Fenchel war in meiner Küche bisher ein noch nie gesehener Gast- warum auch immer.
Als ich am Freitag im Bioladen war und mich mal wieder darüber ärgerte, wie wenig Gemüse und Obst aus Deutschland kamen, sprang mir das "aus der Region"-Schild des Fenchels ins Auge. Also nahm ich das als Anlass, mich endlich an Fenchel ranzuwagen. Zu Hause machte ich mich auf die Suche nach einem tollen Rezept und wurde hier fündig. Auf die Schrot und Korn ist immer Verlass!
Es schmeckt wirklich sehr, sehr lecker, einzig mit den Mengenangaben bin ich nicht einverstanden. Ich habe das Rezept halbiert, raus kam die Menge, die ihr auf dem Foto seht. Absolut ausreichend für eine Person, keinesfalls für zwei! Außerdem habe ich frische Tomaten verwendet, aber ihr könnt auch wie im Originalrezept Dosentomaten nehmen.
Rezept für eine Portion:
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Knolle Fenchel
ca. 200g frische Tomaten
Oregano
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker
Vollkornspaghetti (nach Hunger)
Zwiebel fein würfel. Knoblauch hacken. Fenchel putzen, den Strunk entfernen, in dünne Streifen schneiden, evtl. waschen.
In einer Pfanne etwas Ölivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin andünsten. Knoblauch dazu geben, ca. 1 Minute mitbraten, dann den Fenchel dazu geben. Pfanne mit einem Deckel abdecken. Fenchel ca. 10 Minuten dünsten.
In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, am Strunk kreuzförmig einritzen. Mit kochendem Wasser übergießen. Ca. 2 Minuten stehen lassen. Dann die Tomaten schälen. Strunk und Kerne entfernen. Die Tomaten grob zerhacken.
1 Prise Zucker und etwas Oregano zum Fenchel geben, karamellisieren lassen. Die Tomaten dazu geben.
Die Spaghetti bissfest kochen.
Nudeln abgießen, evtl. etwas Nudelwasser abfangen, je nachdem, wie flüssig das Sugo ist. Falls das Sugo "trocken" ist, 2-3 EL Nudelwasser dazu geben. Das Sugo mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit den Spaghetti servieren.
Montag, 8. Juli 2013
Samstag, 6. Juli 2013
Pizza Funghi
Pizza gab es hier auf dem Blog schon eeeewig nicht mehr.
Das Geheimnis für einen guten Pizzateig ist eine laaaange Gehzeit. Je oller, desto doller. Mein Teig stand "nur" knappe 24 Stunden im Kühlschrank, er kann auch mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Je länger er im Kühlschrank steht, desto weniger Hefe könnt ihr verwenden. Superlecker schmeckt auch frischer Rucola statt Basilikum. Und dass ihr den Belag frei variieren könnt, ist eh klar, oder? Ich wollte es dieses Mal aber "puristisch", nur Tomaten, Käse und gaaaaanz viele Champignons (unter dem Käse sind noch mehr Champignons). Lecker!

Für 2 Portionen (1 Blech oder 2 runde Pizzas):
Teig:
200g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Pizzakräuter
4g frische Hefe
ca. 90ml Wasser
1 EL Öl
Belag:
400ml Tomatenpassata (oder 1 Dose Pizzatomaten)
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Pizzakräuter
1 Prise Zucker
1 Prise Salz
1 kleine Zwiebel, in Ringen
8 Champignons, in Scheiben
125g Mozzarella, in Scheiben
ein paar Späne Parmesan
ein paar Blätter frischer Basilikum
Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Mit den restlichen Zutaten verrühren, ca. 5 Minuten kneten, bis ein glatter, glänzender Teig entsteht und die Schüsselwände "sauber" sind. Ca. 30 Minuten gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. Mindestens 2 Stunden vor der Verwendung aus den Kühlschrank holen.
Für die Sauce eine Zwiebel fein hacken. In etwas Olivenöl anschwitzen. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die halbierten Knoblauchzehen dazu geben, kurz mitbraten, dann mit Tomatenpassata ablöschen. Kräuter, Zucker und Salz dazu geben. Die Sauce so lange köcheln lassen, bis sie zu einem "Brei" wird, der ungefähr die Konsistenz von Tomatenmark aus der Tube hat.
Ofen auf 220°C vorheizen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auswallen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
Die Tomatensauce auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Zwiebelringe darüber verstreuen. Mit der Hälfte des Mozzarellas belegen, dann die Champignons darauf verteilen, dann den Rest Mozzarella und die Parmesanspäne darauf verteilen.
Ca. 20 Minuten backen.
