Freitag, 9. Mai 2014

Risotto verde

Hmmm, grüner Spargel ist köstlich! Dazu noch frischer Spinat aus meiner Ökokiste, Weißwein von meinen Eltern und viel Parmesan in cremigem Risotto. Mehr braucht es nicht zum Frühlingsglück!

Risotto verde


Rezept für 2 Portionen:
500g grüner Spargel
400ml Gemüsefond
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150g Risottoreis (mein liebster: Carnaroli von Rapunzel)
100ml Weißwein
ca. 250g frischer Spinat
50g Parmesan
15g Butter
Salz, Pfeffer
 Olivenöl

Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden. Das untere Drittel evtl. schälen. Fond zum Kochen bringen, Spargel darin bissfest garen. Spargel in ein Sieb gießen, Fond auffangen.
In der Zwischenzeit den Spinat waschen. Je nach Größe der Blätter grob zerrupfen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Reis waschen.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Zwiebel darin anschwitzen, dann Reis und Knoblauch dazu geben. So lange braten, bis der Reis leicht glasig wird, dann mit Weißwein ablöschen. Wein verkochen lassen, dann nach und nach mehr Gemüsefond hinzugeben, bis das Risotto anfängt zu binden. Der Reis soll außen weich und innen noch bissfest sein
Spinat und Spargel zum Risotto geben. Spinat zusammenfallen lassen.
Parmesan reiben. Mit der Butter zum Risotto geben und unterrühren.
Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Genießen.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Stielmus-Kartoffel-Untereinander

Kennt ihr Stielmus bzw. Rübstiel? Ich hatte noch nie davon gehört, bis ich einen Bund Stielmus in meiner Ökokiste fand. Das liebe ich so an meiner Ökokiste, immer wieder für eine Überraschung gut! Stielmus sind die Blätter von Speiserüben und Kohlgemüse. Stielmus ist vor allem im Rheinland und Westfalen bekannt,  früher aß man es hauptsächlich im Winter, in Salz eingelegt und vergoren, ähnlich wie Sauerkraut. Heute ist es eher ein Frühjahrsgemüse und wird frisch geerntet verzehrt.Stielmus schmeckt fein, leicht säuerlich und frisch. (Quellen: 1, 2)
Das erste Mal gab es bei mir Stielmus kurz angebraten, mit etwas Sahne verfeinert zu Pasta, das zweite Mal mit Kartoffelpüree vermischt. Beide Varianten fand ich sehr lecker, die Kartoffelvariante aber ein kleines bisschen besser, deswegen gibt es für die ein Rezept. Falls ihr mal irgendwo Stielmus sehr, probiert es!
Dazu gab es bei mir eine Wheaty Thüringer.
Ach, und habt ihr vielleicht tolle Stielmus-Rezepte? Der nächste Bund kommt bestimmt. ;-)

Stielmus

Rezept für eine große Portion:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Stielmus
2-3 Kartoffeln
ca. 50ml Gemüsefond
ca. 100ml (vegane) Buttermilch
Salz, Pfeffer, Muskat
Bratöl

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Stielmus in ca. 3-4cm lange Stängel schneiden. Waschen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Kartoffeln schälen, würfeln, in einem Topf in etwas Salzwasser bissfest garen.
In einer Pfanne Öl erhitzen. Zwiebel darin anschwitzen, bis sie glasig werden. Knoblauch dazu geben, ca. eine Minute mitbraten, dann den Stielmus dazu geben. Mit Gemüsefond ablöschen, ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest und der Fond verdampft ist.
In der Zwischenzeit die vegane Buttermilch herstellen. Dazu 100ml Sojamilch mit 10ml Zitronensaft (oder Apfelessig) vermischen. Ca. 5 Minuten stehen lassen, bis die Sojamilch ausflockt und dick wird. Achtung, das funktioniert nicht mit anderer pflanzlicher Milch!
Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben. Mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Buttermilch dazu geben, bis die Kartoffelmasse weich und cremig ist, mit dem Stielmus vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.


Montag, 5. Mai 2014

Rote Beete Rohkostsalat mit Bananendressing

... ja, ihr habt richtig gelesen! Das Dressing dieses Salates besteht aus Zitronensaft, Olivenöl und zermatschter Banane. Als ich das Rezept beim Blättern in "Vegan & vollwertig genießen" entdeckte, wusste ich, "das ist entweder ein ganz fieser Geschmacksunfall oder der absolute Knaller, das musst du testen!". Gott sei dank ist es letzteres. Der Bananengeschmack ist wirklich nur ganz dezent und gibt dem Salat eine schöne Süße und passt ganz wunderbar zur erdigen rote Beete und der leckeren Frische des Zitronensafts. Rote Beete und Zitrone sind eh eine super Kombination. Es ist übrigens kein Fehler, dass im Rezept kein Salz oder andere Gewürze verwendet werden, das soll so, damit man den Geschmack des Wurzelgemüses richtig entdecken kann.
Ich habe die Rezeptzutaten halbiert und meinem Ökokisteninhalt angepasst und die Kohlrabi weggelassen. Sehr sehr lecker, traut euch!

