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Montag, 18. April 2016

Faux Gras - vegetarische Foie Gras

Ich könnte euch an dieser Stelle natürlich erst einmal erzählen, wie schrecklich Stopfleber ist. Aber das wisst ihr sicher selbst. Und wenn nicht, dann lest bitte hier oder hier und greift dann in Zukunft zur Faux Gras, statt zur Foie Gras. (Ich weiß, es gilt als absolutes Unding, aber ich erhebe meinen Zeigefinger manchmal ganz gerne, wenn es um Herzensangelegenheiten geht.)
Ob diese vegetarische Foie gras geschmacklich mit dem Original übereinstimmt, kann ich euch nicht sagen. Aber auch auf jeden Fall zweierlei Versprechen: diese Version kommt ganz ohne Tierquälerei aus und sie ist LECKER! Auch sie war Teil unseres Osterbrunches. Meine Oma steht sehr auf vegetarische Leberwurst und als ich bei David Lebovitz auf dieses Rezept stieß, musste ich gleich an sie denken.

Faux Gras - vegetarische Foie Gras



Zutaten für eine große Portion (reicht schon für einige Brote):

150 g grüne Linsen (gibt's im Bioladen von Rapunzel)
150 g Steinchampignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
3 EL Olivenöl
1 (rote) Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 Esslöffel Tamari (oder Sojasauce)
1 dicker Zweig frischer Rosmarin
1 Stängel Thymian (bei mir Zitronenthymian)
2 frische Salbeiblätter
frische Blattpetersilie
150 g geröstete Walnüsse
1 Biozitrone
1 TL Rohrohrzucker
schwarzer Pfeffer
Salz


Zubereitung:

Die Linsen waschen und dann nach Packungsangabe weich kochen.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und fein hacken.
Die Kräuter waschen und hacken.

In einer Pfanne zuerst die Walnüsse rösten und dann beiseite stellen. 
Anschließend das Öl hineingeben und Zwiebeln und Knoblauch hineingeben. Ca. 5 Minuten dünsten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann die Pilze dazu geben und weitere 5-8 Minuten braten, bis die Pilze weich sind. Vom Herd nehmen.
Die gekochten, abgetropften Linsen, die Nüsse, Kräuter, 2-3 EL Zitronensaft, Tamari und schwarzen Pfeffer in einen Mixer (hier: Thermomix) geben und so lange mixen, bis alles gut vermischt ist. Dann die Pilz-Zwiebel-Mischung dazu geben und so lange pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. 
Mit Salz, Pfeffer, Tamari und Zitronensaft abschmecken.
Wer mag, kann auch cognac dazu geben.

In eine Schale geben, andrücken und einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Faux Gras hält sich luftdicht verpackt einige Tage im Kühlschrank.


Faux Gras - vegetarische Foie Gras

Freitag, 22. Januar 2016

Flammkuchen mit Apfel, Blauschimmelkäse und Walnüssen

Zwischen den Jahren wurde mal wieder der Holzofen angefeuert. Wie jedes Mal hatte ich eine "besondere" Flammkuchenvariante überlegt, die neben den klassischen Flammkuchen gebacken wurde. Die Wahl fiel auf Apfelspalten, Blauschimmelkäse und Walnüsse, eine klassische Winterkombination. Der Flammkuchen war köstlich!

Flammkuchen mit Apfel, Blauschimmelkäse und Walnüssen



Zutaten für 2 Flammkuchen:

Teig:

175 g 550er-Weizenmehl, bei mir: Gelbweizen (Dinkel 630 geht ebenfalls)
100 g Wasser, kalt
2 g Hefe (eine haselnussgroße Menge)
10 g Olivenöl
1/2 TL Salz

Belag:

200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer
1 Apfel
100 g Blauschimmelkäse (bei mir Bleu d'Auvergne)
1 Handvoll Walnüsse
Zitronenthymian


Zubereitung:

im Thermomix: 
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und auf der Brotknetstufe ca. 3 Minuten lang zu einem glatten Teig verarbeiten.
.....
ohne Thermomix: 
Hefe in Wasser auflösen und die Zutaten mit einem Handrührgerät oder von Hand zu einem glatten, glänzenden Teig verkneten.
......
Den Teig in eine Schüssel legen, zudecken und an einem kühlen Ort 12-24 Stunden gehen lassen. 
Den Teig vor der Verarbeitung ca. 1 Stunde lang Raumtemperatur annehmen lassen.
Den Ofen vorheizen (mindestens 230°C, besser 250°C). Das Blech mitvorheizen, am besten aber einen Pizzastein benutzen. Die sind auch gar nicht teuer und eine gute Alternative zum Holzofen.

Crème fraîche mit Salz und Pfeffer würzen. Den Apfel vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Spalten schneiden. Den Blauschimmelkäse würfeln. Walnüsse grob hacken.

Den Teig halbieren und auswallen. Mit der Crème fraîche bestreichen, mit Apfelscheiben, Käse und Walnüssen belegen. Thymian abzupfen und darüber streuen.
Backen, bis der Flammkuchentei goldbraun ist.


Flammkuchen mit Apfel, Blauschimmelkäse und Walnüssen

Samstag, 28. November 2015

Champignon-Walnuss-Burger mit Birne, Radicchio und Gorgonzola im Brioche Bun

Burger sind grade in aller Munde. Bei den ganzen vielen köstlichen Burgern, die einem auf Blogs, Instagram und Facebook anlachen, wird einem der Mund echt wässrig gemacht. Also hab auch ich mich ans Burger braten gemacht und dazu meine Familie eingeladen. Allen hat es supergut geschmeckt und obwohl alle außer mir eher skeptisch waren, hat niemand das Fleisch vermisst. HA!

