Donnerstag, 17. April 2014

Spargel mit Kratzete

Mein liebstes Spargelgericht, das wissen langjährige Leser sicher schon, ist Spargel mit Kratzete. So gern ich neue Spargelgerichte ausprobiere, gibt es doch jede Saison mehrere Male dieses Gericht. Und weil seit letztem Jahr der ein oder andere neue Leser hinzugekommen ist, gibt es auch diese Spargelsaison wieder mein Rezept für euch. Ein bisschen anders, als in den letzten Jahre (2013, 2012, 2011, 2010). Die Sauce hab ich mit Zitrone verfeinert, unter die Kratzete hab ich Schnittlauch gemischt, weil kein Bärlauch im Haus war. Aber auch ganz pur schmeckt die Kratzete klasse! Anscheinend schreibt man das übrigens so. Ich hab's bisher immer mit d geschrieben, also KratzeDe, aber auch in der Wirtschaft meines Heimatorts steht es mit T auf der Karte. Aber ist ja eigentlich auch egal, wie man es schreibt, es ist lecker. Unglaublich lecker! Fand zum Beispiel auch Sarah, die das Gericht sogar zu einem ihrer Lieblingsgerichte erklärte. Na wenn das keine Ehre ist!
Der Spargel kommt vom Spargelacker meiner Familie und war Teil meines Osterpäckchens, das Rezept für die Kratzete ist natürlich Omas. Bei der schmeckt die Kratzete natürlich besonders gut, aber ich finde, dass sich meine Kratzede inzwischen mit ihrer messen kann.

Rezept für eine große Portion:
Kratzete:
1 Ei
65g Mehl
ca. 70ml Milch
1 Prise Salz
Mineralwasser
nB etwas frisch gehackter Schnittlauch oder Bärlauch
Butter(schmalz)
Spargel:
ca. 500g Spargel
Butter
Salz, Zucker
Soße:
15g Butter
10g Mehl
Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Bio-Zitrone


Für die Kratzete:
Ei trennen. Mehl, Salz, Eigelb und Milch verrühren. (Der Teig soll an dieser Stelle recht zäh sein.) 30 Minuten quellen lassen, dann einen guten Schuss Mineralwasser zum Teig geben und verrühren. (Der Teig soll etwas dicker als Pfannkuchenteig sein, damit die Kratzede auch schön dick und fluffig wird.)
Eiweiß steif schlagen. Evtl. die frisch gehackten Kräuter unter den Teig rühren. Anschließend das Eiweiß vorsichtig unterheben.
In einer Pfanne Butter schmelzen lassen, den Teig hineingeben. Sobald die Kratzede goldbraun ist, wenden. Mit zwei Gabeln in der Pfanne "zerkratzen"/zerreissen.

Spargel:
Spargel in mundgerechte Stücke schneiden.
In einem Topf ca. 200ml Wasser erhitzen. Sobald es kocht, die Butter, eine gute Prise Zucker und Salz ins Wasser geben. Die Spargelenden ins Wasser geben, mit geschlossenem Deckel 3 Minuten kochen, dann die Spargelspitzen dazu geben. Je nach Geschmack 8-10 Minuten bissfest kochen.
Spargel in ein Sieb gießen. Flüssigkeit auffangen!

Soße:
In einem Topf die Butter schmelzen. Mehl dazu geben, kurz anschwitzen lassen. Das Spargelwasser dazu geben und rühren, bis eine glatte Sauce entsteht. Etwas Milch hinzufügen. Salz, Pfeffer und Muskat dazu geben. Nach Geschmack etwas Zitronenzesten hinzugeben. Die Spargeln wieder dazu geben und 2 Minuten ziehen lassen. Abschmecken.

Alles zusammen servieren. Genießen.




Dieses Rezept möchte ich zum aktuellen Blogevent bei der S-Küche beisteuern. Das Thema ist "Aprilfrisch", gesammelt werden saisonale Rezepte mit Rhabarber, Bärlauch, Spargel,... 
Wie ihr wisst, liegt mir eine saisonale Ernährung sehr am Herzen. Regional soll's am besten auch sein. Deswegen bekomme ich auch meine Regio-Ökokiste, mit der ich nach wie vor sehr zufrieden bin. *werbetrommel*
Und als ich bei Facebook von Simones Event las, wusste ich, da muss ich dabei sein, das ist einfach mein Thema und ich finde es klasse, dass sich Simone dieses Thema ausgesucht hat. Leider ist regionale und saisonale Ernährung viel zu selten Thema auf Foodblogs, finde ich.
Es gibt auch schon einige Teilnehmer, schaut mal hier auf Simones Pinnwand, eine schöne Sammlung und ich hoffe, da kommen noch einige Sachen dazu. Am besten noch mehr mit Spargel, davon hab ich nämlich gerade knappe 2 Kilo im Kühlschrank. ;-)
Danke liebe Simone für dieses tolle Event!