Basilikum in dünne Streifen schneiden und über der Pizza verteilen,.
Donnerstag, 4. Juli 2013
Reisnudeln mit Wokgemüse, Erdnüssen und Tofu
Ich bin gerade voll auf dem "irgendwie asiatisches Gemüse mit Nüssen und Tofu"-Trip. Na ja, es gibt schlimmeres. ;-)
Ich muss zugeben, dass Mangold nicht unbedingt die perfekte Wahl für die Gemüsepfanne war, aber mich haben die grellpinken Stängel so angelacht, dass ich einfach eine Portion Mangold mitnehmen musste. Eigentlich seid ihr in der Wahl eures Gemüses ganz frei, ihr könnt auch frischen Spinat, Pak Choi, Karotten, Kohlrabi, Paprika, Brokkoli,... nehmen, ganz was euch beliebt!
Rezept für 2 große Portionen:
1 große Zwiebel
500g Gemüse nach Wahl
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1-2 Knoblauchzehen
rote Chilischote (Menge je nach Schärfe)
Limettensaft
Sojasauce
Ketjap Manis
200g Sesam-Mandel-Tofu (von Taifun)
100g (Vollkorn)-Reisnudeln (z. B. von Arche, ersatzweise normale Glasnudeln)
Salz
Sesamöl
Bratöl
1 Handvoll geröstete Erdnüsse (geht auch gut: gerösteter Sesam oder Cashews)
Tofu würfeln.
Zwiebel in Streifen schneiden. Ingwer, Knoblauch und Chili fein hacken. Gemüse in mundgroße Stücke schneiden.
In einer Pfanne/Wok Bratöl erhitzen. Die Tofuwürfel scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten.
Evtl. noch etwas Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebel darin anbraten, das Gemüse je nach Garzeit dazu geben. Mit einer Mischung aus 2 EL Limettensaft, 1 EL Ketjap Manis, 2 EL Sojasauce ablöschen. Kurz köcheln lassen, dann mit Limettensaft/Ketjap Mais/Sojasauce abschmecken.
Die Nudeln abgießen. Salzen und mit 1/2 EL Sesamöl mischen.
Auf einem Teller die Nudeln, das Gemüse und die Tofuwürfel anrichten. Die Nüsse darüber verteilen.
Ich muss zugeben, dass Mangold nicht unbedingt die perfekte Wahl für die Gemüsepfanne war, aber mich haben die grellpinken Stängel so angelacht, dass ich einfach eine Portion Mangold mitnehmen musste. Eigentlich seid ihr in der Wahl eures Gemüses ganz frei, ihr könnt auch frischen Spinat, Pak Choi, Karotten, Kohlrabi, Paprika, Brokkoli,... nehmen, ganz was euch beliebt!
Rezept für 2 große Portionen:
1 große Zwiebel
500g Gemüse nach Wahl
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1-2 Knoblauchzehen
rote Chilischote (Menge je nach Schärfe)
Limettensaft
Sojasauce
Ketjap Manis
200g Sesam-Mandel-Tofu (von Taifun)
100g (Vollkorn)-Reisnudeln (z. B. von Arche, ersatzweise normale Glasnudeln)
Salz
Sesamöl
Bratöl
1 Handvoll geröstete Erdnüsse (geht auch gut: gerösteter Sesam oder Cashews)
Tofu würfeln.
Zwiebel in Streifen schneiden. Ingwer, Knoblauch und Chili fein hacken. Gemüse in mundgroße Stücke schneiden.
In einer Pfanne/Wok Bratöl erhitzen. Die Tofuwürfel scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten.
Evtl. noch etwas Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebel darin anbraten, das Gemüse je nach Garzeit dazu geben. Mit einer Mischung aus 2 EL Limettensaft, 1 EL Ketjap Manis, 2 EL Sojasauce ablöschen. Kurz köcheln lassen, dann mit Limettensaft/Ketjap Mais/Sojasauce abschmecken.
Die Nudeln abgießen. Salzen und mit 1/2 EL Sesamöl mischen.
Auf einem Teller die Nudeln, das Gemüse und die Tofuwürfel anrichten. Die Nüsse darüber verteilen.
Dienstag, 2. Juli 2013
Und die Gewinnerinnen sind...
Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen lieben Kommentare zu meinem Blog, ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut! :-)
Die Gewinnerin des ersten Päckchen ist...
Danke für deine lieben Worte, Chrissy! Bei "Kochst du wieder was aus dem tollen Gemüseblog da?" musste ich sehr lachen! :) Und es zeigt mal wieder, wie man Leute erfolgreich "missioniert"- nicht durch Worte, sondern durch leckeres Essen.