Die Idee habe ich aus Veggie Fast Food (Christian Verlag) und die Füllung habe ich komplett daraus entnommen. Nur das Burgerbrötchenrezept fand ich nicht zu überzeugend und habe deswegen das Rezept für die sagenumwobenen Light Brioche Burger Buns von Smitten Kitchen verwendet. 

Veggie-Burger



Zutaten für 8 Brioche Burger Buns
(abgewandelt nach einem Rezept von smitten kitchen

220ml lauwarmes Wasser
3 TL Milch
5g frische Hefe
2 EL Zucker
1 Ei
360g Mehl, Type 550
50g Mehl, Type 405
2,5 EL weiche Butter (ca. 60g)
+ zum Bestreichen: 1 kleines Ei
+ Sesam (weiß und/oder schwarz)


Zubereitung

Wasser, Milch, Hefe und Zucker mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 15 Minuten gehen lassen.
Mit den restlichen Zutaten (außer dem kleinen Ei und dem Sesam) zuerst 8 Minuten auf niedrigster Stufe mischen, dann weitere 4 Minuten auf höherer Stufe (4 von 10) verkneten.
Den Teig über Nacht an einen kühlen Ort (am besten in den Keller, Kühlschrank geht aber auch) stellen.

Am Backtag den Teig eine Stunde an einem warmen Ort "aufwärmen" lassen, dann in acht gleichgroße Teile teilen. 5 Minuten entspannen lassen, dann 8 Brötchen "schleifen". Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und eine weitere Stunde gehen lassen.

Rechtzeitig den Ofen auf 220°C vorheizen. (Mit einem Schwaden, falls ihr eine Schwadfunktion habt)

Die Brötchen vor dem Backen mit einem verquirten Ei bestreichen und großzügig mit Sesam bestreuen.
Die Brötchen in den Ofen stellen und sofort die Schwade auslösen. Alternativ mit einer Blumenspritze 3-4 Spritzer Wasser in den Ofen Spritzen.
Temperatur auf 200°C reduzieren. Ca. 15 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
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Zutaten für die restlichen Burgerbestandteile (ergiebt 8 Burger):

Champignon-Walnuss-Pattie:
150g Walnusskerne
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen 
750g braune Champignons
1 Bund Petersilie
3 Eier
250g Paniermehl
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl rösten.  
Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Champignons putzen und im Mixer zerkleinern.
In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Champignons dazu geben und ca. 10 Minuten anbraten, bis das meiste austretende Wasser verdampft ist.
Petersilie fein hacken. Walnüsse im Mixer zerkleinern. Zusammen mit Paniermehl und den Eiern zu den Champignons geben und alles verkneten. Salzen, pfeffern.

In einer Pfanne ausreichend Öl erhitzen. 8 gleich große Bratlinge formen und beidseitig knusprig braten.
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Gorgonzola-Sauce

100g Gorgonzola
200g Schmand
1 Biozitrone

Gorgonzola und Schmand in einem Topf erhitzen. Rühren, bis sich der Gorgonzola aufgelöst hat. Die Zitrone abreiben und nach Geschmack zur Käsesauce geben. 
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außerdem:

2 reife Birnen
einige Blätter Radicchio
+ optional für Gorgonzolaverächter vegane Aioli

Die Birne in Scheibe schneiden.
Die Buns aufschneiden und im Ofen bei 200°C kurz anrösten.
Bun mit etwas Gorgonzola-Sauce bestreichen. Radicchioblätter darauf verteilen. Pattie darauf legen, dann die Birnenscheiben, dann noch mal etwas Gorgonzolasauce. Deckel aufsetzen. Genießen.

Dazu gab's den leichen Rotkohl-Slaw.


Champignon-Walnuss-Burger mit Birne, Radicchio und Gorgonzola im Brioche Bun


Mittwoch, 4. November 2015

Zwetschgenkonfitüre mit Walnüssen

Bevor die Zwetschgensaison ganz vorüber ist, muss ich euch noch schnell dieses Rezept zeigen, in der Hoffnung, dass ihr irgendwo noch Zwetschgen bekommt und sie nachkochen könnt. Meine Lieblingskonfitüre. Schreiend süß, aber einfach wunderbar. 1:1 Zucker, das ist schon heftig. Aber das muss so, glaubt mir. Die Konfitüre bekommt eine sirupartige Konsistenz, ganz seiden schmeckt sie, die Walnüsse passen da perfekt rein! Ich streich sie nicht nur gern auf Butterbrot, auch zu Ziegenkäse passt sie super! "Purpurne Leidenschaft" steht als Übertitel im Originalrezept, das meine Mutter irgendwann mal aus der BZ gerissen hast. Und oh, wie wahr! ;-)
Die Walnüsse habe ich (mit Unterstützung meiner Mutter - danke!) übrigens geschält. Das war supersupernervig, aber es lohnt sich doch. Das funktioniert aber nur mit ganz frischen Walnüssen, wenn ihr also schon geschälte kauft, könnt ihr euch den Schritt schenken.


Zwetschgenkonfitüre mit Walnüssen

Zutaten für knappe 2 kg Marmelade:

1 kg Zwetschgen, am besten leicht säuerliche (schon entsteint gewogen)
1 kg Zucker
200g Walnüsse, ggf. geschält


Zubereitung:

Die Zwetschgen vierteln, mit dem Zucker mischen und aufkochen. 
Ca. 30 Minuten kochen, bis die Zwetschgen weich sind. Die Walnüsse unterrühren, 5 Minuten weiterkochen, bis die Masse geliert. Kochend heiß in Twist-off-Gläser abfüllen und die Gläser sofort verschließen.


