Montag, 17. September 2012

Süßkartoffelküchlein mit Auberginendipp

Endlich besitze auch ich Yotam Ottolenghis Genussvoll vegetarisch. Beim ersten Durchblättern war ich ehrlich gesagt nicht so begeistert- ich hatte wohl zu hohe Erwartungen, nachdem ich so viel Positives über das Buch gehört/gelesen habe. Diese Küchlein sprangen mir aber sofort ins Auge.
Und... ich bin sprachlos. Restlos begeistert. So etwas leckeres habe ich schon lange nicht mehr gegessen!
Im Originalrezept reichen 250g Süßkartoffeln für eine Person. Meine Süßkartoffel hatte 330g und mit dem Dipp fand ich die Portion gerade ausreichend. (Und hätte die Süßkartoffel mehr gewogen, hätte ich vermutlich auch noch mehr gegessen. Oh Gott, war das lecker! Ich setz mir gleich wieder "Süßkartoffel" auf die Einkaufsliste- solltet ihr auch tun!)
Ottolenghi serviert zu den Süßkartoffeln einen Dipp aus Sauerrahm, Griechischem Joghurt und  Koriander (100 Gramm sollen übrigens für 4 Personen reichen- hä?! Viel zu wenig, finde ich!). Ich wollte lieber einen veganen Dipp machen, außerdem hatte ich noch eine Aubergine im Kühlschank, die dringend verwertet werden musste. Ich bin unglaublich begeistert, der Auberginendipp und die Süßkartoffelküchlein ergänzen sich perfekt!



Rezept für 1 Portion zum Sattessen oder 2 Portionen als Vorspeise:
330g Süßkartoffel
2 Frühlingszwiebeln
33g Mehl
rote Chilischote (nach Geschmack und Schärfe, bei mir 2 TL gehackte Chili)
1/2 EL Sojasauce
1/2 TL Zucker
Salz
1 EL Olivenöl
1 TL Margarine/Butter

Süßkartoffel schälen und in grobe Stücke schneiden. In einen Garaufsatz füllen und Dämpfen, bis sie weich ist. Dann ca. 1 Stunde abtropfen lassen.
Die Süßkartoffel stampfen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Chili hacken. Unter das Süßkartoffelpüree mischen und mit Sojasauce, Zucker und Salz abschmecken. Das Mehl darübersieben und und zügig verkneten. (Je länger ihr knetet, desto größer die Gefahr, dass der Teig zäh-klebrig wird.)
In einer beschichteten Pfanne Öl und Margarine erhitzen. Mit einem Löffel Teig abstechen, in die Pfanne setzen und flach drücken, so dass die Küchlein ca. 1cm dick sind. Pro Seite ca. 4 Minuten backen, bis die Küchlein knusprig-braun sind.



Rezept für den Auberginendipp (2-3 Portionen):
1 kleine Aubergine (200g)
1-2 Knoblauchzehen
4 EL ungesüßten Sojaghurt
1 Spritzer Zitronensaft
Salz

Ofen auf 250°C vorheizen. Die Aubergine waschen und mit einer Gabel einstechen. In eine Auflaufform legen. Ca. 40-50 Minuten backen, immer wieder wenden.
Die Aubergine aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Halbieren und mit einem Löffel auskratzen. Knoblauch schälen und pressen. Aubergine, Knoblauch und Joghurt pürieren. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.




Kommentare:

  1. das hört sich toll an!
    überhaupt finde ich es gerade wieder besonders toll, auf deinem blog zu stöbern. du bist so kreativ im moment! :D

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  2. Danke, das sind die Semesterferien! :)

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  3. So, jetzt habe ich ein Rezept für meine Süßkartoffeln! Hört sich sehr sehr lecker an!

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  4. Ich hab das Buch auch und wollte die auch schon immer ausprobieren, aber nach deinen genialen Fotos erst recht o:
    Alles Liebe,
    Nora ^.v.^

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  5. Hmmm, das klingt lecker - gut, dass übermorgen Markt ist :)

    LG,
    Regina.

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  6. Haaaaah, Ottolenghi sollte ich auch mal wieder herausholen. Mir ging es mit dem Buch so: Im Buchladen gefunden, durchgeblättert, oooh und aaaah geschrieen, zur Kasse getragen, nach Hause geschleppt (ist aber auch ein Schinken!) und dann, im Praxistest, mehr so "hmmmmm hmm" gesagt. Einiges war großartig, anderes eher ein Reinfall. aber das sieht sehr toll aus, das wird nachgemacht!

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  7. Klasse Idee! Ich wollte doch endlich mal Süßkartoffeln ausprobieren!!:-)

    Schöne Semesterferien dir noch und lG, Momo

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  8. hey, hab auch gehört, dass es toll sei, die dame von "arthurs tochter" schwärmt auch immer davon, hat aber, genau wie du, die mengenangaben bemängelt. sie meinte,dass die rezepte von der mengenangabe so wirkten, als ob ottolenghi noch nene steak dazu servieren wolle ( er ist ja kein vegetarier). finde deine idee mit den auberginen toll, klingt viel besser als das orginal!

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  9. Oh, Du kannst immer so tolle Bratlinge machen. Ich muss mich da viel mehr ran trauen. Sieht super aus. *Däumchen hoch*

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  10. Oh ja, trau dich, Maren. Die sind echt einfach zu machen, aber sooo lecker. Ich steh total auf Bratlinge aller Art.

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  11. Ich bin ja ein richtiger Süßkartoffel-Fan, aber als Bratlinge habe ich sie noch nicht verarbeitet... Sieht aber super aus!

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  12. OMG schaun die perfekt aus!
    meine mum macht mir ab und zu bratlinge wenn ich daheim bin. aber mit süßkartoffeln wär mal was neues ;) :) danke für die idee, werd ich mal austesten!

    grüße lilli
    lillicious-blog.blogspot.de

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  13. Oh die sehen himmlisch aus! Süsskartoffel kenn ich noch gar nicht so lange, finde sie aber sehr lecker. In Bratlingen stell ich mir das gut vor! :)
    viele Grüsse

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  14. Ich habe das heute nachgekocht und es war so unglaublich lecker!

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