Sonntag, 9. Oktober 2011

Walnuss-Ahornsirup-Scones

Ich liebe Scones sehr. Sie sind superschnell gemacht (also kein Problem, sie schnell zum Frühstück zu machen), nicht ganz so fetthaltig wie anderes Gebäck, aber genauso lecker. Normalerweise mache ich Scones mit Rosinen, diese Variante mit Walnüssen und Ahornsirup schmeckt aber mindestens genau so gut. Das nächste Mal werde ich ganz auf Zucker verzichten und nur Ahornsirup untermischen (vermutlich 60-70g, wenn ihr das gleich so macht, denkt daran weniger Flüssigkeit zu nehmen!), weil es mir nicht genug nach Ahornsirup geschmeckt hat.

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Rezept für 8 Scones:
250g Mehl
50g Walnüsse
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 EL Zucker
40g Margarine
120ml Sojamilch
40g Ahornsirup

Mehl mit Zucker, Backpulver und Salz mischen.
Die Walnüsse mit den Händen etwas zerkrümeln.
Die Butter schmelzen. Mit Milch und Ahornsirup mischen.
Zum Mehl geben und zügig verkneten. Für ca. 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In dieser Zeit den Ofen auf 220°C vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund auswallen. (Geht auch gut mit den Händen.) Mit einem scharfen Messer in acht gleichgroße Stücke schneiden.
Auf ein Backblech setzen, mit etwas Milch bepinseln (was meint ihr, geht auch Ahornsirup oder verbrennt der?). Ca. 15-18 Minuten backen.
Perfekt zum Frühstück oder zum NachmittagsTEE!

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Maronen-Kartoffel-Suppe

Als ich bei Juliane diese wunderbare Suppe sah, war es um mich geschehen. Ich liebe Maronen. Wieso bin ich nur nie auf die Idee gekommen, sie zu Suppe zu verarbeiten? Ich hatte noch eine kleine Packung vakuumierte Maronen da, ihr könnt natürlich auch frische verarbeitet, schaut dazu in Julianes Rezept. Ich habe meine Suppe mit Kartoffeln gestreckt, weil ich zwei Portionen daraus kochen wollte. Dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan, die Suppe hat trotzdem sehr intensiv nach Maronen geschmeckt. Es hat mich viel Selbstdisziplin gekostet, die zweite Portion einzufrieren und nicht sofort auszulöffeln. Aber jetzt kann ich mich schon darauf freuen nach einem anstrengenden Tag an der Uni nach Hause zu kommen und diese Köstlichkeit genießen zu dürfen!

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Rezept für 2 Portionen:
1 kleine Zwiebel
ca. 250g Kartoffeln, mehligkochend
200g Maronen
ca. 600ml Gemüsebrühe
evtl. 50ml Sojacuisine
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
In einem Topf Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin anbraten, bis sie leicht bräunt. Mit heißer Gemüsebrühe aufgießen, die Kartoffelwürfel dazu geben. Ca. 15 Minuten kochen lassen, dann die Maronen dazu geben. Weitere 5-10 Minuten köcheln lassen und anschließend pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Sojasahne verfeinern.

Freitag, 7. Oktober 2011

Lauwarmer Nudelsalat mit Radicchio und Artischockenherzen

Ich liebe es, dass es endlich der Herbst da ist. Weniger toll ist, dass es so früh dunkel wird und es unmöglich ist (na ja, zumindest für mich) schöne Fotos zu schießen. Ich möchte euch dieses Rezept trotzdem nicht vorenthalten, der Salat ist sososo lecker! Obwohl die gestrige Pasta mit Radicchio auch echt wahnsinnig lecker war, ist dieser Salat ab heute mein Radicchio-Favorit!
Im Originalrezept (das Rezept ist aus dem "Vegetarian Basics" von GU) sind Cocktailtomaten enthalten, ich habe einfach geschälte Tomaten aus der Dose genommen (leider ist die Zeit für frische ja so gut wie vorbei) und den Rucola weggelassen (gleicher Grund).