Zwetschgenkonfitüre mit Walnüssen
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Mittwoch, 16. September 2015

vegetürkisch: Auberginen-Joghurt-Creme

Was der Kohl für die deutsche Küche ist, ist die Aubergine für die türkische. So zumindest mein Empfinden. In der Tat ist Aubergine ("patlıcan") sogar das einzige türkische Wort, das ich kenne. ;-) 
Bei unserem türkischen Abend durfte also auch ein Gericht mit Auberginen nicht fehlen. Entschieden habe ich mich für diese feine Auberginen-Joghurt-Creme mit Walnüssen. Einfach gemacht und wirklich sehr, sehr lecker.

Auberginen-Joghurt-Creme



Zutaten für eine große Schale (ca. 600ml):

2 Auberginen (ca. 600g)
2 Knoblauchzehen
100g Walnusskerne
Saft einer Zitrone
2 EL bestes Olivenöl
200g Joghurt (am besten mit 10% Fett)
Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Auberginen waschen, rundherum mehrmals einstechen. Ich nehme dazu einen Kartoffelpiekser, mit einer Gabel geht's aber auch.
Im Ofen, am besten auf der obersten Schiene, bei 220°C für ca. eine Stunde lang garen. Dabei nach 40 Minuten einmal wenden. Die Aubergine sollte am Ende vollkommen weich sein.
Aus dem Ofen nehmen, dann mit einem scharfen Messer halbieren und mit Hilfe eines Löffels das Fruchtfleisch herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob hacken, in ein Sieb gegeben und kurz abtropfen lassen.

Knoblauch schälen, zusammen mit Walnüssen, Zitronensaft und Öl im Mixer/Thermomix grob pürieren. Die Auberginenstücke dazu geben und ganz kurz durchmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Mit Joghurt mischen, noch einmal abschmecken.

Passt zu Fladenbrot, aber auch zu Dinkelvollkornbrot war es sehr lecker!


Auberginen-Creme

Dienstag, 21. Juli 2015

Persische Joghurt-Gurken-Suppe


Puuuh, dieses Wetter! Ich bin nicht gemacht dafür. Obwohl ich es die letzten Tage erträglicher fand als bei der ersten Hitzewelle vor drei Wochen.  Heute stehen wieder 34 Grad und vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit bevor, schrecklich! Lange vor dem Herd stehen mag ich da natürlich nicht. Kalte Suppen bieten sich da ganz wunderbar an. Gazpacho ist der spanische Klassiker, den ihr sicher alle kennt. Im Iran gibt es diese kalte Joghurt-Gurken-Suppe. Gefunden habe ich das Rezept auf dem wunderbaren Blog von Nahid. Schaut dort unbedingt mal vorbei, es gibt dort viele tolle Rezepte!
Die Suppe ist sehr erfrischend, die süße Aprikose und die crunchige Walnuss passen super dazu und machen auch für längere Zeit satt. Gibt es sicher wieder mal bei mir.

kalte Joghurt-Gurken-Suppe


Zutaten für 4 Portionen:

1 Salatgurke
600g Joghurt oder Sojaghurt (+Zitronensaft)
100g Walnüsse
70g getrocknete Aprikosen
1 kleine Zwiebel
4 Stängel frische Minze
Salz, Pfeffer


Zubereitung: 

Walnüsse hacken. Wenn ihr mögt, könnt ihr sie auch kurz anrösten, dann schmecken sie intensiver.
Aprikosen in kleine Würfel schneiden.

Gurke schälen und fein reiben. Joghurt und Gurke in einer großen Schüssel miteinander verrühren. 
Die Zwiebel sehr fein hacken.
Die Minze waschen und ebenfalls hacken.
Zum Joghurt geben und unterrühren. Ca. 200-300ml Wasser (je nachdem, wie dünnflüssig ihr es mögt) dazu gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr Sojaghurt benutzt, gebt noch etwas Zitronensaft dazu, Sojaghurt fehlt die Säure von Joghurt.

Zum Servieren die Suppe in vier Schalen verteilen. Walnüsse und Aprikosen darüber verteilen.



Auch wenn ich die Hitze doof finde, Sommerblumenwiesen liebe ich!

Montag, 9. März 2015

Karotten-Walnuss-Brot

Ich habe schon wieder gebacken! Irgendwie wurde ich jetzt auch vom grassierenden Brotbackfieber angestreckt. ;-) 
Karotten und Walnüsse sind nicht nur in Rüblikuchen eine super Kombination, auch in einem herzhaften Brot machen sie sich super. Ein ähnliches Brot habe ich sogar schon einmal gebacken, dieses hier ist aber vegan. 
Meine Brotmehl-Mischung ist ein Mischmehl aus 70% Grundmehlmischung Type 1000 und ca. 30% Vollkornmehl. Es besteht aus Weizen-, Roggenmehl, Dinkel-, Weizen-, Roggen-, Hafer-, Gerstevollkornmehl. Wenn ihr nicht an eine ähnliche Mischung kommt, stellt euch einfach euer Wunschmehl selbst zusammen. Wenn ihr den Vollkornanteil erhöht, dann braucht ihr vermutlich mehr Wasser.
Ich habe das Brot wieder als "Wurzelbrot" direkt auf dem Pizzastein gebacken. Ihr könnt es natürlich auch in 2 Kastenformen backen, vergesst aber nicht, diese ordentlich einzufetten und mit Mehl auszustäuben.