Samstag, 12. April 2014

Eton Mess mit Schoko-Meringues und Rhabarber

Kennt ihr Eton Mess? Ich mag die Geschichte, die Nigella erzählt, dass der Name von den Eton-Schülern kommt, die beim Essen alles untereinander gemischt haben. Das mache ich nämlich auch gerne, zum Beispiel mit Kartoffelbrei und Spinat. ;-)
Klassischerweise wird Eton Mess mit Erdbeeren serviert. Die gibt es bei mir aber erst im Mai oder Juni, sobald die ersten Erdbeeren auf den deutschen Feldern wachsen.
Die Meringues waren mit Schokolade, die hat meine Schwester gemacht. Ein Traum, außen knusprig, innen weich und schokoladig. Aber auch mit normalen Meringues schmeckt Eton Mess super. Ich würde an eurer Stelle aber selbstgemachte Meringues verwenden (ein erprobtes Rezept findet ihr hier) oder welche in einer Bäckerei/Konditorei kaufen, die fertigen im Supermarkt finde ich oftmals nicht besonders lecker.
Außerdem habe ich etwas Naturjoghurt untergemischt. Ich hatte nicht mehr so viel Sahne da, außerdem wird es so figurfreundlicher. Ein angenehmer Nebeneffekt, der dem guten Geschmack keinen Abbruch tut!



Für 2 Portionen braucht ihr:
2 mittelgroße Stangen Rhabarber
3 TL Vanillezucker (selbstgemacht)
1 mittelgroße (Schoko)Meringue
100g Sahne
200g Naturjoghurt

Rhabarber putzen, klein schneiden und mit 2 TL Zucker und 2-3 EL Wasser in einen Topf geben. Deckel aufsetzen und zum Kochen bringen. Ca. 5 Minuten weich kochen lassen, dann abkühlen lassen.
Sahne mit 1 TL Vanillezucker steif schlagen.
Auf zwei tiefen Tellern oder Schüsseln zuerst den Naturjoghurt verstreichen. Meringue darüber zerbröseln. Sahne und Rhabarberkompott darauf verklecken. Servieren. Genießen.

Teryaki-Tofu und Pak Choi mit Kokos-Reis

Der gedünstete Pak Choi steht auf meinem SuR, seit ich La Veganista* zum ersten Mal durchblätterte. Als ich letzte Woche in meiner Ökokiste Pak Choi entdeckte, war meine Freude groß. Ich liebe Pak Choi, im Bioladen ist er aber selten zu bekommen. Und jetzt kommt er direkt vom Acker meiner Biolandgärtnerei, hach, wie toll. Mir war gar nicht bewusst, dass Pak Choi gerade Saison hat! Anders als bei der Veganista, gab es bei mir keinen Korianderblumenkohl als Beilage, sondern Teryaki-Tofu. Soooo unglaublich lecker, sag ich euch! Gleich an zwei Tagen hintereinander gab es das bei mir, das ist eine Seltenheit. Interessanterweise habe ich festgestellt, dass mir der Tofu am ersten Tag besser schmeckte, als ich ihn pur angebriet, mit Soja-und Teryaki-Sauce ablöschte und kurz darin ziehen ließ, als am zweiten Tag, als ich den Tofu vor der Zubereitung mariniert hatte. Bei der ersten Version wurde er viel knuspriger, so dass ich mich entschieden habe, nur diese Variante zu bloggen, auch wenn ihr auf dem Bild den Tofu vom zweiten Tag seht.
Ach, und ich geb's gleich zu: Meine Teryaki-Sauce war ein Fertigprodukt aus dem Glas. Hat jemand ein erprobtes Rezept für selbstgemachte Teryaki-Sauce? Ich würde die in Zukunft gern selbst herstellen. In rauen Mengen, versteht sich. ;-)


Rezept für eine große Portion:
für den Reis:
60g Reis
1 EL Kokosflocken
1 Prise Salz

Reis waschen. Mit der doppelten Menge Wasser, dem Salz und den Kokosflocken aufkochen lassen. Bei kleinster Hitze und geschlossenem Deckel gar ziehen lassen.