Rote Beete Rohkostsalat


Zutaten für 2-3 Portionen:

1 großer Apfel
1 große Möhre
1 rote Beete
1/2 Banane
Saft einer halben Biozitrone
2 EL gutes Olivenöl

Apfel, Möhre und rote Beete raspeln. (Ich habe meine Microplane Vierkantreibe verwendet, Apfel, Möhre und eine Hälfte der roten Beete habe ich mit der groben Reibe geraspelt, die andere Hälfte der roten Beete mit der mittelgroßen).
Banane mit einer Gabel zerdrücken, Zitronensaft und Olivenöl dazu geben und verrühren. Zum Gemüse geben und vermischen.

Sonntag, 4. Mai 2014

Veganes Ragù alla Bolognese

Ihr wisst, ich liebe Bolognese, egal ob auf Sojaschnetzel-, Linsen- oder Tofubasis. In "Vegan & vollwertig genießen", das mir der Hädecke-Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat, werden als Hackfleisch"ersatz" Sonnenblumenkerne verwendet. Das fand ich so spannend, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte!
Die Sauce schmeckt ziemlich lecker. Beim ersten Abschmecken "erschrak" ich etwas, weil die Sonnenblumenkerne extrem vorschmeckten und die Sauce wirklich so gar nicht nach Bolognese schmeckte. Aber in Kombination mit den Vollkornfarfalle hat sich das in Wohlgefallen aufgelöst, die Sauce schmeckt genau so, wie eine leckere (vegane) Bolognese schmecken soll. Einziger Unterschied zu den oben verlinkten Rezepten ist, dass die Sonnenblumenkerne beim Kochen nicht wirklich weich werden und die Sauce so ziemlich kernig ist. Wem das nicht so gefällt, sollte die Sonnenblumenkerne etwas feiner mahlen.

Veganes Ragù alla Bolognese

Veganes Ragù alla Bolognese
Rezept für 3 Portionen:
Vollkornnudeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100g Sonnenblumenkerne
1 Karotte
1 Stange Sellerie
500ml Tomatenpassata
3 EL Tomatenmark
italienische Kräuter
Salz, Pfeffer
Bratolivenöl

Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Sonnenblumenkerne im Mixer grob zerkleinern. Karotte grob raspeln. Selleriestange würfeln.
In einem schweren Topf etwas Öl erhitzen. Die Zwiebel darin glasig anschwitzen, dann Sonnenblumenkerne, Knoblauch, Karotte und Sellerie dazu geben und kurz anbraten. Mit Tomatenpassata ablöschen. Kräuter, Salz und Pfeffer dazu geben und mindestens 15 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Pasta bissfest kochen.
Das Ragù abschmecken, mit der Pasta servieren.


Dazu gab es bei mir einen Rohkostsalat. Das Rezept dafür gibt es morgen.

Veganes Ragù alla Bolognese


Freitag, 2. Mai 2014

Tom Yum Suppe mit Pak Choi, Nudeln und Tofu

Oder Nudelsuppe Asia-Style. ;-)
Die Kombination von Kokosmilch mit Nudeln mag ungewöhnlich klingen (zumindest für mich), aber auf Reis hatte ich keine Lust, auf Kohlenhydrate aber schon, also entschied ich mich, endlich die Packung Asia Wok Nudeln, die noch auf Verwendung wartete, aufzubrauchen.
Die Tom Yum Paste habe ich das erste Mal von meinem VPS-Partner bekommen, glücklicherweise gibt es die Paste auch in Deutschland in Asialäden. Yummy!

Tom Yum Suppe


Rezept für 2 große Portionen:
200g Tofu (bei mir: Mandel-Sesam von Taifun), in Würfeln
1 Zwiebel, in Halbringen
2 Karotten, in dünnen Scheiben
1 mittelgroßer Kopf Pak Choi, Stängel in dünnen Streifen, Blätter grob zerrupft
6 Champignons, in Scheiben
200ml Kokosmilch
1 EL Tom Yum Paste
100g Woknudeln (Garzeit: 3 Minuten)
Sojasauce
Limettensaft
Koriander, gehackt
Bratöl

Tofuwürfel in etwas Öl bei großer Hitze knusprig anbraten. Beiseite stellen.
Zwiebeln und Karotten in die Pfanne geben, ca. 2 Minuten anschwitzen, dann die Stängel dazu geben und weitere 2 Minuten anbraten. Mit Kokosmilch und 300ml Wasser ablöschen. Die Tom Yum Paste in der Flüssigkeit auflösen. Sobald die Flüssigkeit kocht, die Woknudeln, die Pak Choi Blätter und die Champignons dazu geben. Ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln weich sind. Mit Limettensaft und Sojasauce abschmecken.
In eine Schale geben, Tofu und Koriander darauf anrichten.
Genießen.