 Für 2 Brote:
300g Karotte
15g Hefe
400ml Wasser, lauwarm
150g Weizenmehl, Type 550 (bei mir: Bio-Gelbweizen)
650g 5 Korn Brotmehl Mühlenfein (z.B. aus der Adler-Mühle)
2 geh. EL (40g) Backmalz
1 EL feines Meersalz
1 TL Brotbackgewürz (bei mir: selbstgemachtes, zu gleichen Teilen aus Koriander, Fenchel, Anis, Kreuzkümmel)
2 EL Olivenöl
ca. 50ml Wasser
150g Walnüsse, sehr grob gehackt (beim nächsten Mal nur noch 100g)

Die Karotten waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Im Thermomix auf der Turbostufe in Intervallen in kleine Stücke hexeln. (Ohne Thermonix könnt ihr die Karotten raspeln, während der Vorteig geht.)
Für den Vorteig die Hefe im Wasser auflösen (im Thermomix auf 37°C/2 min/Stufe 3). Das Weizenmehl untermischen (Stufe 4, in 2-3 Intervallen). Ca. 20 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Gewürze für das Brotbackgewürz zerstoßen.
Die Walnüsse rösten.
Die restlichen Zutaten außer den Walnüssen in den Thermomix geben und auf Brotknetstufe ca. 5 Minuten kneten. Ggf. noch etwas Wasser hinzufügen.
Den Teig in eine große Schüssel umfüllen. Die Walnüsse unterkneten. Der Teig soll recht feucht, aber formbar sein.
Ca. 5 Stunden an einem kühlen Ort gehen lassen.

Den Ofen mit einem Pizzastein auf 250°C vorheizen.
Den Teig aus der Schüssel auf eine gut bemehlten Arbeitsfläche geben. Den Teig in zwei gleichgroße Hälften teilen. Mit beiden Händen die Hälfen eindrehen, so dass ein längliches Brot entsteht.
Die Brote auf den heißen Stein legen. 2 Mal Schwaden. (Händisch geht das gut mit einem Blumenbesprüher- mit der oft empfohlenen Schüssel mit heissem Wasser auf dem Boden des Ofens habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht. Direkt nachdem das Brot in den Ofen kommt und dann nach 15 Minuten das Brot besprühen. Nach 25 Minuten den Dampf ablassen.)
Nach 15 Minuten die Temperatur auf 220°C reduzieren. Insgesamt ca. 40 Minuten lang backen.

Freitag, 26. Dezember 2014

Feldsalat mit Nussdressing, gebackener Roter Beete, karamellisierten Birnen, Walnüssen und Gorgonzola-Gnocchi

... oder auch: So findet man Freunde mit Salaaat!
Ich hoffe, ihr hattet alle entspannte Feiertage in netter Gesellschaft mit viel leckerem Essen, schönen Geschenken.
Diesen Salat gab es bei uns am ersten Weihnachtsfeiertag. So lecker, ich hätte mich hinein legen können! Allerdings war die Zubereitung ziemlich aufwändig, ein Sonntagsgericht und kein Feierabendsalat. ;-)
Die Gnocchi haben meine Eltern gekocht, den Rest habe ich zusammen mit meiner Schwester zubereitet, echtes Teamwork also.



Rezept für 4 Portionen:
(nach Markus Buchholz in Kaffee oder Tee)


Für die Gnocchi:
250g Kartoffeln
60g Gorgonzola (am besten intensiven)
1 Eigelb
80g Mehl
10g Butter
Salz, Muskat

Für den Salat:
200g Feldsalat (bei uns etwas mehr)
2 kleine rote Beete (bei uns 3)
1 EL Honig
1 EL Balsamico
100g Haselnüsse
2 Schalotten
60ml heller Balsamico
30 g Ahornsirup
1 TL Feigensenf (bei uns Birnensenf)
50ml Walnussöl
100ml Gemüsebrühe
2 Birnen
200+40g Zucker
4cl Williamsbrand
10g Butter
100g Walnüsse
200ml Erdnussöl


Für die Gnocchi die Kartoffeln am Vortag abkochen und dann pellen. Abkühlen lassen und dann durch die Presse drücken.
Am nächsten Tag den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden, zusammen mit dem Eigelb und dem Mehl zu den Kartoffeln geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Salz und Muskat abschmecken.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu "Würsten" rollen. Kleine Stücke abschneiden und Gnocchi formen. Die Gnocchi siedendem Salzwasser kochen. Die Gnocchi sind gar, wenn sie an die Oberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen. Nebeneinander, nicht geschichtet, auf einen Teller legen und beiseite stellen.

Rote Beete waschen. Die Enden abschneiden und bis zur Hälfte einschneiden. Die Rote Beeten in eine Auflaufform/ofenfesten Topf (mit Deckel) setzen und mit dem Honig und dem Essig beträufeln. Deckel aufsetzen und für ca. 1 Stunde bei 200°C im Ofen garen.
In der Zwischenzeit den Feldsalat putzen und waschen.
200g Zucker und 200 ml Wasser aufkochen und die Walnüsse ca. 3-5 Minuten darin garen, anschließend auf einem Gitter abtropfen lassen.
Die Haselnüsse in einer Pfanne anrösten und anschließend grob hacken.
Die Schalotten fein würfeln und mit den Haselnüssen, dem Essig und dem Sirup mit einen Pürierstab mixen. Öl und Brühe nacheinander untermixen. Zum Schluss den Senf dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Birnen vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. In einer Pfanne 40g Zucker karamellisieren lassen. Birnen dazugeben und mit dem Williamsbrand ablöschen. Ca. 2 Minuten einkochen lassen und zum Schluss die Butter dazugeben. 
Die Gnocchi in Butter goldbraun braten.
Die Rote Beete schälen und in Spalten schneiden.
Die Walnüsse kurz dem Servieren in dem Erdnussöl bei 180° C frittieren. Dazu die Nüsse nur ganz kurz eintauchen, sie verbrennen sehr schnell!
Den Feldsalat mit der Nussvinaigrette anmachen und auf einem Teller anrichten. Birnen und rote Beete auf dem Feldsalat anrichten und die Gnocchi dazulegen und die Walnüsse darüber streuen.