für den Tofu:
150-200g Naturtofu (meine Empehlung, wie immer: Taifun)
1 EL Sojasauce
3 EL Teriaky-Sauce
1 EL Bratöl

Tofu in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer beschichten Pfanne erhitzen. Die Tofuscheiben darin so lange anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Mit Soja- und Teriaky-Sauce ablöschen. Kurz ziehen lassen.


für den Pak-Choi:
ein paar Cashew-Kerne
1 mittelgroßer Pak Choi
1 Bio-Limette
2 EL Sojasauce (salzreduziert)
1 TL Agavendicksaft
1 Knoblauchzehe
1 Stück rote Chili 1 TL Öl

Cashewkerne ohne Fett anrösten. Grob hacken, beiseite stellen.
Den Pak Choi putzen, die Stangen von den Blättern trennen. Je nach Länge halbieren oder dritteln, je nach Dicke zusätzlich halbieren. Blätter je nach Größe halbieren.
Limette heiß abwaschen, trocken reiben. Etwas Schale abreiben, dann eine halbe Limette auspressen. Saft und Zesten mit Sojasauce und Agavendicksaft vermischen. Knoblauch dazu pressen. Chili (Menge je nach gewünschter Schärfe) fein hacken und mit dem Knoblauch unterrühren.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Stangen darin anschwitzen, bis sie leicht gebräunt sind. Mit der Marinade ablöschen und bei geschlossenem Decken ca. 5 Minuten dünsten, bis die Stangen bissfest sind. Die Blätter dazu geben und kurz zusammenfallen lassen. Mit Sojasauce abschmecken.


Noch mal der Tofu, weil er SO gut war.


Und noch mal Tofu, vom Vortag dieses Mal. Ooooh Teryaki-Tofu!

Freitag, 4. April 2014

Spargel-Couscous

Nachdem ich euch gestern die Spargelrezepte der letzten Jahre gezeigt habe, gibt es heute ein neues Spargelgericht für euch, das erste dieser Saison. Mein Opa hatte kurz vor meiner Abreise den ersten Spargel gestochen und fragte mich, ob ich diesen mitnehmen wolle. Was für ne Frage! ;-)
In meinem Kühlschrank wartete noch eine einsame Zitrone, Couscous habe ich eh immer da (da geht es mir wie der Küchenmamsell) und die Petersilie hatte zum Glück die 10 Tage ohne Gießen gut überstanden, so stand meinem Spargelglück nichts im Weg!
Das Essen ist wahnsinnig schnell gekocht, wenn man die Spargelschälzeit nicht mitberechnet. Ich schäle meistens eine große Portion Spargel auf einmal, in ein feuchtes Küchentuch gewickelt hält sich der Spargel auch geschält 2-3 Tage im Kühlschrank.



Rezept für 1 Person:
Spargel nach Hunger
50g Couscous
1 EL Olivenöl
1-2 EL Zitronensaft
etwas Zucker
Salz, Pfeffer
ein paar Stängel Petersilie
ggf. etwas Kresse

Spargel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Ca. 200ml Wasser in einem Topf erhitzen, etwas Salz und Zucker ins kochende Wasser geben. Die Spargelenden 2 Minuten lang kochen, dann die Spargelspitzen dazu geben. Weitere 6-8 Minuten kochen, bis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht ist.
In der Zwischenzeit Couscous mit der doppelten Menge kochendem Wasser übergießen. Eine Prise Salz und Zitronensaft dazu geben. Etwas abkühlen lassen. Olivenöl dazu geben.
Spargel abgießen und unter den Couscous mischen.
Petersilie waschen und hacken. Unter den Spargel-Couscous mischen, mit Salz, Pfeffer und evtl. noch etwas Zitronensaft abschmecken.
Mit Kresse bestreut servieren.

Donnerstag, 3. April 2014

Spaaaaargelzeit- meine liebsten Spargelrezepte

"Veroooonika, der Lenz ist da,..." *träller*

Endlich, endlich gibt es wieder Spargel! Als ich vorgestern zurück nach Bonn fuhr, gab mir mein Opa den ersten frisch gestochenen Spargel mit. Wie wunderbar! Ich liebe Spargel wirklich über alles, was sich unschwer an der Masse der in den letzten 4 Jahren gebloggten Spargelrezepte angeht. Am meisten geliebt wird natürlich "mein" Spargelklassiker, für den ich jedes Jahr die Werbetrommel rühre: Spargel mit Kratzede und weißer Soße, voilà: 2013, 2012, 2011, 2010.

