Montag, 3. März 2014

Vegane Pizza Funghi mit Bärlauch

Gestern gab es bei mir eine Premiere. Vegane Pizza mit Wilmersburger Pizzaschmelz, den wollte ich schon länger probieren. Den Pizzaschmelz habe ich, wie empfohlen, direkt auf die Tomatensauce gelegt, weil er Feuchtigkeit braucht, um richtig zu schmelzen. Nach den ersten Bissen fand ich den Geschmack etwas künstlich, aber nachdem sich mein Gaumen daran gewöhnt hatte, war die Pizza sehr lecker. Mit billigem Reibekäse kann es der Wilmersburger Pizzaschmelz auf jeden Fall aufnehmen, einer Pizza mit richtig gutem Käse, wie zum Beispiel Büffelmozzarella, ist er jedoch weit unterlegen. Trotzdem wird es bei mir in Zukunft sicher immer mal wieder Wilmersburger Pizzaschmelz geben. Demnächst probiere ich Flammkuchen damit aus, schließlich habe ich noch die restliche Packung im Kühlschrank liegen. Wisst ihr, ob man den Pizzaschmelz vielleicht auch einfrieren kann?
Belegt habe ich die Pizza mit Champignons aus der Gemüsekiste und Bärlauch. Alternativ dazu könnt ihr auch Rucola nehmen.
Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, den Pizzateig gehen zu lassen, müsst ihr die Hefemenge auf jeden Fall erhöhen. Ihr könnt den Teig auch länger als nur eine Nacht lagern, der wird immer besser, ab 48 Stunden im Kühlschrank finde ich ihn perfekt.


Rezept für 1 kleines Blech
(bedeutet:  1 Mal Pizza "satt" (Schrägstrich "Fresskoma") und eine Portion zum Frühstück am nächsten Tag):
Teig:
100g Mehl (550er)
25g Maismehl
1/2 TL Salz
5g Olivenöl
3g Hefe
lauwarmes Wasser (ca. 75ml)
Sauce:
etwas Olivenöl
1 kleine Zwiebel, in Halbringen
1 Knoblauchzehe, halbiert
Rotwein
350ml Tomatenpasata
Pizzakräuter
Salz, Pfeffer
Belag:
Wilmersburger Pizzaschmelz
5 Champignons, in Scheiben
ein paar Blätter Bärlauch
Pizzakräuter

Mehl, Maismehl und Salz mischen. Öl dazu geben. Hefe in ca. 50ml Wasser auflösen und dazu geben. Verkneten und nach Bedarf Wasser hinzufügen, bis ein glatter, aber sehr weicher Teig entsteht. Mindestens 12 Stunden land in den Kühlschrank stellen. Nach Bedarf "herunterschlagen", damit der Teig nicht zu hoch wird. 1 Stunde vor der Weiterverwendung aus dem Kühlschrank nehmen.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel dazu geben, ca. eine Minute lang anschwitzen. Knoblauch und Kräuter dazu geben und ca. 2-3 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel glasig ist. Mit einem Schluck Rotwein ablöschen. Tomatenpassata und 1 Prise Salz dazu geben, aufkochen lassen und die Hitze dann reduzieren, damit die Sauce leise vor sich hinköchelt. So lange köcheln lassen, bis die Sauce dickflüssig ist. (Sie sollte ungefähr die Konsistenz von Tomatenmark haben.) Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ofen auf 220°C vorheizen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auswallen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Tomatenpassata bestreichen und den "Käse" darauf verteilen. Champignons gleichmäßig darauf verteilen.
So lange backen, bis der Boden knusprig ist. (In meinem Minibackofen hat das fast 30 Minuten gedauert, ich gehe davon aus, dass es in einem normalen Backofen schneller geht.)
Den Bärlauch darauf verteilen, noch mal für eine Minute in den Ofen schieben.


Kommentare:

  1. Ja funktioniert mit einfrieren.

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  2. pizza zum frühstück? katerfrühstück? ;-)
    ich denke, man kann den wilmersburger gut einfrieren. ich habe es jedenfalls so gemacht. und auch schon wieder ausgefroren. und es hat funktioniert. und geschmeckt. also, wie er halt so schmeckt, nicht wahr (nach billigem reibekäse) :-D

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  3. Ok, super, danke euch. :)

    em, nö, kein Katerfrühstück. Ich ess auch ohne Kater morgens sehr gerne Pizza und ähnliches. Bin ein herzhafter Frühstückstyp. ;-)

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  4. einfrieren geht wunderbar ja!
    habe ihn bei mir teilweise schon mehrere wochen / monate im kühlfach gehabt.

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  5. Mhhhm lecker.. Bärlauch gibts hier noch nicht, aber freu mich drauf! Dein Rezept merk ich mir auf jeden Fall :)
    LG
    Ela

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