Mit Freunden genießen.


Donnerstag, 4. Juli 2013

Reisnudeln mit Wokgemüse, Erdnüssen und Tofu

Ich bin gerade voll auf dem "irgendwie asiatisches Gemüse mit Nüssen und Tofu"-Trip. Na ja, es gibt schlimmeres. ;-)
Ich muss zugeben, dass Mangold nicht unbedingt die perfekte Wahl für die Gemüsepfanne war, aber mich haben die grellpinken Stängel so angelacht, dass ich einfach eine Portion Mangold mitnehmen musste. Eigentlich seid ihr in der Wahl eures Gemüses ganz frei, ihr könnt auch frischen Spinat, Pak Choi, Karotten, Kohlrabi, Paprika, Brokkoli,... nehmen, ganz was euch beliebt!



Rezept für 2 große Portionen:
1 große Zwiebel
500g Gemüse nach Wahl
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1-2 Knoblauchzehen
rote Chilischote (Menge je nach Schärfe)
Limettensaft
Sojasauce
Ketjap Manis
200g Sesam-Mandel-Tofu (von Taifun)
100g (Vollkorn)-Reisnudeln (z. B. von Arche, ersatzweise normale Glasnudeln)
Salz
Sesamöl
Bratöl
1 Handvoll geröstete Erdnüsse (geht auch gut: gerösteter Sesam oder  Cashews)

Tofu würfeln.
Zwiebel in Streifen schneiden. Ingwer, Knoblauch und Chili fein hacken. Gemüse in mundgroße Stücke schneiden.
In einer Pfanne/Wok Bratöl erhitzen. Die Tofuwürfel scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten.
Evtl. noch etwas Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebel darin anbraten, das Gemüse je nach Garzeit dazu geben. Mit einer Mischung aus 2 EL Limettensaft, 1 EL Ketjap Manis, 2 EL Sojasauce ablöschen. Kurz köcheln lassen, dann mit Limettensaft/Ketjap Mais/Sojasauce abschmecken.
Die Nudeln abgießen. Salzen und mit 1/2 EL Sesamöl mischen.
Auf einem Teller die Nudeln, das Gemüse und die Tofuwürfel anrichten. Die Nüsse darüber verteilen.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Spargelquiche mit Macadamia

Eine Quiche gab es schon ziemlich lange nicht mehr bei mir. Heute gab es, trotz Feiertag, nur die einfache Variante mit Blätterteig. Trotzdem sehr lecker!



Rezept für eine Quiche von 18cm Durchmesser:
 ca. 10 Stangen Spargel
Blätterteig (bei mir 2,5 Scheiben)
1 EL Haferflocken
1/2 kleine gehackte Zwiebel
100g Schmand/Crème fraîche/Saure Sahne
30g geriebener Parmesan
1 EL gehackte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer,...)
1 Ei
1 Handvoll Macadamianüsse, gehackt
Salz, Pfeffer
Butter und Paniermehl für die Form

Spargel schälen, in Stücke schneiden, bissfest garen. (Bei mir im Garaufsatz.)
Ofen auf 200°C vorheizen.
Quicheform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Mit Blätterteig auslegen und mit Haferflocken bestreuen. (Die sorgen dafür, dass der Boden nicht durchmatscht.)
Saure Sahne mit Ei, Parmesan und Kräutern mischen.Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Spargel und Zwiebel auf dem Quicheboden verteilen. Guss darüber gießen. Die Macadamianüsse darauf verteilen.
Quiche ca. 35 Minuten backen.


Ein Anschnittsbild gibt es leider nicht. Mir ist da nämlich ein Malheur passiert. Die Ofenhandschuhe lagen direkt daneben, ich Schlaumeier habe trotzdem versucht, die Quiche barhändig zum Anschneiden zur Anrichte rübertragen. Ich habe es dann nicht mehr geschafft, ein ansehnliches Stück auf einen Teller zu bringen. Dumm gelaufen...


Samstag, 16. März 2013

Apfel-Zimtschnecken-Kuchen mit Walnüssen und Rosinen

 Apfelzimtschneckenkuchen gab es schon ewig nicht mehr bei mir. Ich habe das Rezept etwas verändert, in den Hefeteig kommt auch Fett, so bleibt er einfach länger saftig. Außerdem habe ich noch Walnüsse in die Füllung gemischt, die passen ganz wunderbar zu den Äpfeln. Im Teig und in der Füllung ist relativ wenig Zucker, weil ich eine richtig dicke Schicht Zuckerguss auf dem Kuchen haben wollte. Wenn ihr das nicht so gerne mögt, würde ich die Zuckermengen im Teig und in der Füllung verdoppeln und einen dünneren Zuckerguss herstellen. 




