Freitag, 26. März 2010

Power-Porridge...

...gab es neulich in dem tollen Café, in dem ich letzten Sonntag mit meiner Mutter frühstücken war. Das Café ist wunderbar, der Milchkaffee ein Traum, alles ist bio und das meiste auch selbstgemacht. Abgesehen vom Porridge teilten wir uns ein Frühstück, zu dem es dreierlei dort hergestellte vegane Aufstriche gab. Alles wahnsinnig lecker.
Ich versuchte heute morgen das Porridge nachzukochen, denn ich liebe Porridge zum Frühstück, kaum etwas sättigt mich so lange und gesund ist es auch. Anders im Carrots and Cofee kamen bei mir nicht verschiedene Trockenobstsorten rein (ich hatte nämlich nur Rosinen hier), ausserdem waren im Porridge noch Orangenschalen, darauf habe ich auch verzichtet.

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Rezept:

50g (Vollkorn-)Haferflocken
1 kleiner Apfel
eine halbe Handvoll Rosinen
etwas (Hafer)Milch
eine Handvoll gemischte Kerne/Nüsse (bei mir waren es Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Cashewbruch, Mandelsplitter)
etwas Ahornsirup

Den Apfel entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit den Haferflocken und den Rosinen mit der Milch und Wasser (Menge variiert, einfach mal bei wenig anfangen und evtl. nachgießen) in einen Topf geben, aufkochen und köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
In einer beschichten Pfanne die Nüsse anrösten, unter das Porridge heben und mit Ahornsirup süßen.

Fertig ist das nahrhafte und gesunde Frühstück.

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Freitag, 19. März 2010

Roggenvollkornbrot mit Hirse und Leinsamen

Das Brot habe ich gestern gebacken.
Wenn es schnell gehen muss, dann kann man es auch direkt nach dem Teig zubereiten in eine geölte Kastenform geben, in den kalten Backofen geben und dann für ca. 60 min bei 200°C backen.
Ich dachte eigentlich, dass das Brot eher noch hoch gehen würde, allerdings war mein Teig wohl etwas zu feucht, deswegen lief es eher zur Seite weg. Das nächste mal werde ich es wohl doch eher in einer Kastenform ausbacken. Dann muss man aber evtl. weniger Mehl verwenden.

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Zutaten:
ca. 850g Roggenvollkornmehl
140g Hirse
80g Leinsamen
ca. 700-900ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
2 TL Zucker
1 Würfel Hefe
Körner zum bestreuen des Brotes (bei mir waren es Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Cashewbruch)

Roggenvollkornmehl, Salz, Hirse und Leinsamen mischen.
Hefe mit Zucker im Wasser auflösen. (Erst mal mit etwas weniger Wasser anfangen und evtl. mehr dazugeben.)
Zum Mehl geben und gut durchkneten.
Ca. 2 Stunden gehen lassen. (Je länger, desto besser.)
Teig halbieren, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zwei runde Laibe formen. Für weitere 20min gehen lassen, dann im den kalten Backofen geben, 180°C einstellen, ca. 50-60min backen.


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Donnerstag, 18. März 2010

Spaghetti mit Rucola, getrockneten Tomaten und gerösteten Cashewkernen.

Eine sehr simple Sache, aber wahnsinnig lecker.
Gerade wenn man abends spät von der Arbeit kommt, aber trotzdem noch etwas Warmes essen mag, steht dieses Gericht in Null-Komma-Nix auf dem Tisch.

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Nudelwasser aufsetzen, ordentlich salzen und dann Spaghetti bissfest kochen.
Rucola waschen und in kleine Stücke schneiden oder hexeln.
In einer beschichteten Pfanne die Cashewkerne ohne Fett anrösten.
Nudeln mit Rucola, Cashewkernen und einer handvoll getrockneten Tomaten (in Öl eingelegt) vermischen und genießen.

Freitag, 12. März 2010

Spitzkohl Rosenkohl Curry

So, nach längerer Pause mal wieder ein Rezept von mir.
Ich war in den letzten Wochen viel beschäftigt, mit Arbeit und Heimaturlaub. Während meiner arbeitsreichen Wochen war die Lust etwas aufwendiges zu kochen nicht besondern groß und bei meinen Eltern habe ich zwar täglich gekocht, aber nicht fotografiert.
Eben gab es bei mir zum Mittagessen dieses superschnell gekochte Spitzkohlcurry. Es war wahnsinnig scharf (und das obwohl ich eine abgeblich milde Curry-Paste benutzt habe und das ganze nach dem ersten Probehappen mit etwas Kokosmilch zu "löschen" versucht habe.). Aber mit etwas Sojaghurt ging es dann und eigentlich esse ich ja auch sehr gerne scharf. Weil es schnell gehen musste, gab es dazu getoastete Pita, demnächst werde ich zu den Resten wohl noch ein Dal kochen, und mit Basmatireis schmeckt mir ein Curry einfach noch mal besser, durfte ich heute feststellen.