Rezept für eine Portion:
80-100g Pasta
1/2 kleiner Kopf Radicchio (ca. 90g)
1 kleine Zwiebel
2 Tomaten (aus der Dose)
3-4 Artischockenherzen
2 EL Balsamico
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker

Pasta bissfest kochen.
Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Radicchio waschen und in feine Steifen schneiden. Die Artischockenherzen und die Tomaten in Stücke schneiden.
In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin anbraten, nach ca. 1-2 Minuten den Radicchio dazu geben, ca. 4 Minuten mitbraten. Die Tomate dazu geben und warm werden lassen, dann mit Balsamico ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Zucker (bei mir 1/2 TL) abschmecken.
Die abgetropften Nudeln und die Artischocken zum Radicchio geben, gut mischen.
Auf einem Teller anrichten, evtl. etwas Olivenöl darüber geben.
Noch lauwarm genießen.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Pasta mit Birne, Radicchio und Walnüssen

Ein weiteres Rezept, das schon ewig auf meinem SuR (Stapel ungekochter Rezepte) auf mich wartet.
Ich stehe bekanntermaßen sehr auf die Kombination Obst-herzhaftes Essen. Diese Kombination mit süßer Birne und bitterem Radicchio hat mich umgehauen- wahnsinnig lecker!
Ich habe das Rezept von eat smarter, eine wahre Fundgrube für tolle Rezepte!

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Rezept für eine Portion:

80g Pasta
1 Schalotte
1 kleine Birne
1/2 kleiner Kopf Radicchio (ca. 100g)
20g Walnüsse
Weißwein
ca. 75ml Sojacuisine
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Walnüsse hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten.
Radicchio waschen, trocken schleudern, in Streifen schneiden.
Zwiebeln fein hacken, Birne in Würfel schneiden.
In einer Pfanne etwas Olivenöl andünsten. Die Zwiebel darin anbraten, nach ca. 2 Minuten die Birnenwürfel dazu geben und mitdünsten. Mit einem Schluck Weißwein ablöschen, die Sojasahne dazu geben und etwas eindicken lassen.
In der Zwischenzeit die Nudeln bissfest kochen.
Die Nudeln mit dem Radicchio und den Nüssen zur Sauce geben. Alles gut mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Genießen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Chicoréegratin

Dieses Gratin gab es vor ein paar Tagen. Wie so viele andere Gerichte, wartete es seit einer halben Ewigkeit auf meinem Stapel ungekochter Rezepte. Mit der Bechamelsauce und dem Käse ist es eher etwas für kältere Tage- seit ein paar Tagen ist ja wieder der Sommer ausgebrochen, zumindest bis Mittwoch, wenn ich den Wettervorhersagen Glauben schenken darf. Und ich freu mich drauf, wenn der Herbst zurück kommt, denn der Herbst ist meine liebste Jahreszeit. (Gut, den Winter mag ich auch sehrsehrseeeehr, mit Schneewanderungen, Schlittenfahrten, Plätzchen backen und Glühwein trinken.)
Das Rezept ist aus dem "Vegetarian Basics" von GU, ich habe es aber ein wenig verändert. Eigentlich wird der Chicorée in Gemüsebrühe gekocht, ich habe ihn lieber angebraten und in etwas Weißwein angedünstet- dadurch bekommt der Chirorée einen wunderbaren Geschmack. Außerdem habe ich das Ei, dass im Originalrezept in die Sauce kam weggelassen, die Sauce war zwar flüssig, ich mag es aber lieber so.
Dazu gab es Kartoffelstampf.

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Rezept für eine Person:

2 Stauden Chicorée
1/2 Zwiebel
ca. 50ml Weißwein
20g Butter
15g Mehl
80ml Gemüsebrühe
30ml Sahne
40g Käse (bei mir Comté)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Olivenöl

Chicorée halbieren und waschen. Den Strunk herausschneiden. (Darin sitzen die meisten Bitterstoffe.) Die Zwiebel fein hacken. In einer Pfanne wenig Öl erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten, bis sie glasig sind. Den Chicorée dazu geben und mitbraten, bis er leicht bräunt. Dann mit Weißwein ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. (Der Wein sollte dann fast verdunstet sein.)
In einem Topf die Butter schmelzen. Das Mehl zur Butter geben und glatt rühren. Nach und nach die Gemüsebrühe und dann die Sahne unterrühren. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den Käse reiben und die Hälfte unter die Sauce rühren. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat abschmecken.
Den Chicorée in eine Auflaufform geben, die Sauce darüber verteilen und den Käse darauf verstreuen.
Bei 220°C ca. 25 Minuten überbacken.

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