Rezept für eine 22-cm-Form: 
Teig:
300g Weizenmehl (405er)
100g Dinkelmehl (630er)
1 Pkg. Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Zucker
ca. 200ml (Soja-Reis)Milch
2 EL Margarine/Butter
1 Prise Salz
Füllung:
1 EL Margarine
3 kleine Äpfel
1 Handvoll Rosinen
1 Handvoll Walnüsse, grob zerteilt
2 EL brauner Zucker
2 TL Zimt
Guss:
1 Tasse Puderzucker
plus:
Fett für die Kuchenform
Mehl für die Arbeitsfläche

Butter schmelzen. Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Hefe in Milch auflösen. Mit der Butter zum Mehl geben und alles ordentlich verkneten, bis ein glänzender, glatter Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst. Ca. 2 Stunden gehen lassen.
Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zucker und Zimt mischen. Butter schmelzen.
Arbeitsfläche bemehlen, Teig darauf auswallen. Butter darauf verstreichen. Die Apfelstücke darauf verteilen. Rosinen und Walnüsse gleichmäßig darüber streuen. Den Teig aufrollen und in ca. 3,5-4cm dicke Scheiben schneiden.
Eine Kuchenform fetten, die Schnecken hineinsetzen. Ca. 20 Minuten gehen lassen.
Den Kuchen in den kalten Ofen stellen, diesen auf 175°C einstellen. Ca. 40 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Kuchen stürzen.
Ca. 2 EL Wasser zum Puderzucker geben, ordentlich rühren.Tröpfchenweise Wasser zum Puderzucker geben, bis ein zähflüssiger, glatter Guss entsteht. Auf dem Kuchen verteilen.





Sonntag, 17. Februar 2013

Vegane Bananen-Walnuss-Brownies

Kennt ihr das, wenn einen der Kuchenhunger packt und man an nichts anderes mehr denken kann als KUCHENKUCHENKUCHEN? So ging es mir heute Nachmittag. Ich liebe Bananen kombiniert mit Schokolade. Dummerweise hatte ich keine dunkle Schokolade im Haus. Deshalb musste ich diesen Schokosirup verwenden. Ich habe mich ganz grob an diesem Rezept orientiert und habe die Schokolade und einen Teil des Zuckers durch Schokosirup ersetzt. Wenn ihr die Brownies nachbacken mögt, aber nicht erst einmal Schokosirup kochen wollt, würde ich an eurer Stelle 200g Zartbitterschokolade schmelzen und ca. 100g Zucker verwenden.



Rezept:
2 reife Bananen
200g Schokosirup
2 EL Zucker
80g geschmacksneutrales Öl (z.B. das Bratöl von Alnatura)
130g Mehl
1 TL Backpulver
100g Walnüsse, grob gehackt
Fett für die Kuchenform

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Sirup, Zucker und Öl dazu geben und verrühren, bis sich alles verbindet. Mehl und Backpulver zügig unterrühren. In eine gefettete Kuchenform füllen, die Walnüsse darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
Bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Die Brownies schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Ich stelle sie immer den Kühlschrank, aber das ist Geschmackssache.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Flammkuchen mit Gorgonzola, Birne und Walnüssen

Immer, wenn ich bei meinen Eltern bin, wird der Holzofen angeworfen. So auch gestern, gleich am ersten Tag in der Heimat. Neben klassischem Flammkuchen und Dünndede gab es dieses mal einen Flammkuchen mit Bärlauchpesto und Kartoffeln (leider ohne Bild) und einen Flammkuchen mit Gorgonzola, Birne und Walnüssen. Diese Kombination ist unglaublich lecker, die Süße der Birne, der herzhafte, intensive Geschmack des Gorgonzolas und die knackigen Walnüsse passen perfekt zueinander.
Leider sind die Bilder nicht so schön geworden, gestern wurde es tagsüber auf einmal ganz dunkel und dann fing es an, riesige Flocken zu schneien!






Rezept für 2 Flammkuchen:
200g Mehl
1 Prise Salz
4g frische Hefe
ca. 130ml Wasser
1 EL Olivenöl
150g Sauerrahm
2 kleine Birnen
ca. 80-100g Gorgonzola
Walnüsse
Salz, Pfeffer
Mehl für die Arbeitsfläche

Mehl und Salz mischen. Hefe in Wasser auflösen, mit dem Olivenöl zum Mehl geben und ordentlich verkneten. Der Teig sollte ziemlich weich sein, aber nicht mehr kleben. Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig halbieren, zwei dünne Flammkuchen auswallen. Mit dem Sauerrahm bestreichen, salzen und pfeffern. Birne in dünne Scheiben schneiden und auf dem Flammkuchen verteilen. Gorgonzola darüber bröseln. Walnüsse darüber streuen.
Im normalen Ofen bei 250°C knusprig backen.




Samstag, 15. September 2012

Super Chunk Cookies

Weiße Schokolade, gesalzene Macadamianüsse und weiche Karamellbonons auf einem unglaublich leckeren Cookie-Teig, der am Rand knusprig und innen wunderbar chewy ist. Muss ich noch mehr erzählen, oder steht ihr schon in der Küche? Das Rezept hab ich von hier, ich hab mich ziemlich genau daran gehalten, nur die Zuckermenge hab ich reduziert. Die Cookies sind immer noch süß genug. Das sind wirklich die allerbesten Cookies, die ich je gegessen habe!




Rezept für ca. 22 große Kekse:
225g Butter, weich
90g Zucker
170g gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen)
350g Mehl

1 Prise Salz
1 gestr. TL Backpulver
1 Msp. Natron
100g weiße Schokolade, grob gehackt

100g Macadamia-Nüsse, gesalzen, grob gehackt
100g weiche Karamellbonbons (ich hatte Muh-Muhs), gedrittelt


Ofen auf 180°C vorheizen.
Butter und Zucker schaumig rühren. Danach die Kondensmilch einrühren, anschließend Mehl, Salz, Backpulver und Natron.
Aus dem Teig tischtennisballgroße Kugeln formen und jeweils 9 auf ein Backblech setzen.  Die Kugeln etwas flach drücken und dann Schokolade, Nüsse und Karamellbonbonstücke leicht in den Teig drücken. (Da dürfen ruhig viele, viele Stücke drauf, die Cookies verlaufen ja!)
Die Kekse 12-14 Minuten backen- nicht länger. Sie sollen maximal leicht braun werden, wenn sie länger drin sind, werden sie knusprig und sind nicht mehr so schön chewy.
Am besten mit einem Glas Milch genießen... so GUT! 