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Zutaten für 2-3 Portionen (je nach Hunger und Beilage):

1 Zwiebel
1 rote Zwiebel (man kann auch einfach 2 normale nehmen)
3-4 Zehen Koblauch (meine waren recht klein)
3 Karotten
halbe Stange Lauch (ca. 100g)
halber kleiner Kopf Spitzkohl (ca. 150g)
125g (TK-)Rosenkohl
1 EL Curry-Pulver
1 TL Kreuzkümmel, zerstossen
150ml Kokosmilch
Öl
Salz
Pita-Brot, getoastet
ca. 150g Sojaghurt mit gehacktem Koriander, Zitronensaft und Salz abgeschmeckt


Zubereitung:

Zwiebeln halbieren und in Halbkreise schneiden.
Knoblauch hacken.
Karotte stifteln.
Spitzkohl halbieren, in feine Streifen schneiden, waschen.
Lauch ringeln.
Kreuzkümmel zerstossen.

In einer Pfanne Öl erhitzen. Die Zwiebeln und die Karotte in die heiße Pfanne geben, braten. Nach ca. 2 Minuten den Koblauch und den Lauch dazu geben. Noch mal Kurz braten, dann das Currypulver, die Paste und den gemahlenen Kreuzkümmel dazu geben. Ca. 3-4 Minuten schmoren lassen, dann den Spitzkohl und den Rosenkohl dazu geben. Nach ca. 3 Minuten mit Kokosmilch ablöschen und köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Veganer Flammkuchen

Wenn meine Oma Brot buk, dann kam immer die ganze Familie vorbei und holte sich das Brot ab, sie fabriziert immer riesige Brotrationen in einem großen Ofen, der im Keller steht. Die ganze Familie versammelte sich dann bei uns und es gab Zwiebelkuchen oder Flammkuchen. Das Rezept für den Zwiebelkuchen habe ich schon hier gepostet, Flammkuchen liebe ich nicht minder.
Dieser hier ist vegan, ich war wirklich überrascht, wie lecker er war und habe meinen Eltern schon versprochen, diesen Flammkuchen für sie zu backen, wenn ich sie in ein paar Wochen besuchen fahre.
Beim nächsten mal werde ich vielleicht noch gekochte Pellkartoffelscheiben drauf verteilen, bei uns zu Hause sagt man dazu dann "Dünnede", eine Art badische Pizza, die schon meine Urgroßmutter immer buk, wenn sie auch Brot machte.

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Zutaten:

für den Teig:
150g Weizenmehl
5g frische Hefe
lauwarmes Wasser (nach Gefühl)
Prise Salz
1/2 TL Zucker
Schuss Olivenöl
etwas Mehl für die Arbeitsfläche

für den Belag:
ca. 150ml Sojasahne
1 Frühlingszwiebel
1/2 Zucchini
ca. 60g Mandel-Nuss-Tofu (Räuchertofu ist sicherlich auch lecker)
Provence-Gewürz (ich hatte das von Sonnentor)
Salz (ich nahm das Tomatengewürzsalz von Lebensbaum)
Pfeffer


Zubereitung:

Mehl, Zucker, Salz mischen. Hefe in lauwarmem Wasser auflösen, zum Mehl dazu geben und einen elastischen Teig kneten. An einem warmen Ort mindestens 1,5 h gehen lassen.

Sojasahne mit dem Gewürzen mischen, mit Pfeffer und evtl. zusätzlichem Salz abschmecken.
Die Frühlingszwiebel ringeln, die Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden, Mandel-Nuss-Tofu ebenfalls in Scheiben schneiden.

Den Teig auswalen. Ungefähr die Hälfte der Sojasahne darauf verstreichen. Die Zucchini, den Tofu und die Frühingszwiebel darauf verstreuen. Den Rest Sojasahne darüber gießen.

Bei 220°C für ca. 15-20min backen.