapunzel verlesen und waschen.
Zwiebel halbieren und in feine (Halb)Ringe schneiden.
Hokkaido entkernen und in Spalten schneiden. Evtl. schälen. (Ich bilde mir ein, dass geschälter Hokkaido schneller gar wird.)
Austernpilze in Streifen schneiden.
In einer Pfanne 1/2 EL Olivenöl und 1/2 EL Sesamöl erhitzen. Die Kürbisspalten darin scharf anbraten. Nach ca. 1,5 Minuten pro Seite die Austernpilze dazu geben und unter rühren ca. 3-4 Minuten braten, dann mit Orangensaft ablöschen. Köcheln lassen, bis der Saft verdunstet ist. Der Kübis sollte eigentlich bissfest sein, wenn nicht noch etwas Saft hinzufügen und garen lassen.
In einer Pfanne wenig Olivenöl erhitzen, die Zwiebel darin anschwitzen. Mit etwas Balsamico und 1 TL Zucker karamellisieren.
Dressing aus 1 EL Olivenöl, 2 EL Balsamico, 1-2 TL Senf, Salz und Pfeffer anrühren. Über den Rapunzel geben und gut mischen. (Achtung, das Dressing ist sehr sauer, allerdings wird die Säure durch den Orangensaft und die karamellisierten Zwiebeln "abgelöscht".)
Feta in Würfel schneiden.
Zwiebeln, Feta, Kürbis und Pilze über dem Salat verteilen. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Genießen.

Donnerstag, 17. März 2011

Orangen-Grießpudding

Alle guten Dinge sind drei und deswegen gibt es gleich noch ein weiteres Rezept heute!
Ich hatte noch Hafermilch da und die mag ich weder kalt ans Müsli noch in den Kaffee, in Süßspeisen finde ich sie aber ganz toll!
Den Grießpudding kenne ich auch einem alten Thermomix-Buch, ich habe ihn etwas aufgepeppt mit Orangenschalen. Bei mir gab es saure Zwetschgen-Johannisbeer-Marmelade dazu, aber ich könnte mir auch einen Klecks Sahne oder geschmolzene Zartbitterschokolade supergut dazu vorstellen!

Rezept für 5 Portionen:
1l (Hafer)Milch
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
100g Grieß
2 EL Rohrohrzucker
1 EL Puderzucker
Schale von einer Bioorange
1 Prise Salz

Milch erhitzen. Puddingpulver mit 2 EL Milch verrühren. Die restlichen Zutaten mischen. Sobald die Milch kocht, zuerst die Vanillemilchmischung und dann die Grießmischung unterrühren. In kleine Förmchen umfüllen und erkalten lassen.

Mittwoch, 16. März 2011

Quarkkeulchen

Quarkkeulchen schwirrten mir schon eine halbe Ewigkeit im Kopf herum!
Die gab es bei meiner Oma meistens in herzhafter Form, aus Kartoffelbrei vom Vortag mit frischen Kräutern. Aber bei mir musste es heute süß sein! ;-)
Im Internet fand ich, wie eigentlich fast immer, kein Rezept, dass mich überzeugte- für mich haben Rosinen nichts darin zu suchen und außerdem war mir bei fast allen Rezepten der Mehlanteil zu hoch und der Quarkanteil zu gering. Und bei mir hat es auch ohne viel Mehl"kleber" geklappt, die Keulchen waren ganz wunderbar fluffig-weich, ein Traum! Dazu gibt es ja klassischerweise Apfelmus, ich hatte aber nicht mehr genug Äpfel da, aber auch so hat es wunderbarst geschmeckt!



Rezept für 10 Quarkkeulchen:
300g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
200g Magerquark
1 Ei
50g Mehl
30g Zucker
1 Prise Salz
Schale einer halben Bio-Orange (alternativ: Zitrone)

Mehl für die Hände
Bratöl
Zimt und Zucker

Die Kartoffeln kochen und anschließend pellen. Abkühlen lassen und dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die restlichen Zutaten dazu geben und ordentlich verkneten. Hände bemehlen und "Burger" formen. Öl in der Pfanne erhitzen und die Keulchen darin ausbacken.
Mit Zimt und Zucker bestreut servieren.