Sonntag, 9. September 2012

Asiatischer Reisnudelsalat

Ich liebe asiatische Nudelsalate. Mein absoluter Favorit ist der Glasnudelsalat meines Lieblingskoreaners. Eigentlich wollte ich diesen auch nachbasteln, allerdings habe ich statt der dicken Glasnudeln Reisspaghetti gekauft, Blattspinat hatte ich auch keinen mehr vorrätig. Dafür hatte ich aber noch roten Rettich und Paprika hier. Das Dressing habe ich nach Geschmack zusammengerührt und es schmeckt ziemlich genau so wie vom Koreaner. Leeeecker!

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Rezept für sehr 2 große Portionen:
100g Reisspaghetti
1 Zwiebel
2 Karotten
1 roter Rettich
1 rote Paprika
3 EL Sesam
1 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen
1/2 EL Rapsöl
2-3 EL Sojasauce
2 EL Sesamöl
2 EL Reisessig
1/2 TL Zucker

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Nach dem Kochen kalt abschrecken.
Zwiebel und Karotten in Streifen schneiden. Rettich fein hobeln. Paprika in Streifen schneiden.
In einer Pfanne Rapsöl erhitzen. Die Zwiebel und Karottenstreifen anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann den Zucker dazu geben und kurz karamellisieren lassen. In einer Salatschüssel etwas abkühlen lassen.
Sesam in einem Topf anrösten.
Reisnudeln, Rettich und Paprika zu den Karotten gebenen.
Dressing aus Sojasauce, Reisessig, Sesam und Sesamöl anrühren und mit den Salatzutaten mischen.
Erdnüsse darüber streuen.

Montag, 7. November 2011

Der weltbeste Karottenkuchen!!!

Am Wochenende war ich in der Heimat- dort ließ ich mich kuliarisch verwöhnen, mit brannter Grießsuppe, Apfelküchle, Rösti, Käsefondue... hach, lecker!
Im Gegenzug buk ich für meine Familie diesen wunderbaren Kuchen, der ganz oben auf meiner persönlichen Kuchen-Hitliste steht. Übrigens ist das Rezept das am meisten angeklickte in meinem Blog. Das schreit doch noch einer Neuauflage mit besseren Fotos! Vom Anschnitt gibt es kein Stück, der Kuchen war ganz schnell weg, ich konnte froh sein, dass ich überhaupt ein Stück bekam! Ich habe leider keine Biolimetten bekommen, deswegen mischte ich Zitronenzesten unter die Mascarpone-Creme.
Ach und: hat hier jemand zu viel Geld? Ich würde mich sehrsehrsehr über eine Kitchenaid freuen! Ich hab den Kuchen mit der Kitchenaid meiner Mutter gebacken und hach, die ist einfach wunderbar. So macht Backen gleich drei mal so viel Spass. Also, meldet euch. ;-)

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Zutaten für 12 Stücke:


Kuchen:
285 weiche Butter
285g brauner Zucker
5 große Eier, getrennt
abgeriebene Schale und Saft einer unbehandelten Orange
170g Mehl, gesiebt
2 TL Backpulver
115g gemahlene Mandeln
115g Walnusskerne, gehackt
1 gehäufter TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Muskat
1/2 Tl Ingwerpulver
knapp 300g geraspelte Möhren
Meersalz

Für die Creme:
180g Mascarpone
200g Doppelrahmfrischkäse
85g Puderzucker
abgeriebene Schale und Saft von 2 unbehandelten Limetten

Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine Kuchenform einfetten.
Die Butter und den Zucker hellgelb und schaumig schlagen. Die Dotter einzeln nacheinander unterrühren, dann Orangenschale und -saft untermischen. Die gemahlenen Mandeln, die gehackten Walnüsse, die Gewürze und die Möhren unterrühren. Mehl und Backpulver zügig unterrühren.
In einer zweiten Schüssel die Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen und behutsam unter den Teig heben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis er aufgegangen und goldbraun ist. Stäbchenprobe machen!
Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann auf eine Kuchenplatte setzen.
Die Zutaten für die Creme gründlich verrühren und den erkalteten Kuchen damit bestreichen.


Quelle: Besser kochen mit Jamie Oliver

Montag, 10. Oktober 2011

Karotten-Walnuss-Brot

Den Sonntag nutze ich gerne zum Brot backen. Gestern buk ich dieses wunderbar saftige Brot. Ich friere immer die Hälfte ein und lasse das Brot dann über Nacht Auftauen, schmeckt (fast) wie frisch gebacken! :)

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Rezept für eine Kastenform:
3 Karotten (ca. 250-280g)
180g Mehl (550er)
270g Vollkornmehl
1/2TL Brotgewürz
1TL Salz
1 Packung Trockenhefe
ca. 250g Buttermilch
80g Walnüsse, sehr grob gehackt

Karotten schälen und in dicke Scheiben schneiden. Im Thermomix auf Stufe Turbo ca. 3-4x3sec zerkleinern.
Die restlichen Zutaten (außer den Walnüssen) in den Thermomix geben und ca. 3-4 Minuten mit Hilfe des Spatels auf der Brotknetstufe kneten. (Geht natürlich auch alles ohne Thermomix.)
In eine Schale umfüllen, die Walnüsse unterkneten.
Mindestens eine Stunde (bei mir 4) gehen lassen. In eine gefettete Kastenform umfüllen, weitere 30 Minuten gehen lassen.
Bei 175°C ca. 60 Minuten backen.