Aber auch an anderen Spargelrezepten mangelt es nicht, hier eine kleine Übersicht für euch, die Rezepte findet ihr im Link in der Bildunterschrift.

Ofen-Tomaten-Spargel mit Crash Hot Potatoes und Grillschnecke (vegan)

Spargel mit Kartoffel-Käse-Kruste

Spargel mit Galettes und Kräutersojaghurt (vegan)
Spargel mit Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette (vegan)
Grüner Spargel mit Sobanudeln und Tofu (vegan)
Reisnudelsalat mit gebratenem Spargel, Spinat und Tofu (vegan)

Spargel-Flammkuchen
Spargelquiche mit Macadamia

Orangenspargel mit Rosmarinkartoffeln (vegan)

Gebratener Spargel und Kartoffeln in Bärlauch-Zitronensauce (vegan)

Spargel in Polentapfannkuchen mit Appenzeller
Kritharaki mit Spargel


Gebratener Spargel mit Avocado und Feta
Spargellasagne
Grüngrüngrün ist meine Pasta! (vegan)
Ofenspargel, Ofenkartoffen und Salat (vegan)
Grüner Spargel und Kohlrabi mit Tofu und Mie-Nudeln (vegan)
Spargel in Kräuterpfannkuchen
Spargelrisotto mit Ziegenfrischkäse
Spargel mit Petersilienkartoffeln und "falscher Hollandaise"
Spargel-Brokkoli-Quiche
Spargelsalat (vegan)
Cremige Spargel-Kartoffelsuppe (vegan)
Quiche mit grünem Spargel, Zucchini und getrockneten Tomaten

Dienstag, 1. April 2014

Conchiglioni- Muschelnudeln gefüllt mit Bärlauch und Ricotta

Hallo liebe Leser,
ich bin wieder da. :-)
Unser Badezimmer ist zwar erst morgen (hoffentlich!) fertig, aber da ich morgen wieder arbeiten muss, bin ich schon heute zurückgefahren.
Ich hatte eine sehr schöne Zeit zu Hause, ich war auf dem Münstermarkt in Freiburg und habe ein leckeres Taifun-Rostbräterle genossen, den besten Käsekuchen der Welt gekauft (und natürlich auch gegessen), ich war mit meiner Mama und meiner Schwester in den Vogesen unterwegs (und habe dort leckere Sachen gegessen), wir haben leckere Pizza und Flammkuchen im Holzofen meiner Eltern gebacken, ...
Ich war auch mit meinen Großeltern beim Großhändler einkaufen, dort fand ich diese Muschelnudeln*, die ich unbedingt mitnehmen musste! Gefüllt habe ich sie mit Ricotta und Bärlauch, eine tolle Kombination. Leider ist keines der Bilder trotz der guten Kamera meines Vaters so richtig scharf geworden, da ich beim Fotografieren ziemlich im Stress war. Aber da ich auf Instagram nach dem Rezept gefragt wurde und weil es auch wirklich, wirklich lecker schmeckt (Kommentar des Patenkindes "Kööööstlich!"), möchte ich das Rezept trotzdem mit euch teilen.

Rezept für 5 Portionen:
Ca. 300g Conchiglinoni
für die Sauce:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
600ml Tomatenpassata
50g Sahne
Pizzakräuter (ich nehme immer das von Sonnentor*)
für die Füllung:
1 Bund Bärlauch
50g Parmesan
1 Scheibe altbackenes Weißbrot
350g Ricotta
1 Ei
ggf Zitronenzesten 
außerdem:
100g Hartkäse, frisch gerieben (bei mir alter Ziegenbergkäse, ihr könnt aber auch Parmesan, Gruyère, Comté,... nehmen)
Salz, Pfeffer
ggf Zucker
Bratolivenöl

Pasta nach Packungsanleitung bissfest kochen. Kalt abschrecken.

Für die Tomatensauce die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Knoblauch und Kräuter dazu geben, kurz mitbraten, dann mit Tomatenpassata ablöschen. Ca. 15 Minuten köcheln lassen, dann die Sahne dazu geben und mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack mit etwas Zucker abschmecken.

Für die Füllung den Bärlauch in feine Streifen schneiden. Parmesan und das Weißbrot fein reiben. Alles miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack mit etwas Zitronenzesten abschmecken.