Freitag, 14. Januar 2011

Mohn-Orangen-Kekse





Rezept für 30 Kekse:

ca. 250-300g Mehl
(1 Ei- Wenn man dieses weg lässt, sollte man erst mal bei 250g Mehl anfangen!)
250g Margarine, zimmerwarm
100g Zucker
1 Prise Salz
ca. 3-5 EL Mohnsamen (nach Geschmack)
2 kleine Bio-Orangen, davon die Zesten

Mehl, Margarine, Zucker, (Ei, )Salz, Mohn und die Orangenzesten ordentlich, aber nicht zu lange, verkneten. Zu einer langen Wurst rollen, in Alufolie einpacken und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen, die Wurst in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf einen Rost mit Backpapier legen. Für ca. 12-15 Minuten backen. Die Kekse sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, deswegen auf dem Blech abkühlen lassen.

Mittwoch, 3. November 2010

Orangen-Mohn-Mamorkuchen

Ich war über's verlängerte Wochenende in der alten Unistadt, meine Freunde wiedersehen und die Theater-Aufführung meiner ehemaligen Mitbewohnerin ansehen.
Da ich die vier Tage bei Freunden verbrachte, buk ich am Donnerstag noch schnell diesen leckeren Kuchen. Beim Einkaufen dachte ich, ich hätte für den Kuchen ein Rezept, musste dann aber zu Hause feststellen, dass sich in meinem Kopf zwei Rezepte vermischt hatten. Im Internet wurde ich dann nicht fündig, also riskierte ich es, zog ein weiteres Rezept zu rate und siehe da, der Kuchen wurde wirklich lecker, obwohl ich im veganen Backen eigentlich sehr ungeübt bin.
Das Foto ist vom kleinen Probehäppchen (man muss natürlich wissen, was man so verschenkt! ;-) ), ich habe so nette Silikonförmchen im Mini-Gugelhupf-Format, das Rezept ist ausreichend für eine Kastenform.



Rezept für eine Kastenform:

2 kleine bio-Orangen, davon die Schale und den Saft (100ml)
1 Pkg. Vanillezucker mit echter Vanille (z.B. Alnatura)
200g Zucker
400g Mehl (550er)
60g Speisestärke
1 Pkg. Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
120g Magarine
ca. 200ml Mineralwasser
ca. 4 EL Mohnsamen, ungemahlen (je nach Geschmack)

Magarine für die Form

Trockene Zutaten gut mischen.
Magarine bei geringer Hitze schmelzen.
Nacheinander Magarine, Saft und Mineralwasser unter die trockenen Zutaten mischen, zügig verrühren. Anschließend den Teig halbieren.
Unter eine hälfte Orangenzesten rühren, unter die andere den Mohnsamen und einen Schuss Mineralwasser. In eine gefettete Kastenform geben, mit Hilfe einer Gabel den Teig marmorieren.
Ca. 65 Minuten bei 170° backen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Kokos-Orangen-Cookies

Sonntag hatte ich wahnsinnige Lust auf Kuchen oder Schokolade, aber ich hatte keine Lust, das Haus zu verlassen. Und aus dem, was dann noch da war, wurden diese Cookies fabriziert.
Ich hatte leider keine Bio-Orange im Haus, also musste das Orangenaroma von Dr. Oetker herhalten, schmeckt mit frischer Orange sicherlich noch mal besser!
Ausserdem enthielt das Orginalrezept 150g weißen Zucker, ich habe zur Hälfte braunen verwendet und werde beim nächsten Mal backen die Menge auf jeden Fall reduzieren, da die Kekse wahnsinnig süß waren!


Rezept für ca. 20 Cookies:

50g Mehl
60g Kokosflocken
60g Haferflocken
60g weißer Zucker
50g brauner Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Pkg. Orangen-Schalenaroma
1 TL Sojamehl
70g Margarine
2 EL Wasser
3 EL Reismilch (oder Orangensaft)

Die trockenen Zutaten gut mischen.
Magarine schmelzen. Zusammen mit Wasser und Reismilch dazu geben. Gut durchmischen, eine halbe Stunde durchziehen lassen. (Evtl. im Kühlschrank, kommt auf die Raumtemperatur an.)
Mit bemehlten Händen walnussgroße Kugeln formen, in recht großem Abstand auf ein Backblech setzen.
Auf 200°C ca. 12 Minuten backen.
Auf dem Backblech abkühlen lassen, da die Cookies direkt nach dem Backen noch sehr weich sind.

Samstag, 6. Februar 2010

Der weltbeste Karottenkuchen!