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Sonntag, 9. Oktober 2011

Walnuss-Ahornsirup-Scones

Ich liebe Scones sehr. Sie sind superschnell gemacht (also kein Problem, sie schnell zum Frühstück zu machen), nicht ganz so fetthaltig wie anderes Gebäck, aber genauso lecker. Normalerweise mache ich Scones mit Rosinen, diese Variante mit Walnüssen und Ahornsirup schmeckt aber mindestens genau so gut. Das nächste Mal werde ich ganz auf Zucker verzichten und nur Ahornsirup untermischen (vermutlich 60-70g, wenn ihr das gleich so macht, denkt daran weniger Flüssigkeit zu nehmen!), weil es mir nicht genug nach Ahornsirup geschmeckt hat.

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Rezept für 8 Scones:
250g Mehl
50g Walnüsse
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 EL Zucker
40g Margarine
120ml Sojamilch
40g Ahornsirup

Mehl mit Zucker, Backpulver und Salz mischen.
Die Walnüsse mit den Händen etwas zerkrümeln.
Die Butter schmelzen. Mit Milch und Ahornsirup mischen.
Zum Mehl geben und zügig verkneten. Für ca. 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In dieser Zeit den Ofen auf 220°C vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund auswallen. (Geht auch gut mit den Händen.) Mit einem scharfen Messer in acht gleichgroße Stücke schneiden.
Auf ein Backblech setzen, mit etwas Milch bepinseln (was meint ihr, geht auch Ahornsirup oder verbrennt der?). Ca. 15-18 Minuten backen.
Perfekt zum Frühstück oder zum NachmittagsTEE!

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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Pasta mit Birne, Radicchio und Walnüssen

Ein weiteres Rezept, das schon ewig auf meinem SuR (Stapel ungekochter Rezepte) auf mich wartet.
Ich stehe bekanntermaßen sehr auf die Kombination Obst-herzhaftes Essen. Diese Kombination mit süßer Birne und bitterem Radicchio hat mich umgehauen- wahnsinnig lecker!
Ich habe das Rezept von eat smarter, eine wahre Fundgrube für tolle Rezepte!

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Rezept für eine Portion:

80g Pasta
1 Schalotte
1 kleine Birne
1/2 kleiner Kopf Radicchio (ca. 100g)
20g Walnüsse
Weißwein
ca. 75ml Sojacuisine
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Walnüsse hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten.
Radicchio waschen, trocken schleudern, in Streifen schneiden.
Zwiebeln fein hacken, Birne in Würfel schneiden.
In einer Pfanne etwas Olivenöl andünsten. Die Zwiebel darin anbraten, nach ca. 2 Minuten die Birnenwürfel dazu geben und mitdünsten. Mit einem Schluck Weißwein ablöschen, die Sojasahne dazu geben und etwas eindicken lassen.
In der Zwischenzeit die Nudeln bissfest kochen.
Die Nudeln mit dem Radicchio und den Nüssen zur Sauce geben. Alles gut mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Genießen.

Dienstag, 11. Mai 2010

Gratin de pommes de terre aux courgettes

Zuerst eine Warnung an alle, die auf ihre schlanke Linie achten (müssen): Finger weg von diesem Rezept, es ist eine absolute Kalorienbome, mit Sahne, Parmesan, Mozzarella, Pinienkernen/Macadamianüssen!
An alle, denen das egal ist, Prädikat: besonders nachkochenswert!
Es ist ein weiteres Orginal-französisches Rezept, das ich seit meiner Pariser Zeit heiß und innig liebe. Der frische Rucola und die Pinienkerne runden die Sache perfekt ab, geben dem schweren Gratin eine etwas leichtere Note. (Was natürlich auch nur eingebildet ist, die Kalorien fallen ja nicht weg. ;) )
Aber egal, manchmal muss es einfach so was sein, man gönnt sich ja sonst nix.
Also, los geht's:

Rezept (für 3-4 Personen, als Hauptgericht, ohne andere Beilage):
800g vorwiegend festkochende Kartoffeln
600-700g Zucchini
150ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
100g geriebener Parmesan
250g Mozzarella
1 Knoblauchzehe
50g Rucola
50g Pinienkerne (in Ermangelung dieser nahmen wir gehackte Macadamianüsse, auch sehr lecker, aber mit Pinienkernen schmeckt es trotzdem besser)
etwas Butter für die Form
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen. Zucchini waschen. Beides in nicht allzu dicke Scheiben schneiden. (Die Zucchini können ruhig etwas dicker sein als die Kartoffeln.)
In einer gebutterten, mit Knoblauch ausgerieben, Auflaufform verteilen. Am besten sorgfältig wie Dachziegel schichten, dann kann sich die Flüssigkeit gleichmäßg verteilen.
Die Gemüsebrühe mit der Sahne und dem Parmesahn verrühren. Über dem Gemüse verteilen, dann salzen und pfeffern.
Im vorgeheitzen Backofen bei 210° für 50 Minuten backen.
Den Mozzarella in Scheiben schneiden und nach ca. 30 Minuten der Backzeit auf dem Gratin verteilen.
Den Rucola waschen und gut abtropfen lassen. (Wer eine Salatschleuder hat, kann diesen natürlich benutzen.)
Die Pinienkerne in einer beschichtenen Pfanne ohne zusätzliches Fett leicht anbräunen.
Das Gratin aus dem Ofen nehmen, vor dem Servieren den Rucola und die Pinienkernen darauf verteilen.

Bon Appétit!

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