Freitag, 8. Juli 2011

Ratatouille

Die meisten von euch werden sicher ihr eigenes Rezept für Ratatouille haben. Denjenigen unter euch, die (noch) keines haben, sei dieses empfohlen.
Was Ratatouille angeht, da bin ich Puristin. (Gut, man könnte auch Spießerin sagen... ;-)) Aber für mich gehört da nichts anderes rein als Zwiebeln, Auberginen, Paprika, Zucchini, Knoblauch und ein paar frische (zur Not getrocknete) Kräuter. Kein Tomatenmark, keine Gemüsebrühe (Gott bewahre!!!)... sowas braucht richtig tolles Sommergemüse nicht. Und erst recht darf kein anderes Gemüse rein! Nur manchmal greife ich auf Dosentomaten zurück, die Biotomaten aus der Region sind momentan noch eher geschmacklos.
Ich koche meistens eine große Portion, Ratatouille schmeckt aufgewärmt noch einmal besser und kalt ist es auch nicht zu verachten!
Bei mir gab es als Beilage Polenta, aber eigentlich passt so gut wie alles. Baguette, Reis, Pasta, Couscous,... Was sind eure liebsten Beilagen zu Ratatouille?



Rezept für ca. 3 große Portionen:
1 große Zwiebel
1 Aubergine
1 Zucchini
2 Paprika (rot und gelb)
2 Fleischtomaten (oder eine Dose ganze Tomaten)
2 Knoblauchzehen
Majoran, Rosmarin, Thymian (frisch oder getrocknet)
Meersalz, frischer Pfeffer
Olivenöl

Zwiebel halbieren und dann längs in Streifen schneiden.
Aubergine und Zucchini vierteln und in dicke Stücke schneiden.
Paprika schälen (geht gut mit dem Sparschäler) und in große Stücke schneiden.
Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, 5 Minuten stehen lassen, dann die Haut abziehen und grob zerteilen. (Oder halt ne Dose aufmachen.)
Koblauchzehen grob hacken.
Die Kräuter waschen.
In einer Pfanne (noch besser: einem schweren Bräter) Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln und die Auberginen darin anbraten. Sobald die Aubergine leicht gebräunt ist, die Zucchini, die Paprika und die Kräuter dazu geben und weiter braten. Nach einigen Minuten die Tomaten und den Knoblauch dazu geben, mit geschlossenem Deckel bei niedriger Temperatur ca. 30-40 Minuten schmoren lassen. Den Deckel abnehmen, salzen und noch mal ca. 10 Minuten köcheln lassen, damit die Flüssigkeit verdampft.
Noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen.



Den Rest gab es heute, mit gebratenen Gnocchi und mit Mozzarella überbacken- ein Traum!

Kommentare:

  1. Schönes Rezept! Ich greife bei den Kräutern auf eine Kräuter der Provence-Mischung von Alnatura zurück, so schmeckt Ratatouille mMn am besten. Und bei mir wird Ratatouille eher so eine Art dicklicher Eintopf mit viel Tomatensauce, deswegen essen wir es meist pur oder mit frischem Baguette.

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  2. Super, danke für diesen Post. Genau diese Zutaten hatte ich auch für mein Ratatouille auserkoren, als ich es letztes Jahr gemacht habe. Allerdings war ich mir überhaupt nicht sicher, wie ich es zubereiten soll(u.a. in welcher Reihenfolge die Gemüsesorten angebraten werden und wie lange alles gedünstet wird). Und da es hier im Moment frisches Gemüse im Überfluss durch den Gemüsegarten meiner Eltern gibt, wird das hier lieber früher als später nachgekocht! Ich werde dann bald berichten.
    Liebe Grüße,
    Sarah

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  3. Bei mir gibt es Ratatouille meist auch pur mit etwas Baguette, manchmal auch selbstgemachtem Kräuterbutterbaguette dazu.
    Aber deine Resteverwertung hat es mir mal so richtig angetan! Ein guter Grund, das nächste Mal einen rießigen Topf Ratatouille zu kochen! ;)

    Liebe Grüße,
    Ina

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  4. gott sieht das lecker aus! ich liebe ratatouille, habs aber glaub ich noch nie selbst gemacht, dein rezept ist schon notiert :-) und am allertollsten finde ich den gnocchi-auflauf damit! YUM!
    und ich glaube ich werde auch polenta dazumachen, richtig frisches baguette oder ciabatta stelle ich mir aber auch toll vor...
    lg,
    elisabeth

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  5. Sieht sehr, sehr toll aus! Bei Ratatouille bin ich auch Puristin, verwende dieselben Zutaten wie Du. Und dazu ess ich am liebsten Couscous, aber mit frischem, knusprigem Baguette ist es auch toll! Liebe Grüße, Kirsten

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  6. Nachgekocht und für sehr lecker befunden :)

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  7. Hallo Liebes :)

    Ich würde gerne die Ratatouille mit Gnocchi und Mozarella überbacken. Bei wieviel Grad und wie lange kommt das in den Backofen?



    Ganz liebe Grüße,
    Anna

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    1. Ich hoffe, das sollte es nicht zum Mittagessen geben, sonst ist es wohl zu spät! ;-)
      200°C O/U bzw. 180°C Umluft. So ca. 15-20 Minuten. Kommt auf deinen Ofen an und wie dunkel du den Käse haben magst!

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    2. Danke, du hast sehr schnell geantwortet. Und es war nicht zu spät!! :)

      <3

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    3. Ich habe Gnocchi aus der Frischtheke, muss ich die vorher anbraten oder reicht das dass ich sie in den Ofen gebe? :)

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    4. Ok, sehr gut. ;-)
      Ich würde sie vorher anbraten, ich mag die Konsistenz der Gnocchi dann lieber.

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