Saftig, süß, zum reinlegen.
Das Rezept ist aus "Besser kochen mit Jamie Oliver".
Achtung, der Kuchen ist SEHR süß. Wer es also nicht ganz so süß mag, kann die Zuckermenge locker auf ca. 150-200g reduzieren.

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Zutaten für eine Form mit 26cm Durchmesser:


Kuchen:
285 g weiche Butter
285 g brauner Zucker
5 große Eier, getrennt
abgeriebene Schale und Saft einer unbehandelten Orange
170 g Mehl, gesiebt
2 TL Backpulver
115 g gemahlene Mandeln
115 g Walnusskerne, gehackt
1 gehäufter TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Muskat
1/2 TL Ingwerpulver
knapp 300 g geraspelte Möhren
Meersalz

Für die Creme:
115 g Mascarpone
225 g Doppelrahmfrischkäse
85 g Puderzucker
abgeriebene Schale und Saft von 2 unbehandelten Limetten


Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine Kuchenform (wir hatten eine runde Gugenhupf-Form) fetten.
Die Butter und den Zucker hellgelb und schaumig schlagen. Einzeln nacheinander die Eigeleb einarbeiten, dann Schale und Saft unterrühren. Die gemahlenen Mandeln, die gehackten Walnüsse, die Gewürze und die Möhren unterrühren, Mehl und Backpulver unterheben, anschließend alles zügig vermengen.
In einer zweiten Schüssel die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen und behutsam unter den Teig heben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis er aufgegangen und goldbraun ist. Stäbchenprobe machen!

10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und eine Stunde erkalten lassen.

Die Zutaten für die Creme gründlich verrühren und den erkalteten Kuchen großzügig damit bestreichen.

Samstag, 23. Januar 2010

Orangen-Chicorée-Pasta

Ein wahrliches Blitzgericht (20 Minuten vom Blick in den Kühlschrank bis zum ersten Gabelstich), das herrlich geschmeckt hat. Nach der Arbeit hatte ich großen Hunger und der Blick in den Kühlschrank verriet mir, dass ich schleunigst den Chicorée essen sollte. Eine Orange war auch noch da und so wurde schnell dieses Gericht kreeiert. Ich mochte die Kombination des karamellisierten, trotzdem aber leicht bitteren Chicorées und der leicht sauren Orange sehr, ich bin mal wieder verliebt! Ausserdem verwendete ich zum ersten mal das mediterrane Blütenzaubersalz, das auch sehr lecker war.

Orangen-Chicorée-Pasta



Zutaten (für eine ausgehungerte Person):

1 halbe Zwiebel
3 kleine Köpfe Chicorée
1 kleine Orange
80g Spaghetti
etwas Weißwein
2TL Rohrohrzucker
Blütenzaubersalz (normales geht natürlich auch)
Pfeffer


Zubereitung:

Nudelwasser aufsetzen und Nudeln al dente kochen.
Zwiebeln hacken, Chicorée halbieren, den Strunk herausschmeiden, lauwarm waschen und die Blätter halbieren.
In einer Pfanne wenig Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten, dann den Chicorée dazu geben. Kurz scharf anbraten, dann mit dem Zucker karamellisieren lassen. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen.
Die Orange filetieren und zerteilen.
Die Nudeln abgießen und mit den Orangen zum Chicorée geben, vermengen.
Mit dem Zaubersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und servieren.

Montag, 7. Dezember 2009

Rotkohlsalat mit Birne, Orange und Feta

Ein wahnsinnig leckerer Salat, ich bin so begeistert, ich könnte davon so viel essen bis ich platze!


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Einen kleinen Kopf Rotkohl in feine Streifen schneiden.
3 EL Olivenöl, 4 EL Weißweinessig, 2 TL Zucker, 1/2 EL Senf verrühren, über den Rotkohl schütten und unterheben. Gut durchziehen lassen (Ich hatte ihn die Nacht über im Kühlschrank, aber ich denke 2-3 Stunden reichen auch.) und ab und zu gut durchmischen.
Eine Birne waschen, achteln und in kleine Stücke zerteilen. Eine Orange filetieren. (Am besten über dem Salat, so dass der Saft in die Schüssel läuft.) Das Obst unterheben. Salzen und Pfeffern. Auf einem Teller anrichten und Schafskäse (Menge nach Belieben) darüber zerbröseln.