Und das zweite Päckchen geht an...
Liebe Cathi, ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren der Sachen, vor allem mit den Gewürzen! Vielleicht kochst du ja etwas Spannendes damit und bloggst dann drüber? Ich würde mich freuen!
Bitte schickt mir bis zum 8.7. eine Email mit eurer Adresse und evtl Nahrungsmittelallergien/-abneigungen an lacuisinedegourmande(at)web.de.
Die Gewinnerin des ersten Päckchen ist...
Danke für deine lieben Worte, Chrissy! Bei "Kochst du wieder was aus dem tollen Gemüseblog da?" musste ich sehr lachen! :) Und es zeigt mal wieder, wie man Leute erfolgreich "missioniert"- nicht durch Worte, sondern durch leckeres Essen.
Und das zweite Päckchen geht an...
Liebe Cathi, ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren der Sachen, vor allem mit den Gewürzen! Vielleicht kochst du ja etwas Spannendes damit und bloggst dann drüber? Ich würde mich freuen!
Bitte schickt mir bis zum 8.7. eine Email mit eurer Adresse und evtl Nahrungsmittelallergien/-abneigungen an lacuisinedegourmande(at)web.de.
Montag, 1. Juli 2013
Gurken-Zucchini-Salat mit Cashews und gebratenem Tofu
Eigentlich sollte es am Wochenende diesen Salat von Tim Mälzer geben- ich hatte aber mal wieder meinen Einkaufszettel vergessen und musste deshalb improvisieren. Aber egal, lecker war es auch so, die wichtigstens Zutaten hatte ich ja da. Den Salat gibt es sicher wieder, der Salat ist der perfekte Sommergericht! Leicht und erfrischend, der Tofu und die Cashews sättigen aber gut, eigentlich bin ich ja so gar kein Low-Carb-Typ, ich liebe Kohlenhydrate. ;-)
Rezept für eine Person:
Tofu:
200g Naturtofu
1 TL Yokos Tofugewürz
1-2 EL Sojasauce
1 Knoblauchzehe, gehackt
Bratöl
Salat:
1 kleine Zucchini (ca. 100g)
1 kleine Landgurke (ca. 150g)
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
Dressing:
1 kleine Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Sojasauce
1 EL Limettensaft
1/2 EL Reisessig
1/2 EL Olivenöl
1 TL Sesamöl
geröstete Cashewkerne
Tofu würfeln. Knoblauch und Tofugewürz mit Sojasauce und 1 EL Öl verrühren. Tofuwürfel darin einlegen. Mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, ab und zu umrühren.
Gurke schälen. Gurke (Kerngehäuse natürlich aussparen) und Zucchini mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden, die Streifen evtl. noch mal längst durchschneiden, so dass sie ungefähr so breit sind wie Bandnudeln. Mit Salz und 1/2 TL Zucker mischen, mindestens 5 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Zutaten für das Dressing verrühren.
In einer Pfanne 1 EL Bratöl erhitzen. Die Tofuwürfel scharf anbraten.
Gurken- und Zucchinistreifen gut ausdrücken. Zum Dressing geben, gut mischen und evtl. mit Zucker und Sojasauce abschmecken.
Auf einem Teller anrichten, Tofu und Cashews darauf verteilen.
Rezept für eine Person:
Tofu:
200g Naturtofu
1 TL Yokos Tofugewürz
1-2 EL Sojasauce
1 Knoblauchzehe, gehackt
Bratöl
Salat:
1 kleine Zucchini (ca. 100g)
1 kleine Landgurke (ca. 150g)
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
Dressing:
1 kleine Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Sojasauce
1 EL Limettensaft
1/2 EL Reisessig
1/2 EL Olivenöl
1 TL Sesamöl
geröstete Cashewkerne
Tofu würfeln. Knoblauch und Tofugewürz mit Sojasauce und 1 EL Öl verrühren. Tofuwürfel darin einlegen. Mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, ab und zu umrühren.
Gurke schälen. Gurke (Kerngehäuse natürlich aussparen) und Zucchini mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden, die Streifen evtl. noch mal längst durchschneiden, so dass sie ungefähr so breit sind wie Bandnudeln. Mit Salz und 1/2 TL Zucker mischen, mindestens 5 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Zutaten für das Dressing verrühren.
In einer Pfanne 1 EL Bratöl erhitzen. Die Tofuwürfel scharf anbraten.
Gurken- und Zucchinistreifen gut ausdrücken. Zum Dressing geben, gut mischen und evtl. mit Zucker und Sojasauce abschmecken.
Auf einem Teller anrichten, Tofu und Cashews darauf verteilen.
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