Die Tomatensauce in eine Aufflaufform geben und verstreichen.
Jeweils 1 Esslöffel der Ricottamasse in eine Muschelnudel geben und in die Auflaufform setzen.
Käse darauf verteilen.
Bei 220°C ca. 20-30 Minuten überbacken.
(Meine Nudeln sind leider etwas dunkel geworden, weil die Oma zu spät aus den Reben kam, gnaaaah!)


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Donnerstag, 20. März 2014

Spaghetti mit Weißkohl und Räuchertofu

Ich gebe zu, das ist jetzt nicht sonderlich kreativ, gab es die Kombination von Weißkohl und Räuchertofu doch erst auf Flammkuchen. Allerdings isst sich weder ein Kopf Weißkohl noch ein Stück Räuchertofu auf einmal, wenn man nur für eine Person kocht. Und eigentlich hatte ich auch gar nicht vor, dieses Essen zu verbloggen, es sollte nur mein schnell gekochtes Tatort-Dinner sein. Aber ich fand das Essen dann so lecker, dass ich es trotzdem mit euch teilen möchte.
Während ich diesen Post schreibe, höre ich übrigens immer wieder etwas Putz von den Wänden im "Badezimmer" bröckeln. Unser Bad wird neu gemacht. Deswegen bin ich ab Samstag 10 Tage im "Zwangsurlaub" bei meinen Eltern. Mal sehen, ob ich von dort bloggen kann, ihr werdet's merken. ;-)



Rezept für eine Portion:
80g Dinkelspaghetti (oder andere Pasta)
70g Räuchertofu, in Würfeln
1 TL Schwarzkümmel
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
ca. 100-150g Weißkohl, in Streifen
50ml Sojacuisine
etwas Bratöl
Salz, Pfeffer

Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Räuchertofu darin knusprig braun anbraten. Den Schwarzkümmel zum Tofu geben, ungefähr eine halbe Minute mitrösten, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Nach Bedarf noch etwas Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebel darin ca. 2 Minuten anbraten, dann die Kohlstreifen dazu geben. Einige Minuten dünsten, dann mit Sojasahne ablöschen. Deckel aufsetzen und so lange köcheln lassen, bis der Kohl die gewünschte Konsistenz hat. Die Spaghetti untermischen. kurz ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf einem Teller anrichten, Tofu und Schwarzkümmel darüber verteilen.
Genießen.

Montag, 17. März 2014

Mandel-Crêpes mit Apfelkompott

Etwas abgewandelt nach Pfannkuchen und Crêpes von GU*- dieses Kochbuch (eher Büchlein) ist ein absolutes Must-Have für Pfannenkuchenfans wie mich ist!
Im Originalrezept sind die Crêpes mit Haselnüssen und Brombeeren gemacht, allerdings gab mein Vorratsschrank gestern keine Haselnüsse her und Brombeeren haben nun mal keine Saison. Diese Crêpes sind alles andere als leichte Kost, werden neben der Mandeln auch Butter und Sahne im Teig verarbeitet. (Von letzterer im Originalrezept sogar ganze 100ml.) Aber als Sonntagssüß absolut akzeptabel, meiner Meinung nach.
Ich könnte mir die Crêpes auch wunderbar in einer Pfannkuchentorte à la Findus vorstellen. Diese Torte ist auch in diesem wunderbaren Kochbuch, "Kochen mit Pettersson und Findus"*,  zu finden, das mein Herz im Sturm erobert hat, als ich es bei meinem kleinen Cousin durchblätterte. Ich liebe solche Kochbücher!



Rezept für ca. 6-8 Crêpes:
125g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
1 Msp. gemahlene Vanille
3 EL Zucker
15g Butter, geschmolzen
2 Eier
300ml Milch
50g Sahne
4-5 Äpfel
Öl oder Butter zum Ausbacken

Alle trockenen Zutaten mischen. Eier, Milch und Sahne dazu geben und gut verrühren, bis der Teig klümpchenfrei ist. 30 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit für das Apfelkompott die Äpfel schälen (ihr könnt die Schale auch dran lassen, meine Äpfel sahen nur sehr unschön aus.), entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einen Topf geben und so lange kochen, bis die Äpfel weich sind.
In einer Pfanne Öl oder Butter erhitzen. Jeweils eine Kelle Teig in die Pfanne geben und dünne Pfannkuchen backen. Die fertigen Pfannkuchen könnt ihr im Backofen bei 60°C warm halten.
Mit Apfelkompott gefüllt servieren.


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